Warum „Verein für angewandte Evolutions- und Spieltheorie“?

 

Das Bewusstsein über den Sinn unseres Lebens und den Weg seiner Verwirklichung zu erreichen (Forschung) und zu vermitteln (Bildung), ist Aufgabe unseres Vereins.  Unsere Basis: Wir sind ein Übergangszustand in der laufenden Evolution, der Höherentwicklung der Energie zu ihrem Existenzoptimum in Gestalt immer intelligenterer Organismen mit immer mehr Bewustsein über unsere Existenzbedingung. Deshalb ist der größte Vorteil für jeden und damit alle, von der bisher unbewussten Evolution zur bewussten Evolution überzugehen. Denn bei unbewusster Evolution ist die Irrtumsrate bei der Vorteilssuche sehr hoch, entsprechend langsam und leidvoll verläuft die Existenzoptimierung mit der Gefahr des Aussterbens, was bisher für über 95% aller Arten zutraf.

Deshalb ist die Bewusste Evolution Chance und Aufgabe jedes Einzelnen und jeder Gemeinschft:
Zielstrebig unsere Höherorganisation bis zum Optimum verfolgen, indem wir global in arbeitsteiliger Koope-ration die noch fehlenden Informationen über die Funktionsbasis der Welt, das mathematisch-physikalische Konzept, erforschen und damit die Funktion unseres eigenen Organismus und unserer Umwelt optimieren.

Wer darin  den Sinn und die Solidaritätsbasis aller Organismen sieht, sollte persönlich oder durch Förderung beim VES mitmachen. Sachliche Kritik mit Fakten sehr erwünscht. Solange auf dieser Basis keine Wider-legung erfolgt, gehen wir von der Richtigkeit der Darsellungen aus.
Die Vereinstätigkeit ist ehrenamtlich, Mitgliedsbeiträge werden nicht erhoben, Sach- und Geldspenden finanzieren den Sachaufwand.

Nachfolgend Ausführungen zum  Vereinsnamen:  Spieltheorie,  Evolutionstheorie, agewandte.

Durch die Erkenntnisleistung unserer Vorfahren liegen heute alle Informationen vor, die uns sagen, was und wie wir fühlen, denken, wollen, handeln müssen, um die im mathematisch-energetischen Konzept des Weltspiels enthaltene Möglichkeit optimalen Lebens zu verwirklichen, von dem das werdende Bewusstsein als ParaDies träumt. Allein falsche Motivation, die von Zielen und Wegen das Optimum erwartet, die zum Pessimum führen, hält uns davon ab, die ParaDiesmöglichkeit zu realisieren.  Daraus ergeben sich 2 Aufgaben:

1. Der Nachweis, dass das angesammelte Wissen alle Informationen
enthält, die uns sagen, welche Ziele wir auf welchen Wegen
anstreben
müssen, damit
wir im derzeit möglichen Optimum leben
und kurzfristig
das endgültige erreichen können.
2.
Die Anwendung unseres Wissens auf die Gestaltung unseres Einzel-
und Gemeinschaftslebens, insbesondere auf Problemfelder wie
Wirtschaftskrise,  Mann-Frau-Beziehung, Gentechnik,  Schulunterricht,
Religion/Ethik oder Hilfe für den Berliner Senat, dem ein Konzept
fehlt, um der wachsenden Gewalt durch Minderjährige zu begegnen.
(Meldung  am 22.01.09)

Der Nachweis erfolgt an den relativen und absoluten Informationen. Informationen sind Äußerungen der Energie durch ihre Struktur und Bewegung.  Relativ sind die richtigen und  falschen Vorstellungen, die sich unsere Vorfahren – wie wir heute noch –  über die Welt und unsere Existenz darin gemacht haben bzw. machen. Hier ist besonders die Bibel interessant, weil sie mit der natürlichen und religiösen Theologie beide Richtungen  enthält. Absoluten Aussagewert über uns und unsere Welt haben allerdings nur die beiden absoluten Informationsquellen: Die laufende Weltentwicklung Evolution und das mathematisch-physikalische Konzept. Beide werden durch die Energie in Gestalt aller Organismen dargestellt. Weil sich Weltentwicklung und Weltkonzept durch das Verhalten aller Organismen äußern, können wir beide an den Weltvorgängen erkennen.  Man kann auch sagen:  Die Weltursache ‚Gott‘, die die Welt in Gang gesetzt hat,  offenbart sich durch das Weltgeschehen insgesamt und jedes einzelne Ereignis, z.B. eines Menschen und informiert über seine Bedeutung.

Spieltheorie

Spieltheorie steht für die Tatsache, dass unsere Welt wie ein Spiel funktioniert mit allen Organismen von Quant bis Mensch als Spieler, alle gebildet aus dem einen weltbildenden Element Energie =  reiner konstanter  Bewegung mit der Lichtgeschwindigkeit c. Das Spielkonzept ist in der Art formuliert ist, die wir ‚mathematisch‘ nennen: In Gleichungen formulierbare gesetzmäßige Operationsregeln, deren logischer, widerspruchsfreier Zusammenhang den Spielern bei folgerichtiger Anwendung nicht nur Reibungsverluste durch Fehler, Krieg, Krankheit, Tod erspart, sondern die Möglichkeit optimalen = paradiesischen Lebens erschließt.  2 Aussagen zu dieser Bedeutung der Mathematik:

Galilei: Mathematik ist das Alphabet, mit dem Gott das Universum beschrieben hat. Hilbert: Aus dem Paradies Mathematik lassen wir uns nicht mehr vertreiben. Es ist deshalb kein Zufall,  dass Mathematiker die Spieltheorie begründet haben: J.v. Neumann (1928) mit  O. Morgenstern (1944).

Aller Fortschritt der Energie auf ihrem evolutionären Weg zum Existenzoptimum beruht auf Verhalten, das dem mathematischen Konzept entspricht. Weil Unbewusstsein dabei viele Fehler macht, was viel Zeit und Leid kostet, ist es vorteilhaft, bei unserer Lebensgestaltung die Anweisungen der Mathematik gezielt zu nutzen, um möglichst kurzfristig paradiesisches Leben genießen zu können.  Evolution bedeutet Bewusstwerdung der Energie über das Weltkonzept.

Die mathematischen Beziehungsregeln sind in jeder Bewegung des Fühlens, Denkens, Wollens, Handelns wirksam, weil die 3 Komponenten des Weltspiels, die mich und meine Bewegungen bilden, mathematische Eigenschaften haben:

1. die Energie in Gestalt ihrer ersten Organismen, den Quanten
2. die Raumvorschrift = Vorschrift für die Entfernungen
3. die Zeitvorschrift = Vorschrift für die Bewegungsdauer

Jeder Organismus stellt ein durch sein genetisches Existenzprogramm definiertes mathematisch-energetisches System dar, das im ebenfalls mathematisch-energetischen System seiner Umwelt operiert. Wegen der mathematischen Rahmenbedingung für ihre Bewegungen = Entscheidungen, sind auch Organismen in ihrem Verhalten berechenbar. Nicht exakt wie Mechanismen, sondern mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung, die sich der statistischen Methode bedient. Das gilt auch für die Verhaltensstatistik des Einzelnen. Denn Organismen entscheiden nicht zufällig, sondern zielfällig: Sie wollen mit einer Strategie Vorteil erreichen, Nachteil vermeiden. Sie wollen wie in einem Spiel nicht verlieren, sondern gewinnen. Entscheidend für ihre Berechenbarkeit ist ihre Entscheidungsmöglichkeit aufgrund ihres Existenzprogramms als Verhaltensbasis.  Berechenbarkeit bedeutet Zuverlässigkeit als Basis für reibungslose Kooperation bei der ParaDiesverwirklichung.

Unser Verhalten in unseren strategischen Ersatzspielen veranlasste Neumann und Morgenstern,  auch im Spiel unseres Lebens unsere Entscheidungen mit Hilfe der Mathematik zu berechnen. Strategisch sind Spiele, in denen die Spieler im Unterschied zu Glücksspielen, in denen sie dem Zufall ausgeliefert sind, einen Entscheidungsspielraum haben und damit einen Einfluss auf ihren Gewinn. Die Spieltheorie als Anwendung der Mathematik bei der Entscheidungsbildung ist ein zwangsläufiger Schritt in der Evolution, weil im Zuge der Bewusstwerdung das mathematische Konzept und seine Nützlichkeit in allen Bereichen der Lebensgestaltung erkannt wird. Wir sind diesbezüglich noch nicht am Ende!!

