Welches Leben ist lebenswert?

Welches Leben ist lebenswert?

Nur das, was Freude macht. Deshalb streben alle Organismen danach.
In seiner Ode An die Freude fasste Friedrich Schiller dieses Streben in 2 Zeilen:
Freude heißt die starke Feder in der ewigen Natur,
Freude, Freude treibt die Räder in der großen Weltenuhr.

Warum erleben wir Freude selten, kurz und  häufig als Enttäuschung?
Wem gelingt Freude als Grundstimmung seines Lebens in der Gewissheit
dass sie berechtigt ist?
Ursache ist der Irrtum über die  Ziele und Wege, die in unserer Welt Freude bereiten.
Dafür zahlen wir mit Altern und Tod. Die Frage lautet also:

Welches Leben macht wahre Freude? Die eindeutige Antwort:
Nur das, mit dessen Zielen und Wegen wir unseren
Existenzgrund verwirklichen.

Unser Existenzgrund ist absolut bestimmt durch das mathematisch-
physikalische
Weltkonzept und seine Realisierung durch die Weltentwick-
lung
Evolution. Sie wird betrieben durch die eigendynamisch operierenden
Organismen aus Energie, beginnend mit den ersten, den Quanten,
und uns  als Entwicklungsspitze
auf der Erde.

Ziel der Höherorganisation der Energie ist das Existenzoptimum,
der Zustand
der wahren Lebensfreude, nach dem sich das werdende Bewusstsein
als Paradies sehnt, es aber von einem ‚Jenseits‘ erwartet, weil es  nicht erkennt,
dass wir auf einem Paradiesplaneten leben und darauf die Paradiesmöglichkeit
auf
dem vorgesehenen Weg  verwirklichen sollen:  Indem wir unserer Genom- und Gehirninformationen
optimieren, bis sie mit unserer Existenzbedingung
übereinstimmen. Dann nutzen wir die im mathematisch-physikalischen Weltkonzept
enthaltene  Möglichkeit, durch folgerichtige Gesetzesanwendung
Beliebig lange
mit beliebig viel Freude und beliebig wenig Leid zu leben.

Unsere Existenzbedingung ist das mathematisch-physikalische Konzept mit seinen
Gesetzen.  Es sind die Regeln des Weltspiels. Wahre Freude stellt sich ein, wenn wir
sie bei allen Entscheidungen, bei allen Innen- und Außenbewegungen beachten.
Das ist aus 2 Gründen so:
1. Das Weltkonzept ist vollkommen, es ermöglicht bei folgerichtiger Anwendung
das ersehnte  paradiesische Leben.
2.
Kein Organismus
bestimmt die Folgen seines Verhaltens, sondern die Gesetze
des natürlichen Gesetzbuches und damit seine Ursache, die wir Gott nennen.

Zur Rechtsprechung nach dem Gesetzbuch bedarf es keiner Person oder Institution.
Geurteilt wird  nach dem absoluten Rechtsgrundsatz actio = reactio durch die Folgen,
die jedes Verhalten verursacht
– ohne Ansehung der Person. Gerechter geht es nicht.

Der tragische Irrtum, es gäbe keinen Schiedsrichter im Weltspiel, ist die eigentliche Ursache,
warum wir nur begrenzt die
Möglichkeit paradiesischen Lebens verwirklichen, nämlich dort ,
wo wir die Folgen kennen. Dass wir uns damit nach dem natürlichen Gesetzbuch richten,
ist uns nicht bewusst.
Um das
ewige Leben in Freude zu erreichen, dürfen wir nicht, wie in den Religionen,
darauf warten, dass uns die Weltursache irgendwann damit beglückt,  wir müssen dazu ’nur‘ bewusst nach den
Gesetzen als die Spielregeln des Weltspiels leben. Wer das macht,
erzeugt die Folgen, die die im Gesetz enthaltenen Paradiesmöglichkeit verwirklichen.

Entsprechend dieser zentralen Bedeutung der Gesetze sagte Jesus in Matthäus 5,17-18:
Denkt nicht, ich sei gekommen,  um das ‚Gesetz‘  oder die ‚Propheten‘ zu vernichten.
Ich bin gekommen, um zu erfüllen: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als dass
auch nur ein kleinster Buchstabe vom ‚Gesetz‘ verginge und nicht alles geschähe.