Ihren vorläufigen Höhepunkt hatte die Spieltheorie im engeren Sinne, als 1994 drei Spieltheoretiker den Nobelpreis erhielten. Einer von ihnen war Prof. Reinhard Selten. Als Esperantoanhänger hatte er 1994 ein Interview in Esperanto mit Dr. Rainer Kurz. Der stellte die Frage: Wie sieht Ihrer Meinung nach die Zukunft der Spieltheorie aus?

Die Spieltheorie muss sich ändern, denn durch Versuche fand man heraus, dass das menschliche Verhalten nicht so rational ist, wie man es bei der Spieltheorie unterstellt. Man forschte sehr viel bei der rationalen Spieltheorie. Das ist aus dem philosophischen Gesichtspunkt betrachtet sehr wichtig. Denn man muss ein Verständnis für den Begriff der Rationalität entwickeln. Selbst wenn sich kein Mensch rational verhielte, muss man doch ungefähr verstehen, was rationales Verhalten wäre, wenn es existierte. In der Tat ist aus einigen Gründen rationales Verhalten nicht möglich. Denn die menschliche Fähigkeit zum Denken und Kalkulieren sind nicht ausreichend dafür. Man kann daher nur begrenzte Rationalität haben und es ist im Labor zu untersuchen, was dies bedeutet, weil sich der Mensch tatsächlich nur begrenzt rational verhält.

Der Antwort ist zu entnehmen, dass die Spieltheorie an einer falschen Vorstellung über ihren Gegenstand krankt: das Weltspiel. Sie kennt weder den Weltspielgewinn als Weltspielsinn, noch den Weltspieler Mensch, noch das Weltkonzept und damit auch nicht die Weltspielstrategie. Wir dürfen uns nichts über das Weltspiel ausdenken, weil alle Komponenten kraft Weltspielentstehung durch das mathematisch-physikalische Spielkonzept vorliegen. Das Verhalten, das durch folgerichtiges Anwenden der Spielbedingungen zum Gewinn führt, ist das rationale = verstandesgemäße  Operieren. Der erfolgreiche Weltspieler wendet auf die jeweilige Situationsbedingung die Weltspielregeln an.  Anders kann man im Weltspiel nicht im  Zustand des Existenzoptimums leben.

Weil die Spieltheoretiker das Weltspiel mit seinen o. g. 3 Komponenten nicht kennen und die Evolution = Weltspielentwicklung, nicht berücksichtigen, liegt ihrer Arbeit eine falsche Rational-Vorstellung zu Grunde. Dazu sind die Ausführungen von Prof. Reinhard Selten aufschlussreich: Erst stellt er fest, dass die von der Spieltheorie zu Grunde gelegte Rationalität nicht der Wirklichkeit entspricht, wir dieses Fähigkeit erst noch entwickeln müssen. Dann bezeichnet er das Verhalten der Menschen als nicht rational, obwohl er noch nicht weiß, was im Weltspiel rational bedeutet. Rational ist nicht das rücksichtslose Drauflosmarschieren auf einen materiellen Gewinn, in den Experimenten der Spieltheorie ist es das Geld.  sind unter den herrschenden Bedingungen Verhalten wie Kooperation, Fairneß, Symbiose oder Altruismus,  die als irrational gelten, sind unter den Bedingungen der Wirklichkeit rational, weil notwendig, um einerseits Reibungsverluste, Krisen und Kriege zu vermeiden, andererseits Existenzmöglichkeiten zu nutzen.

Auch  ist die Frage, welches Fühlen, Denken, Wollen, Handeln im Weltspiel rational ist, keine philosophische, sondern eine mathematisch-physikalische und evolutionäre. Die Behauptung von Prof. Reinhard Selten, der Mensch sei zu rationalem Verhalten grundsätzlich nicht fähig, lässt, wie für die Spieltheorie typisch, die Evolution außer acht. Die besteht gerade darin, dass der Homo sapiens sapiens, aus dem völligen Unbewusstsein der ersten Organismen, der Quanten, kommend, sich auf dem Weg zu seiner Weltspielfähigkeit befindet: seiner Informationspotenz vom höchsten Intelligenzgrad 1. (Siehe Info Intelligenz)

Im Weltspiel geht es im Unterschied zu unseren Ersatzspielen nicht um Sieger und Besiegte. Die Mannschaft, die im Weltspiel um den Gewinn kämpft, ist die ganze Menschheit. Fehler, Krieg, Krankheit, Tod  sind die Feinde jedes Einzelnen, begründet in seiner unvollständigen Informationspotenz aus Genom-, Gehirn- und Gestaltinformationen. Informationspotenz ist das Maß für Weltspielfähigkeit. Jeder kann sie nur gemeinsam mit allen anderen  erreichen durch kooperative Arbeitsteilung beim Forschen nach den  fehlenden Weltspielinformationen und ihrer Awendung beim optimierenden Gestalten unseres eigenen Organismus und unserer Umwelt.  Nur auf dieser Solidaritätsbasis ist der Weltspielgewinn realisierbar: Beliebig lange leben mit beliebig viel Freude und beliebig wenig Leid.

Deshalb bereiten wir uns die Hölle, solange wir das strategische Konfrontationsdenken in unseren Ersatzspielen auf das Spiel unseres Lebens übertragen, in denen jeder der Feind der anderen Spieler ist.  Das ist Ausdruck naiven Denkens, das die  den Vorteil der strategischen Kooperation nicht sieht. Das ist der Fehler der Spieltheorie.

Mathematik als Mittel zur Entscheidungsfindung reicht nicht, denn Mathematik ist neutral. Sie führt zu Atomkraftwerken und Atombomben,  zu Konstriktivem und Destruktivem,  Optimum und Pessimum, Mathematik hilft,  das richtig zu machen, was man Erreichen will: ParaDies  oder Hölle. Das bedeutet:  Wenn die Spieltheorie als zuverlässige Entscheidungshilfe nutzen will, um uns alle, insbesondere wichtige Entscheidungsträger, mit Informationen zu versorgen,  muss sie 2 Bedingungen berücksichtigen:

1. Das positive Vorzeichen vor allen Kalkulationen. Es ist der
im mathematischen Konzept absolut vorgegebenen Gewinn und Weg.
Gewinn ist das
Existenzopt
imum, Weg der geradlinig zum Gewinn =
Evolutionsziel führende,
virtuelle Evolutionsgradient. Beide basieren
auf den
mathematisch-energetischen Spielregeln des Weltspiels.
2. Den heutigen Stand unserer Evolution  =
Bewusstseinsent-
wicklung
Wir sind noch nicht fähig,  den Weltspielgewinn ParaDies
zu verwirklichen.  Mit irrationalen Zielen (Konsum, Macht, Besitz,
Unterhaltung, willkürlichen Welterklärungen) und  Wegen leben auf
Kosten anderer) verursachen wir Krieg, Krankheit, Tod, entgeht uns
der  Gewinn
im Spiel unseres Lebens.

Die Spieltheorie macht 2 Fehler: Sie nimmt unser Verhalten aus rationalen = richtigen und irrationalen = falschen Anteilen als endgültig an und  sieht das rationale im irrational verursachten Gegeneinander. Weil sie damit die Feindschaft zwischen uns  einschließlich Waffenproduktion und Krieg als normal darstellt, Fairneß und Altruismus als irrational, hat sie bis heute mehr Schaden als Nutzen gestiftet. Welchen Nutzen? Dazu fragte im o. g.  Gespräch Dr. Rainer Kurz: Herr Prof. Seltenhaben Sie schon selbst die Spieltheorie zur Entscheidungsfindung genutzt? Nicht direkt.  Man kann von den allgemeinen Erkenntnissen der Spieltheorie profitieren, aber keine bestimmte Formel für eine Antwort errechnen,  für ein Entscheidungsproblem,  das man hat.  Dies wäre eien zu naive Vorstellung von der Spieltheorie.

Eine Lehre,  die die Spieltheorie des Weltspiels sein will, muss über richtiges Verhalten,  das zum Spielgewinn führt, und falsches Verhalten,  das den Spielverlust verursacht,  informieren.  Sie muss  in allen Fällen eine Entscheidungshilfe sein, keineswegs als Formel,  sondern als  Anweisung. Hier versagt die Spieltheorie  nicht nur als Informationsquelle  im täglichen Leben der Menschen,  sondern als Hilfe für Politiker bei ihrem Bemühen,  eine krisenfreie Entwicklung zu besseren Lebensverhältnissen zu steuern.  Die Spieltheorie konnte die jetzige Krise weder verhindern, noch vorhersagen.  Sie kann sie auch nicht lösen. Im Gegenteil: Sie hat die Krise mit verursacht,  weil das egozentrische Gegeneinander beim Kampf  um das größte Stück vom Kuchen, das in die Krise führte,  als normaler rationaler Antrieb ihrer Lehre zu Grunde liegt.

Die Frage: Warum Verein für angewandte Evolutions- und Spieltheorie? erhält hier  die erste Begründung: Weil die Spieltheorie als Lehre daüber, wie man das Weltspiel richtig spielt, die wichtigste Lehre für alle Menschen ist,  wollen wir mitwirken bei ihrer Weiterentwicklung. Prof. Reinhard Selten: Die Spieltheorie muss sich ändern.

Das gilt auch für die

Evolutionstheorie

Wie jeder aus eigener Erfahrung weiß,  leben wir noch nicht im ParaDies,  obwohl unsere Existenzbedingung dafür die Voraussetzung bietet:  Unser ParaDiesplanet und das vollkommene Gesetz, das als Wille der Weltursache ‚Gott‘ der Welt zugrunde liegt.  Der forschende Geist hat zwar schon viel vom absoluten Gesetz und unserer veränderlichen Existenzsituation erkannt und damit eine höhere Lebensqualität erreicht,   aber  immer noch endet unser Leben nach einigen Jahren mit mehr Leid als Freude.

Ein wesentlicher Grund dafür ist die Täuschung durch unsere Sinnesorgane. Dadurch gelangen wir zu falschen Vorstellungen über uns und die Welt.  Die 2 folgenschwersten Beispiele:

Die Erde als Scheibe im Weltmittelpunkt,
um die sich Sonne und Sterne drehen.

Eine Welt,  so geschaffen, wie sie heute ist,
weil wir keine Änderung feststellen.

Der daraus folgende Gegensatz zur Wirklichkeit und zwischen den Menschen über die richtige Anschauung bringt von je her nicht nur unendliches Leid über die Menschheit,  sondern verhindert, dass wir noch nicht die Möglichkeit paradiesischen Lebens nutzen,  die die Schöpfung für jeden bereit hält, der nach den Regeln ihres Gesetzes lebt.  Wer es nicht tut,  bestraft sich über die Folgen seines Verhaltens mit Leid und Tod.  Dafür gibt es in der Evolutionslehre den Begriff  Selektion. Sie gilt für ganze Arten.  95% aller bis heute entstandenen Arten sind ausgestorben,  weil sie sich von falschem Verhalten Vorteil versprachen.

Die Gefahr der Auslöschung der Menschheit durch falsches Verhalten aufgrund einer  religiösen, philosophischen oder ideologischen Weltanschauung ist noch nicht ausgestanden. Die größte Gefahr geht von  der christlichen und moslemischen Religion aus.

Obwohl  der religiöse Dogmatismus / Fundamentalismus wegen der erdrückenden Beweise nicht nur den Weltmittelpunktsglauben aufgeben musste,  sondern immer wieder mit Reformen dem Erkenntnisfortschritt anpassen muss, klammert er sich noch an die religiöse Theologie der Bibel. Die ist im Unterschied zur natürlichen Theologie der Bibel ein Produkt Satans. Dem konnte nichts besseres einfallen, als im Anschluss an die Schöpfungsgeschichte die Geschichte von Erbsünde und verlorenem Paradies in die Bibel zu schmuggeln: Indem die Geschichte uns suggeriert,  wir können unsere Unvollkommenheit nicht ändern und das ParaDies als Gottes Reich nicht verwirklichen, wie es Gott in der Genesis und Jesus in den Evangelien von uns erwarten, macht er uns zu Gefangenen unserer Unvollkommenheit mit der Folge, dass wir auf der Erde errichten, was er möchte: die Hölle, indem wir die falschen Ziele verfolgen:  Geld, Konsum, Besitz, Macht, dafür Krieg überall.

Warum flüchten sich immer noch viele Menschen in einen Glauben, obwohl  seine dogmatischen Elemente  im Widerspruch zu Gottes Werk stehen,  das nach seinem mathematisch-physikalischen Gesetzeswillen funktioniert? Die 5 Ursachen:

1 Die Menschen suchen nach einer Ortientierung, eine Einordnung ihres Lebens in ein Gesamtkonzept, das vor allem Trost über den Tod bietet. Das ist der eigentliche Punkt bei .Religion. Die Gläubigen sehen nicht, dass ihre Erwartung von einem Weiterleben nach dem Tod in einem Paradies sie daran hindert,  das ParaDies mit ewigem Leben hier und heute zu verwirklichen.
2 Die Erziehung der Kinder zum Glauben. Schon das Vorbild der Eltern wirkt in diese Richtung, erst recht die gezielte Unterweisung. Erwachsene können sich nicht mehr an einem neuen Menschen versündigen, als wenn sie ihn zu einem dogmatischen Glauben erziehen.  Selten sind Eltern bereit,  die Entscheidung den Kindern zu überlassen und sie durch eine vielseitige Ausbildung entscheidungsfähig zu machen.
3
Täuschung  durch unsere Sinnesorgane und Selbsttäuschung durch die Kunst. Nach wie vor nehmen wir unsere Wirklichkeit so wahr, wie zu Bibelzeiten:  Die Sonne dreht sich um die Erde, alles wiederholt sich auf dem selben Existenzniveau.  Das bedeutet: Würde das Wissen darüber, dass sich die Erde um die Sonne dreht und nicht im Weltmittelpunkt steht, verloren gehen, würde wieder der falsche Glaube  herrschen.  Bezüglich der Evolution = Höherentwicklung der Energie zum Optimum gilt: Hier konnte die Erkenntnis viele noch nicht davon überzeugen,  dass der auf Sinnestäuschung basierende Glaube falsch ist. Hinzu kommt die bewusste Selbsttäuschung durch die Kunst. Der Mensch ist bild- und symbolorientiert.  Deshalb benutzen wir Bilder und Symbole, um unsere Vorstellungen real erscheinen zu lassen. Ereignisse, die es garnicht gab, werden so Realität. Vor allem die christlichen Religionen arbeiten mit dieser Methode,  die in der Bilderbibel  für Kinder ihren indoktrinärsten Ausdruck findet. Dies noch ergänzend zu 2.
4 Das Geschäft mit dem Bedürfnis nach ewigem Leben im ParaDies. Es ist schon eine Last, im Bewusstsein des Todes leben zu müssen.  Wer den Tod als endgültiges Aus nicht ertragen kann, verdrängt ihn und hofft, dass der Tag X in weiter Ferne liegt. Oder er/sie greift nach einem der zahlreichen Angebote,  die das Weiterleben nach dem Tod versprechen.
Die Palette ist so bunt wie bei Konsumgütern – für jede Mentalität das passende. Immer wieder denkt sich einer etwas aus und behauptet, er sei von Gott inspiriert, es sei ihm ‚offenbart‘ worden.  Als Bestätigung dafür wird eine  erstaunliche Geschichte erzählt. Das war immer ein  lukratives Geschäft, weil die Gläubigen dafür mit Geld, Sach- und Dienstleistungen zahlen. Auch unter Wissenschaftlern gibt es Gläubige, sie sehen keinen Konflikt zwischen Religion und Wissenschaft. Das gilt auch für Evolutionsforscher.  Der Grund:
5 Die heute verbreitete Evolutionstheorie zeigt de
n Sinn und Erlösung suchenden Menschen die kalte Schulter: Alles entstand und entsteht zufällig, die Evolution hat kein Ziel. Diese Lehrmeinung ist keine mit der Wirklichkeit übereinstimmende Theorie, sondern eine der  Wirklichkeit widersprechende Hypothese, weil sie sich auf Darwin beruft, dieser aber in den beiden entscheidenden Aspekten  in  Die Entstehung der Arten und späteren Schriften das Gegenteil feststellt.