Jesus folgt damit 3. Mose 5:  Ich bin der Herr, euer Gott. Darum sollt ihr meine Gesetze
halten und  meine Rechte. Denn der Mensch, der sie tut, wird dadurch leben.
Entsprechend Paulus in Galater 3,12: Das Gesetz aber ist nicht aus Glauben, sondern
der Mensch, der es tut, wird dadurch leben.

Das Gesetz ist weder aus dem Glauben der Religionen, noch aus der Vernunft der Philosophen.
Hegel irrte, als er meinte:  Notwendig ist das Vernünftige als das Substantielle, und frei sind wir, indem wir es als Gesetz anerkennen. Vernünftig ist, was jeder dafür hält. Sein Satz wird richtig, erhält sogar seine zentrale Bedeutung, wenn nur ein Wort geändert wird:  Notwendig ist das Weltkonzept als das Substantielle,  und frei sind wir, indem wir es als Gesetz anerkennen.

Die laufende Evolution ist genau genommen ein Prozess der Bewusstwerdung der Energie über ihre gesetzmäßige Existenzbasis mit dem Ziel, durch folgerichtige Gesetzesanwendung
ewig in Freude zu leben
. In diesem Sinne antwortete Jesus den Pharisäern auf deren Frage, wann das Paradies, ‚Reich Gottes‘ genannt, kommt:
Es kommt nicht in auffallender Weise, sodass man sagen könnte ‚Siehe hier!‘ oder ‚Siehe dort!‘
Das Reich Gottes ist bereits mitten unter euch. (
Lukas 17,20)

Jesus forderte uns auf, darauf zu vertrauen, dass es die im Gesetz enthaltene Paradiesmöglichkeit gibt und wir sie verwirklichen sollen:
Jesus ging nach Galilea und verkündete dort die Frohbotschaft Gottes: Die Zeit ist erfüllt!
Denkt um!
Glaubt an die Frohbotschaft!
(
u.a. in Markus 1,14-15) Wenn wir so weiter denken wie bisher, verabschieden wir uns vom Paradiesplaneten, nachdem wir alle Ressurcen geplündert haben.

Dass es sich bei der Höherentwicklung der Energie bis zur Paradiesfähigkeit um die Selbstverwirklichung der Paradiesmöglichkeit als Weltursache  handelt, brachte der Philosoph und Dichter Friedrich Hebbel mit der Feststellung zum Ausdruck:
„Jeder Mensch sollte sich selbst immer als ein Experiment der Natur betrachten.“

Durch uns hat sich auf dem Paradiesplaneten Erde Gott am weitesten vorexperimentiert.

Wir haben das Bewusstsein erreicht, um den vorbeschriebenen  Zusammenhang zu erkennen.
Wir wären also in der Lage, umzudenken. Unsere Möglichkeiten nicht mehr für Überflüssiges und Schädliches zu vergeuden, sondern in die beiden Befreiungstätigkeiten Forschung und Bildung zu investieren. Forschen, bis das Konzeptbewusstsein erreicht ist, bilden, bis unser Organismus optimiert ist. Weil das für jeden der größte Vorteil ist kooperieren wir global, während uns der Kampf um das größte Stück vom Geld-, Besitz-, und Konsumkuchen verfeindet.
Je eher wir umdenken, umso eher sind wir weltspielfähig = paradiesfähig und können das Leben führen, nach dem wir uns sehnen: Beliebig lange mit beliebig viel Freude und beliebig wenig Leid.
Die Freude beginnt nicht erst im Optimum, sondern mit dem  Entschluss zum gemeinsamen Weg dorthin.

Weiterführende Infos:
Widerlegung der Relativitätstheorie
‚Mit den 14 Weltspielregeln zum Existenzoptimum‘ informiert über die Regeln,
mit denen wir im täglichen Leben die mathematisch-physikalischen Gesetze zur Geltung bringen.

– D ie ‚Weltspielübersicht‘ stellt den Weltprozess von seiner Ursache bis zu ihrer Realisierung grafisch dar.
Zu den Bibelzitaten siehe  ‚Die Bibel als Informationsquelle‘.

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