Darwins Evolutionslehre und die derzeitige Lehrmeinung können in ihren entscheidenden Aussagen nicht gegensätzlicher sein:  Die Lehrmeinung sieht im  Zufall die Mutationsursache, Darwin wie Lamarck in dem Reiz, den die Organismen auf ihr Genom ausüben,  indem sie Verhaltensweisen ausprobieren, von denen sie sich Vorteil versprechen, z.B. Flossen, Flügel oder Arme, Hufe oder Hände, Schnabel oder Mund, anschaffen von Nerven und Gehirn als Informationssystem mit einem Zentrum. Die Vorteilssuche in den verschiedenen Richtungen führt zu den unterschiedlichen Energie-strukturen der Organismen. Weil es sich dabei um individuelle Entscheidungen handelt, unterscheiden sich auch alle Individuen einer Art. Es gibt also die am besten angepasste = optimierte Art, und innerhalb jeder Art am besten optimierte Individuen. Es sind die mit der relativ größten Fitness, verglichen mit den anderen.  Das vorgegebene Ziel ist die absolut größte Fitness. Es ist der Zustand der Weltspielfähigkeit.

Solange das mögliche Existenzoptimum der Lebensbedingung nicht erreicht ist, hört die Suche  der vitalen Individuen nicht auf.  In einer Sackgasse befinden sich  alle, die mit ihrem vorhandenen Existenzniveau zufriedenen sind. Sie kommen früher oder später unter die Räder der Evolution. Räder sind nicht nur überlegene Arten, sondern auch veränderte Lebensbedingungen durch Veränderungen der Erde.  Z. B. Dürre oder Frost, wo vorher Wasser und Wärme war. Unser Paradiesplanet wird einmal unbewohnbar,  und alle Arten, die nicht weltraumtauglich sind und einen neuen Paradiesplaneten suchen oder gestalten können,  gehen unter.

Unsere Lebensbedingung ist unsere Welt. Sie ist nicht auf die Erde begrenzt, nicht auf unser Sonnensystem und unsere Galaxie, die ‚Milchstraße‘.  Zu ihr gehören Milliarden Galaxien und sie alle bilden unsere Lebensbedingung. Deshalb gilt: Am besten angepasst ist der weltraumtaugliche Homo optimus. Er ist fit = fähig, das absolute Existenzoptimum zu verwirklichen, das das vollkommene Weltkonzept bietet. In diesem Sinne fasste Darwin seine Erkenntnisse über die Weltentwicklung am Ende von Die Entstehung der Arten zusammen:

Es ist wahrlich etwas Erhabenes in der Auffassung, dass der Schöpfer den Keim
allen Lebens nur wenigen oder gar einer einzigen Form eingehaucht hat und
dass aus einem so schlichten Anfang eine unendliche Zahl der schönsten und
wunderbarsten Formen entstand und noch weiter entsteht. . .
Aus dem Kampf der Natur, aus Hunger und Tod, geht also das Höchste hervor,
das wir uns vorstellen können: die Erzeugung immer höherer und vollkomme-
nerer Wesen. . . .
Wir dürfen deshalb vertrauensvoll eine Zukunft von riesiger Dauer erhoffen.

Warum hat Darwin Recht? Weil  Lebensbedingung nicht nur die relativen = veränderlichen und unvollkommenen Verhältnisse unserer Um- und Inwelt sind,  sondern zu allererst das mathematisch-physikalische Konzept. Es ist der entscheidende Maßstab für jede Bewegung jeder Form von Energie. Deshalb lautet der Untertitel des Buches  Das Spiel von Nobelpreisträger Manfred Eigen: Naturgesetze steuern den Zufall. Und dazu auf  Seite 32: Der Mensch ist das Produkt einer Evolution, die auf einheitlichen Naturgesetzen basiert. Menschliche Verhaltensweisen, so komplex sie auch sein mögen, müssen letztlich auch ihre Begründung in den fundamentalen Prinzipien der Naturwissenschaften finden.

Die naturgesetzlich begründeten Prinzipien der Naturwissenschaften sind der einzige im Weltspiel geltende Fundamentalismus. Das ist unsere Rettung, denn die folgerichtige = logische Anwendung der Naturgesetze ermöglicht wegen ihrer Vollkommenheit vollkommenes Leben.

Für Darwin ist die Evolution ein auf Vollkommenheit gerichteter Prozess, verursacht
einerseits durch das Bestreben der Organismen, ihre Verhaltensweisen zu verbessern, um besser leben zu können. Durch
Gewohnheit werden die Verhaltensweisen zu vererbbaren Eigenschaften,  indem sie die  Energiestruktur der Organismen nachhaltig verändern. Dazu aus   Die Entstehung der Arten, Fünftes Kapitel,  Gesetze der Abänderung, Wirkungen des Gebrauchs oder Nichtgebrauchs der Teile in Verbindung mit natürlicher Zuchtwahl. Aus den im ersten Kapitel erwähnten Tatsachen geht meines Erachtens unzweifelhaft hervor, dass der Gebrauch gewisse Teile kräftigt und vergrößert, während der Nichtgebrauch sie schwächt; und es geht ferner daraus hervor, dass solche Modifikationen erblich sind.

• andererseits durch die Bewertung dieses Strebens durch seine Bewährung unter den Lebensbedingungen. Die Lebensbedingungen eines Organismus sind seine Umgebungs- und seine Innenbedingung. Die Bewertung nannte Darwin ’natürliche Zuchtwahl‘, wir sagen Selektion. Sie kann nur zum Nutzen eines Wesens wirken (Darwin), weil sie über vorteilhaft oder nachteilig einer Verhaltensweise informiert, indem sie die vorteilhafte fördert, die nachteilige löscht. Weil sie nur die vorteilhaften übrig lässt, ergibt sich die im Info Weltspielübersicht gezeigte Folge der Höherorganisation.  Weil alle Organismen eines Lebensraumes  von Quant bis Mensch die Lebensbedingung darin bestimmen, nimmt mit deren Lebensfähigkeit als Ausdruck  folgerichtiger Gesetzesanwendung  die Qualität der  Lebensbedingung zu. Darauf basiert die Selbstorganisation der Energie zu ihrem Optimum. Weil dieser Prozess für den ganzen Weltraum gilt, steuert er auf sein Optimum zu, das als Weltursache die Entstehung der Energie ausgelöst hat, um sich zu verwirklichen.

Dazu Darwin im Vierten Kapitel, Natürliche Zuchtwahl oder Überleben des Tüchtigsten: Mann kann im bildlichen Sinne sagen, die natürliche Zuchtwahl sei täglich und stündlich dabei, allüberall in der Welt die geringsten Veränderungen aufzuspüren und sie zu verwerfen, sobald sie schlecht sind,  zu erhalten und zu vermehren,  sobald sie gut sind;  so arbeitet sie still und unsichtbar . . . an der Verbesserung der organischen Wesen und ihrer organischen und anorganischen Lebensbedingungen.

Darwin sieht also 2 Zielfunktionen am Werk: Das Streben der Organismen nach  Fähigkeitssteigerung durch Ausprobieren und deren Bewertung durch Bewährung im eigenen Organismus und der Umwelt. Beide zusammen bilden die Lebensbedung jedes Organismus.

Den Zufall hat Darwin als bestimmenden Evolutionsfaktor ausdrücklich abgelehnt. Dazu führt er im Fünften Kapitel erster Absatz:  Ich habe bis jetzt das Wort „Zufall“ gebraucht, wenn von Veränderungen die Rede war, die bei organischen Wesenim Zustand der Domestikation häufiger und bei solchen im Naturzustand seltener auftreten. Das Wort „Zufall“ ist natürlich keine richtige Bezeichnung, aber sie lässt wenigstens unsere Unkenntnis der Ursachen besonderer Veränderungen durchblicken.
Weil absolut jedes Ereignis die Wirkung einer Ursache ist, sind selbst Spontanmutationen nicht zufällig.

Inzwischen setzt sich unter der Bezeichnung Epigenetik die der Evolutionstheorie Darwins entsprechende Erkenntnis durch,  dass die Mutationen der Organismen nicht zufällig erfolgen, sondern durch das Bestreben  der Organismen ausgelöst werden, in der Auseinandersetzung mit sich und ihrer Umwelt ein besser als bisher zu leben. Genau das bezeichnet Darwin als struggle for a better life and more fitness.

In den folgenden 6 Punkten haben wir versucht zu begründen, warum Darwin und Zufall nicht zusammenpassen und warum die Zufallsvorstellung, wie sie Jacques Monod in „Zufall und Notwendigkeit“ in seiner ganzen Hoffnungslosigkeit formulierte,  für die Leiden der Menschheit und die Gefahr ihrer Selbstauslöschung wesentliche Ursache ist.  Die Ausführungen sind vor einigen Jahren entstanden (Diese Einfügung  06. 2010) und wegen ihrer Bestätigung durch die  Epigenethik nicht mehr so dringend und sicher würde einiges anders formuliert.  Nichts desto weniger sind sie aktuell.

1. Es ist notwendig klarzustellen, dass sich keiner auf Darwin beziehen darf, der behauptet,  die Evolution sei ziellos und der heute erreichte Weltzustand sei  ein Produkt des Zufalls. Nach Darwin ist unsere Welt ein nach Plan verlaufender Zielfall. Alle Vorgänge dienen diesem Ziel –  auch die, die wir Zufall nennen: Seltene Ereignisse und solche, die  wir  (noch) nicht in ihrem Ursache-Wirkungs-Zusammenhang verstehen oder vorhersehen können. Im Sinne der Planerfüllung sind alle Ereignisarten Zielfälle. Wir leben in einem Übergangszustand der zielgerichteten Entwicklung vom höllischen Zustand geringster Ordnung am Anfang zum paradiesischen Zustand höchster Ordnung am Ende der Evolution. Die Energie führt diesen Prozess durch ihre Höherorganisation aus, indem sie in Gestalt der Organismen zielstrebig nach mehr Lebensfähigkeit sucht. Auf diese Weise sind wir durch die Mutationsleistung unserer Vorfahren entstanden, können wir uns weiter optimieren = generieren, aber auch pessimieren = degenerieren, jenachdem, ob wir bei unserem Fühlen, Denken, Wollen, Handeln die Evolutionsgesetze beachten oder gegen sie verstoßen. Hieraus ergibt sich die besondere Verantwortung der Evolutionswissenschaftler für das Wohlergehen der Menschen.

2. Es ist notwendig, auf die verheerenden Folgen hinzuweisen, die die Zufalls-evolutionisten mit ihrer falschen Behauptung  und ihrem unzulässigen Bezug auf Darwin anrichten. Obwohl wir heute durch Genforschung wissen, dass Lamarck und Darwin Recht haben mit ihrer Erkenntnis, dass  die zielgerichtete Suche der Organismen nach  besseren Eigenschaften die erste Mutationsursache ist vor Umwelteinwirkung und spontaner Selbstmutation der Gene, wird die Lehrmeinung weiter vertreten, wir seien ein Zufallsprodukt.  Das ist verantwortungslos. Sie werfen damit die Menschen, die von der Wissenschaft zu recht die Antwort auf den Sinn unseres Lebens und den Weg seiner Verwirklichung erwarten, auf die Weltanschauungen zurück, hier in erster Linie auf die Religionen.  Dem natürlich-logischen Verständnis und Bedürfnis der Menschen entspricht ein Schöpfungsplan. Deshalb haben die Kreationisten Zulauf, die mit ihrem ›Intelligent Design‹ das wissenschaftlich richtige Argument auf ihrer Seite haben: Die Weltursache hat mit dem mathematisch-physikalischen Konzept unsere Welt  intelligent designed in dem Sinne, dass  die Energie  ihren optimalen Endzustand mit Sicherheit erreicht, weil sie optimal designed ist.

Dem Vorteil aller Menschen dient die möglichst kurzfristige  Einigung von Religion und Wissenschaft auf  die reale Bedeutung von Intelligent design als gemeinsamen Nenner. Dazu erkennt die Wissenschaft  die Zielfälligkeit  und  den Plan  in den Prozessinformationen,   die Religion die Planverwirklichung durch eine  Entwicklung  –  was aufgrund der Genesis 1. Mose 1 möglich ist.
Seitens der Religion
sind die Theologen = Gotteslehrer = Weltursachenlehrer gefordert. Einen wissenschaftlichen Anspruch können sie nur stellen, wenn sie, wie in der Antike Platon und Aristoteles, Theologie als rational begründete Gotterkenntnis ausüben. Dieser Auftrag wurde reduziert auf die Lehre vom Glaubensgehalt einer Religion und damit deren Gottvorstellung. Die steht zum wahren Gott in krassem Widerspruch, wenn ‚Gott‘ die Weltursache bezeichnet. Dazu ist der Gott der Religionen eine Karrikatur. Eine Chance für die Religionen, allmählich ins Fahrwasser der Wirklichkeit zu gelangen, sind die Theologen. Dazu der Brockhaus:
Im Grund
e geht es der theolog. Bemühung um ein verstehendes Deuten des Glaubensprozesses in steter Rücksicht auf die Geschichte der bisherigen Verwirklichungen von Christsein . . In sofern lehrt die Theologie nicht ein Statisches, sondern ein dynamisches Glaubenswissen, ein aus dem Glauben als Vollzug (fides-qua) je neu erwachsendes Wissen um den Glauben als ›Gegenstand‹ (fides-quae). –  Die kath. Theologie unterscheidet (seit dem ersten Vatikanischen Konzil) von der übernatürlichen eine → natürliche Theologie, die Gott aus der Schöpfung (Römer 1,19ff) ohne Berufung auf  Offenbarungsdaten zu erkennen vermag.

Genau das ist die Basis der wissenschaftlichen Theologie in ihrer ursprünglichen Bedeutung und Hilfe für die Menschheit bei ihrem Bemühen um paradiesisches Leben. Deshalb nachfolgend ein Beitrag auf der Grundlage der natürlichen Theologie der Bibel zur Gotterkenntnis.
Der bekannteste Versuch, die Weltentwicklung als laufenden Schöpfungsvorgang mit der
christlichen  Religion zu verbinden, ist der des Theologen, Philosophen und Wissenschaftlers (Physik, Paläontolgie) Teilhard de Chardin, (1881-1955). Das ist misslungen, weil  Chardin entsprechend der Satansvorstellung der christlichen Relgion einen Gegenpol zu Gott annahm, sodass Gott in seinen Entscheidungen nicht frei war/ist. Die dualistische Weltvorstellung ist eine der fundamentalen und folgenschwersten Irrtümer.
Tatsächlich war Gott  in seiner Entscheidung nicht frei! Aber nicht, weil er einen Gegenspieler hatte, denn Gott ist die Weltursache und da gab/gibt nur eine, sondern weil das mathematisch-physikalische Konzept so, wie es ist, die einzig mögliche Verfassung für eine vollkommen Welt ist. Die hat, wie wir heute wissen, ihre absolute Freiheit genutzt, um das eine absolut gültige mathematisch-physikalische Konzept als maßgebendes Weltgesetz zu erlassen. Mit der Folge, dass außerhalb des Gesetzes keine absolute Freiheit möglich ist, wie Chardin meint. Jede Bewegung jedes Organismus außerhalb des Gesetzes wird durch die Rückkopplung der Folgen auf den Organismus mit Nachteil bestraft. Darauf basiert die Selektion. Nicht die Organismen bestimmen die Folgen ihres Verhaltens, sondern die Weltursache mit ihrem gesetzmäßigen Willen. Der ist allgegenwärtig, weil das Gesetz durch die mathematisch-physikalischen Eigenschaften der 3 Weltkomponenten Raum – Zeit – Energie in absolut jeder Bewegung wirksam ist. Absolute Freiheit ist jedem möglich, der das Gesetz folgerichtig anwendet. Das ist das Göttlich-Geniale der Schöpfung.

Die entscheidende Hürde, Religion und Evolution zu vereinen, bauen dieEvolutionsbiologen auf mit ihrer Meinung, die Weltentwicklung sei ziellos und damit planlos. Einem normal oder natürlich Denkenden drängt sich angesichts der Behauptung, die Evolution habe kein Ziel, die Überlegung auf:  Wenn ein Vorgang eine Evolution sein soll, muss diese auf etwas  gerichtet sein, sonst ist es keine Evolution.   Das muss auch für die Weltentwicklung gelten.  Alle Ereignisarten müssen zum Erreichen dieses Zieles vorgesehen sein, auch die, die wir Zufall nennen.

Weil wir eine in sich schlüssige, folgerichtige Weltentwicklung feststellen und  der Negativbeweis für Ziellosigkeit bisher nicht erbracht wurde,  drängt sich die Frage auf: Evolution ohne Ziel? So lautet deshalb folgerichtig der Titel einer interdisziplinären Forschungsarbeit von Theologen und Biologen an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg 1990/1991. Aus dem Vorwort:

Die biologische Evolutionstheorie versucht, den Gedanken an einen göttlichen Plan, ein der Schöpfung innewohnendes Ziel duch das planlose Wechselspiel von Zufall (Mutation) und Notwendigkeit (Selektion) zu ersetzen. Eine theologische Deutung der Evolution im Sinne einer kontinuierlichen Schöpfung (creatio continua) scheint dies – auf den ersten Blick – auszuschließen. Der Frage nach dem »Ziel der Evolution« kommt deshalb ein zentraler Stellenwert innerhalb des Gesprächs zwischen Biologie und Theologie zu. Die Erarbeitung der umfangreichen Literatur erforderte eine inhaltliche Konzentration; deshalb wird die Fragestellung exemplarisch an zwei Modellen erörtert, die beide die beide den Gedanken eines Schöpfungsplans mit dem evolutionären Weltbild zu versöhnen suchen. Dabei wird zu begründen versucht, weshalb sich das erste Modell bei näherer Betrachtung als inkonsistent erweist, das zweite von Prof. Carsten Bresch jedoch die Möglichkeit einer zeitgemäßen evolutionären Schöpfungslehre eröffnet.

Die aufwendige Dissertation ist ein erstaunlicher Vorgang:  Sie setzt sich mit dem falschen Evolutionsverständnis derjenigen auseinander, die unter der Bezeichnung ›Darwinismus‹ oder ›Neodarwinismus‹ behaupten,  Zufall und Ziellosigkeit würden die Weltentwicklung bestimmen.
Der Aufwand von 450 eng bedruckten Seiten hätte gespart werden können, wenn die Feststellung von Prof. Reinhard Löw auf Seite 19 weiterverfolgt worden wäre: „LÖW behauptet, dass der von ihm kritisierte Evolutionismus  ’sich wesentlich . . . von der Evolutionstheorie, so wie sie von Darwin zuerst konzipiert‘ worden sei,  unterscheide.“ Genau so ist es! Um Evolutions- und Schöpfungslehre zu vereinen, reicht es, die Bioevolutionisten von ihrem Darwin-Mäntelchen zu befreien, indem man  sie darauf hinweist, dass sie mit ihrer Meinung Antidarwinisten sind.

Wie oben dargelegt, ist Darwins Erkenntnis der zielgerichteten Evolution doppelt basiert: Mutationen sind Zielfälle, weil die Organismen sie durch ihr zielgerichtetes Streben nach Vorteil verschaffenden Fähigkeiten auslösen; in die gleiche Richtung zielgerichtet wirkt die Selektion, weil sie die vorteilhaften Fähigkeiten begünstigt, die unvorteilhaften bis zu ihrem Verschwinden benachteiligt. Was in der jeweiligen Entscheidungssituation vorteilhaft ist oder nachteilig, was die Lebensfähigkeit fördert oder verringert bestimmt das mathematisch-physikalische Gesetz als in allem wirkender Schöpferwille. Gerade Evolutionsbiologen müssten durch die Gentechnik wissen, dass  das zielfällige Verhalten der Organismen Mutationen auslöst. Der Grund: Die  Chromosomen brauchen  für ihr Überleben und zur Ausübung  ihrer Funktion unmittelbaren Energieaustausch  mit  ihrem  Produkt,  dem Organismus. Sie korrespondieren darüber mit seinen Aktivitäten,  denn schließlich will  das Genom feststellen, ob sein Organismus  neue hoffentlich vorteilhaftere Verhaltensweisen ausprobiert, um sie mutativ für die Folgeorganismen zu fixieren. Deshalb formulierte der Dichter und Philosoph Friedrich HebbelDer Mensch sollte sich selbst immer als ein Experiment der Natur verstehen – obwohl  er unser Genom nicht kannte, das genau die von ihm beschriebene Funktion hat und deshalb in der Evolutionslehre ‚Egoismus der Gene‘ genannt wird.

Diese Funktion des Genoms als Träger der wachsenden Infomation biologischen Lebens hat Darwins Annahme einer konkreten Darstellung der Entelechie = was sein Ziel in sich trägt bestätigt. Bei den vorbiologischen Organismen von Quant bis Molekül ohne die spezielle Existenzinformation des DNS-Moleküls, liegt die Entelechie als Existenzinformation durch die Eigenschaften der unmittelbaren Existenzstruktur = Energiestruktur vor. Was bedeutet, dass auch für  die BIO-Organismen die Zielstrebigkeit  nicht auf die DNS beschränkt ist, sondern auch in den Informationen der Gestalt- und Gehirnstruktur begründet ist.  Die Energie strebt ihren vollendeten Zustand durch die positive oder negative Veränderung aller 3 Informationsstrukturen an: der Gestalt-, Genom- und Gehirninformationen.

Indem alle Organismen über  Entelechie verfügen,  gilt Zielvorgabe für den ganzen Prozess. Die Quanten beginnen und erfüllen sie mit ihren mathematisch-physikalischen Eigenschaften. Deshalb bestimmen die mathematisch-physikalischen Gesetze das  Geschehen.

Darwins Evolutionslehre erlaubt keinen Gegensatz zwischen der Weltursache Gott als schöpferische Potenz und dem Weltprozess der Selbstorganisation, durch den sie sich zu ihrem Endzustand entfaltet. Es ist natürlich nicht der auf menschliches Niveau reduzierte  Gott der Religionen. Deshalb hat Darwin seine Position als Theologe und gläubiger Christ zu Beginn seiner Forschungen mit zunehmender Einsicht in die noch laufende Schöpfung aufgegeben. Gott war für ihn schließlich der Schöpfer, besser: die schöpferische Potenz, die die Welt in Gang gesetzt hat, damit  sie  sich planmäßig zum Optimum entwickelt. Siehe obiges Zitat und lies nach in der Monographie Darwin von Johannes Hemleben.

Auf den Seiten 123/124 erfahren wir, dass Darwin seine Vorstellung von der Entelechie = Zielbestimmung und Ganzheit der Organismen damit begründet, dass „jeder Oraganismus eine Unzahl von Kleinstkeimen in sich trägt, von denen jeder die Fähigkeit hat, den Gesamtorganismus zu reproduzieren.“ . . Er nähert sich damit der heutigen Molekular-Biologie und ihrer Betonung der vor allem im Zellkern . . wirksamen Nukleinsäureketten als Träger des ›Geheimcodes‹ der spezifischen Zell-Informationen, durch die aus dem Einzelwesen das Ganze wieder hergestellt werden kann.“
Erstaunlich, dass die Molekularbiologie  die  Entelechie einerseits bestätigt hat, sie andererseits bestreitet und an ihre Stelle den Zufall setzt. Angesichts der Eindeutigkeit der Evolution, ihrer Richtung und der Rolle, die die DNS dabei spielt,  stellt sich die Frage,  welches erkenntnisleitendes Interesse dazu führt.

Eine wesentliche Übereinstimmung zwischen christlicher und evolutionärer Weltentstehung besteht darin, dass beide das anthropische Prinzip zum Inhalt haben:  Die Entstehung von Organismen weltweit wie der Mensch als Ziel. Für beide ist der Mensch unvollkommen. Weil die religiöse Theologie davon ausgeht, dass uns Gott so unvollkommen geschaffen hat und auch keine Möglichkeit,  uns  daraus zu befreien, warten sie auf einen erlösenden Eingriff Gottes irgendwann, nachdem wir gestorben sind (dazu lässt Paulus in 1. Korinther 15:50-54  seiner Phantasie freien Lauf).
Demgegenüber geht die Evolutionslehre Darwins davon aus,  dass wir uns weiterentwickeln zu Organismen, die sich des Weltkonzepts, dass sie in sich tragen und um sich finden, immer bewusster werden, bis sie den absoluten Freiheitsgrad erreichen. Die Kirchen werden
solange an ihrer Version festhalten, bis die Beweislage der Evolution das nicht mehr zulässt wie im ‚Fall Galilei‘. Diese Situation wäre schon eingetreten, würden Evolutionsforscher nicht behaupten,  die Evolution vollziehe sich ziel- und planlos, und weil sie sich dazu auf Darwin beziehen – entweder weil sie Darwin nicht kennen oder wider besseres Wissen.
Damit treiben sie die suchenden Menschen in die Arme der großen und kleinen Sekten, z. B. der Zeugen Jehovas oder der Scientologen.

Weil die Antwort objektiv eindeutig ist, haben die Religionen das Argument auf ihrer Seite. Ihr  Fehler ist nicht, dass sie einen Schöpfer annehmen, den Begriff benutzt auch Darwin, wie im obigen Zitat. Ihr Fehler ist, dass sie sich einen persönlichen Schöpfer nach Menschenbild ausdenken, der wie wir alles selber machen musste. Das ist nicht Darwins Schöpfer der Evolution, der sich selbst entwickelnden Welt. Dazu Darwin, zitiert in „Darwin“ von Johannes Hemleben, Seite 150:

Eine andere Quelle für die Existenz Gottes, die mit der Vernunft und nicht mit Gefühlen zusammenhängt, macht den Eindruck auf mich, als habe sie vielmehr gewicht. Das ergibt sich aus der äußersten Schwierigkeit oder vielmehr Unmöglichkeit, einzusehen, dass dieses ungeheure und wunderbare Weltall, das den Menschen umfasstmit seiner Fähigkeit, weit zurück in die Vergangenheit und weit in die Zukunft zublicken, das Resultat blinden Zufalls oder der Notwendigkeit sei.

Nichts ist verantwortungsloser  gegenüber Darwin, der Evolution, ihrer Ursache Gott und der Menschheit, als Darwin und seiner Beschreibung  der Evolution zu unterstellen, Zufall und Notwendigkeit der Selektion würden die Weltentwicklung verursachen. Wie hier mit der Wahrheit umgegeangen wird, ist unglaublich.
Aufgabe der Evolutionslehre ist, nachzuweisen, dass die Selbstorganisation der Welt bei der Weltursache ‚Gott‘ beginnt.  Dazu unter Info Gott und die Atheisten, in Arbeit, wenn nicht im Verzeichnis)

3. Es ist notwendig, den Begriff Informationspotenz in die Evolutionslehre einzuführen. Es ist das, was wir die ‚Seele‘ oder das ‚Wesen‘ eines Organismus nennen. Energie ist Information, denn Energie stellt durch ihre Bewegungsstruktur etwas dar, das durch seine Struktur eine Bedeutung = Wirksamkeit im Weltspiel hat und  diese Bedeutung durch seine Struktur als Strukturaussage mitteilt.  Information = Strukturaussage von Energie. Jeder Organismus ist eine komplexe Energiestruktur, die Informationen in 3 Strukturarten darstellt: Erbinformationen = Informationen über den Existenzbauplan eines Organismus als Genomstruktur; Operationsinformationen = Infomationen über Erscheinungen und Verhaltensweisen als Gehirnstruktur; Gestaltinformationen = Informationen über die Fitness der Gestaltstruktur eines Organismus. Damit bestimmt die Informtionspotenz als Seele eines Organismus den Grad seiner Fitness = Weltspielfähigkeit = Intelligenz.

4. Es ist notwendig darauf hinzuweisen, dass das Leben nicht erst mit den Bioorganismen auf der Erde begann, sondern mit der  Geburt der Energie als weltbildendes Element. Es gibt deshalb nichts anorganisches, keine tote Materie. Gott ist kein Handwerker, der alles selber machen muss. Er ist ein Sämann, der Körner sät, die sich zum geplanten Endzustand selbst entfalten. Er  hat, wie Darwin es sieht, den Keim allen Lebens nur wenigen oder gar einer einzigen Form eingehaucht hat. Die einzige Form kennen wir heute: Es sind die Quanten des elektro-magnetischen Feldes. Weil mit ihnen die Weltentwicklung durch Selbstorganisation begann, sind die Quanten eigendynamisch mit ihren Eigenschaften operierende Organismen mit statistischem Verhaltensmuster. Sie haben sich zu allen folgenden Organismen organisiert. Die Reihenfolge zeigt der Klick auf Info Weltspielübersicht. Deshalb würden alle Organismen, wenn man sie auf Weltanfangstemperatur erhitzt, in Quanten zerfallen. Schon damit steht fest, dass es im System der Elemente kein einziges organisches Element gibt und erst recht ist nicht nur Kohlenstoff als einziges von den 92 Elementen mit der organischen Eigenschaft ausgezeichnet. Bezeichnet man die Verhaltensweise des Kohlenstoffatoms als organisch, dann gilt das für die Atome aller Elemente. Dass für Bioorganismen Kohlenstoff typisch ist, berechtigt nicht, den Oganismen ohne Kohlenstoff die organische Eigenschaft abzusprechen. Für Bioorganismen sind die anderen Atomarten und kohlenstofffreie Moleküle genauso lebenswichtig wie  das Kohlenstoffatom. Weil absolut alles in der Welt aus Energie = Bewegung besteht, beginnend bei den Quanten, gibt es auch keine unbelebte = tote Materie. Typisch dafür ist der Spin als Eigendrehimpuls aller Elementarteilchen, nicht nur für Kohlenstoff. Die Moleküle H2O, die sich zu der Gemeinschaft organisieren, die wir Wasser nennen, sind ebenso Organismen wie die Atome Sauestoff und Stickstoff der Luft. Sie kooperieren mit uns organisch.

5. Notwendig ist die Definition der Lebensbedingung Sie ist nicht mit unserer Außenbedingung identisch. Im Gegenteil: Die Umwelt bietet allen Organismen auf der Erde die Möglichkeit, paradiesisch zu leben.  Noch kein Organismus kann sie wegen seiner unvollkommenen Innenbedingung nutzen. Darwin nennt in seinem obigen Zitat zur rosigen Zukunft der Menschheit  Hunger und Tod als Geißeln, die uns antreiben, diese Zukunft zu verwirklichen. In der Bibel steht:  Als letzter Feind wird der Tod besiegt. (1.Korinther 15:26)  Der Grund: Keiner will sterben. Das setzt nicht altern = ewige Jugend voraus. Das ist bei folgerichtiger Anwendung des mathematisch-physikalischen Gesetzes bei der Gestaltung der Innenbedingung unseres Organismus möglich. Damit wir uns der Mühe unterziehen, das Gesetz als Wille Gottes zu erforschen, ist ewiges Leben nur  im Besitz der Gesetzeskenntnis zu haben. Weil die identisch ist mit Kenntnis des Weltkonzepts, bedeutet sie gleichzeitig Kenntnis der Weltursache = Gottkenntnis. Damit erfüllt sich Mathäus 5:48  Darum sollt ihr vollkommen werden, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist. Wie wir die Energiestruktur unserer Innenbedingung optimieren, steht in Kolosser 3:10: Kleidet euch mit der neuen Persönlichkeit, die erneuert wird zum Bilde des einen, der sie geschaffen. Wegen der Bedeutung der Todesüberwindung für unsere Vollkommenheit bittet Psalm 90:12: Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden. Hier legt die Bibel den Finger in die Wunde: Weil wir den Tod verdrängen, anstatt von jung an auf seine Überwindung hinzuarbeiten,   müssen wir noch sterben. Wer klug ist, kennt den Weg, nicht sterben zu müssen. Dies ist ein Beispiel für die Übereinstimmung der natürlichen Theologie der Bibel mit der Schöpfungswirklichkeit. Die religiöse Theolgie sagt dagegen: Ihr könnt garnichts machen, um vollkommen zu werden, ihr müsst warten, bis Gott, der im Himmel thront (Offenbarung 20:11),  Jesus, der neben seiner Rechten sitzt, zur Erde schickt. Darauf warten die Christen, beginnend mit Paulus, seit 2000 Jahren vergeblich. Der Grund: Gott als Weltursache gibt es nirgendwo als selbstständige Person. Niemals hat jemand Gott gesehen. (1. Johannes 4:12)  Es gibt nicht einmal den Himmel, er ist eine Täuschung der durch Sonnenlicht leuchtenden Erdatmosphäre.  Es gibt den äußerst ungemütlichen  eisigkalten und nachtschwarzen Weltraum. Dort haben Astronomen und Astronauten bisher keinen persönlichen Gott in Menschengestalt auf einem Thron gefunden. Der Grund: Weltursache Gott ist die Paradiesmöglichkeit, die die Entstehung der Energie ausgelöst hat, um sich zu konkretisieren und in einem Prozeß der Selbstorganisation zu verwirklichen. Diesem Weg der Gottverwirklichung entspricht Kolosser 3:10: Kleidet euch mit der neuen Persönlichkeit, die erneuert wird zum Bilde des einen, der sie geschaffen – und alle anderen Aussagen der natürlichen Gotteslehre.

6. Am notwendigsten ist der Hinweis auf das Evolutionsziel des weltspielfähigen Organismus, des Homo optimus mit der Informationspotenz 1. Es zu erreichen, indem  wir das Weltspiel lernen,  ist unsere Aufgabe und Chance, so zu leben, wie wir möchten und wie wir es im Sinne der Weltursache sollen: paradiesisch: Beliebig lange mit beliebig viel Freude und beliebig wenig Leid. Darwin hat im obigen Zitat das ParaDies als Evolutionsziel in Aussicht gestellt. Dank seiner Erkenntnisse, die er gemäß Römer 1:20 durch Forschen in Gottes Werk gewonnen hat, brauchen wir nicht mehr wie unsere Vorfahren mit der langwierigen und leidvollen Methode des Ausprobierens nach der Methode Versuch – Erfahrung den richtigen Weg zu suchen. Wir wissen heute, dass und wie wir unsere Informationspotenz aus Genom-, Gehirn- und Gestaltinformationen optimieren können, um in kürzester Zeit weltspielfähig = weltraumtauglich zu werden.

Die Aufgabe beim Thema Evolution ist also  riesig. Sie besteht auch darin, dafür zu sorgen, dass  ein Lehrstuhl für Evolution eingerichtet wird, den es weltweit noch gar nicht gibt, obwohl es sich für das Schicksal der Menschheit bei der Evolutionslehre um die zentrale Informationsquelle handelt.
Ergänzende Informationen zur Menschheitsentwicklung unter Info Darwins Evolutionstheorie, Zielfall und Zufall.

angewandte

steht für Notwendigkeit und Chance,  die Erkenntnisse der Evolution  bewusst zu nutzen, um für uns das  Existenzoptimum zu verwirklichen. Dazu wurde um 1885 in London das erste Eugenik Institut gegründet. Leider wurde diese Chance nicht konsequent verfolgt. Sonst wären wir heute schon weltspielfähig = paradiesfähig. Das Genom-Projekt wäre dann nicht erst 1989 begonnen worden, sondern 1929. Ursache für alles, worunter wir Leiden und was uns an Freuden entgeht, ist unser irrationales Verhalten: Verstoß gegen die Weltspielregeln des  mathematisch-physikalischen Konzepts für das Weltspiel.

Wir bilden uns auf unser Bewusstsein viel ein,  verharren aber wie die Tiere noch immer in unbewusster Evolution. Deshalb werden wir zurecht noch zum Tierreich gerechnet.  Wir bewegen uns sogar unter Tierniveau, indem wir in religiösen, philosophischen und ideologischen Weltanschauungen falsche Vorstellungen über uns in der Welt entwickeln und die technischen Möglichkeiten unseres Bewusstseins zerstörend gegen uns selbst anwenden: direkt und über die Zerstörung unseres Lebensraumes.

Die Methode Versuch – Erfahrung, die wir immer noch wie die Tiere bei unserer Lebensgestaltung anwenden, ist leidvoll und langwierig. Die Folge: Unser Leben ist eine Folge von Krisen in und zwischen  den Einzelnen und ihren Gemeinschaften. 2 dramatische Beispiele sind der Krieg zwischen Frau und Mann, der kein langfristig glückliches Miteinander zulässt und durch Geburtendefizit zum Aussterben unserer Population führt, und die globale ökonomische Krise, in der wir seit 2008 stecken. Hier wiederholt sich die 1930er Weltwirtschaftskrise. Weil wir noch so dumm sind, nicht einmal aus Erfahrung zu lernen, konnten wir die jetzige Krise nicht vermeiden und wissen  nicht, wie wir sie lösen müssen und damit weitere Krisen verhindern können.

Hier wird deutlich, warum angewandte so wichtig ist wie Evolutions- und Spieltheorie selbst: Was nützen wissenschaftliche Erkenntnisse, wenn sie nicht oder falsch angewandt werden? Wenn wir das mathematisch-physikalische Konzept der Spieltheorie und die daraus folgenden Gesetzmäßigkeiten der Evolution folgerichtig bei unserer Lebensgestaltung anwenden, steuern wir uns gemäß unseres Entstehungsgrundes, der uns bis hierher gebracht hat. Heute befinden wir uns noch in dem  Zustand der unbewussten Evolutioin, für die gilt:
Bewusstsein, das seine Bedeutung nicht kennt, zerstört sich selbst, es geht an sich selbst zu Grunde. Dazu aus www. logotherpie.net/logotherapie.html folgendes Zitat:

Logotherapie ist sinnzentrierte Psyschotherapie. Ihr liegt die Erkenntnis von Prof. Dr. Viktor Frankl zugrunde, dass der Mensch seinem Wesen nach wert- und sinnorientiert ist. Wird der Wille zum Sinn nachhaltig frustriert, so gerät der Mensch in eine Missbefindlichkeit, die eine Fülle von Fehlerlebnisweisen, Fehlverhaltensweisen und neurotischen Störungen auslösen kann: Arbeitsunlust, Depressionen, Lebensmüdigkeit, Süchte, Apathie, Langeweile, nihilistische Anschauungen, noogen-neurotische Störungen und vieles mehr.

Immer mehr gesunde und kranke Menchen, besonders der reichen Nationen, geraten in den Zustand der existentiellen Frustration: d.h. sie sind unfähig, einen Sinn in ihrem Leben zu entdecken  und zu realisieren –  weder im Privatleben, noch im Arbeitsleben, noch im Freizeitleben.

Zur Beantwortung der Sinnfrage reicht es nicht, sich seiner Fähigkeiten  bewusst zu werden.  Es geht um die Frage: Wofür  soll ich sie nutzen? Welcher Gebrauch meiner Fähigkeiten entspricht dem Sinn meines Lebens, gemessen am Sinn des Lebens??

Die Antwort ist eindeutig:  Mein Leben ist ein Vorgang der Weltentwicklung. Sie hat mich mit Bewusstsein ausgestattet, damit ich ihr Ziel und meine Fähigkeiten zur Erfüllung dieses Zieles als Sinn meines Lebens als meinen größten Vorteil erkenne und verwirkliche. Das ist gleichzeitig die einzige Schadenvermeidungs-Strategie.
Deshalb gehört zur
Aufgabe des VES nicht nur, neue Erkenntnisse über unsere Lebensgrundlage zu gewinnen, sondern sie bei unserer Lebensgestaltung anzuwenden.  Das wird u. a. an den beiden erwähnten  Krisenbeispielen gezeigt: Der Mann-Frau-Beziehung unter Was will die Frau? und der Weltwirtschaftskrise unter Bewusste Evolution führt aus der Krise.

VES  Verein für angewandte Evolutions- und Spieltheorie e.V.