Warum leben wir noch nicht im Paradies?

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Auf die Frage: Warum leben wir noch nicht im Paradies? antwortete jemand:
Was wir brauchen, wollen wir nicht, was wir wollen, brauchen wir nicht.
Um was für ein ‚brauchen‘ es jeweils geht, soll nachfolgend erklärt werden.
Die Ursache für falsches und den Weg zum richtigen Brauchen nennen diese
Drei Regein:
1. Im Widerstreit zwischen Willen und Vorstellungskraft siegt letztere ausnahmslos.
2. Sind Wille und Vorstellungskraft gleichgerichtet, so addieren sie sich nicht,
vielmehr ist die Endkraft das Ergebnis einer Multiplikation beider Energien.
3. Die Vorstellungskraft ist lenkbar.

Draus folgt: Wir wollen paradiesisch leben, erleben, müsste dazu die dahinführenden
Ziele und Wege verfolgen. Wir verfolgen aber solche, die Krieg, Krankheit, Tod
bedeuten und ins Nichts führen. Die einzige Ursache:
Wir machen uns  falsche Vorstellungen über das Paradies.  

Die richtige Vorstellung: unsere Chance und unseren Auftrag wahrnehmen:
Das Evolutionsziel
Existenzoptimum
erreichen, indem wir die Weltspielregeln lernen und bei der Selbst- und Umweltgestaltung konsequent anwenden.
Es ist der Weg der Bewussten Evolution.

Das Existenzoptimum, das wir Paradies nennen, erreichen wir durch die
Vorstellung: Ich muss
Weltspielfähigwerden, was Selbstverwirklichung bedeutet.

Fakt ist: Seit dem Entstehungsaugenblick unserer Welt, der Entstehung des Lebens aus Energie in Gestalt der ersten Organismen, der Quanten, verwirklichen diese das in ihren mathematisch-physikalischen Eigenschaften angelegte Existenzoptimum. Die Lebensverhältnisse, die dann herrschen,  lassen sich auf die Formel bringen: Beliebig lange leben mit beliebig viel Freude und beliebig wenig Leid.

Die Höherorganisation der Quanten zu ihrem Optimum stellen wir als Evolution = Weltentwicklung fest. Das VES-Info Weltspielübersicht stellt die Entwicklung vom Beginn bis zum Ziel dar. Das Ziel ist erreicht, wenn sich die Quanten auf Paradies-planeten wie die Erde zu Organismen  mit Bewusstsein  über das mathematisch-physikalische Weltkonzept organisiert haben. Mit ihrem Konzeptbewusstsein können diese das mögliche Existenzoptimum gezielt verwirklichen – weltweit.

Auf der Erde sind wir das Spitzenprodukt der Entwicklung. Aber noch nicht die  „Krone der Schöpfung“, sondern der Übergangszustand einer Entwicklung. Es hängt von uns ab, ob die Entwicklung  Richtung Existenzoptimum = Paradies geht, oder Richtung Existenzpessimum = Hölle. ‚Hölle‘ bedeutet aussterben: Der Homo sapiens verschwindet dann von der Erde wie 95% aller bis heute entstandenen Arten.

Damit das nicht passiert, müssen wir die Frage beantworten: Warum leben wir noch nicht im Paradies? Hilfreich ist nur die mit der Wirklichkeit = Existenzbedingung übereinstimmende Antwort.  Jede willkürliche = weltanschauliche Erklärung führt in den Untergang. Die Antwort liegt seit 1858 vor.  Da veröffentlichte Darwin sein Werk Über die Entstehung der Arten. Darin weist er nicht nur nach, dass sich die im mathematischen Weltkonzept enthaltene Paradiesmöglichkeit durch den Weltprozess  evolutionär verwirklicht – er formuliert sogar am Ende seines Werkes das Paradies als Evolutionsziel. (Nachzulesen im Info ‚Darwins Evolutionstheorie, Zielfall statt Zufall‘, 3. Absatz.)

Wir kennen die beiden Komponenten, die unser Leben bestimmen: Die mathematisch-physikalischen Gesetze und die Art und Weise, wie sie durch die kybernetische Rückkopplung der Selektion unsere Entwicklung steuern. Wir sind ein Entwicklungsprodukt der Energie, die entstand, weil sich durch ihre Höherorganisation die Paradiesmöglichkeit als Weltursache verwirklichen will. Deshalb sind wir auch triebmäßig auf das Existenzoptimum programmiert durch Spieltrieb, Neugier und Sehnsucht nach besserem Leben ohne Krieg, Leid und Tod.

Angesichts der Tatsache, dass wir paradiesisch leben wollen und über die Voraussetzungen verfügen, diese Lebensverhältnisse zu verwirklichen, drängt sich die Frage auf:
Warum nutzen wir die Möglichkeit, paradiesisch zu leben, nicht?  6 Gründe:

1. Grund = Hauptgrund:
Wir nehmen unsere Bedeutung in der Welt nicht zur Kenntnis.

Wenn ich meine Bedeutung kenne, weiß ich, was ich tun muss, um in Übereinstimmung mit mir, den anderen und meiner Umwelt zu leben. Die entscheidende Bedeutung der Bedeutungsinformation formulierte Immanuel Kant: Das wichtigste für den Menschen ist zu wissen, wie er seine Stellung in der Welt gehörig erfülle.
Diese Feststellung ist leider nicht die Bedeutungsinformation. Kant fand sie nicht. Von den 2 Informationsquellen, die uns sagen, warum wir leben und wie wir unseren Existenzgrund verwirklichen können und sollen, kannte er nur das mathematisch-physikalische Weltkonzept. Das sah er als letztlich nicht bindend für uns an. Die zweite Informationsquelle, die laufende Evolution = Weltentwicklung, kannte er nicht. Er starb 1804.

Heute kennen wir unsere Bedeutung im Weltprozess: Durch folgerichtiges Anwenden der mathematisch-physikalischen Gesetze bei unseren Innen- und Außenbewegungen sollen wir das Existenzoptimum erreichen.

Weil wir diese bekannte Tatsache nicht zur Kenntnis nehmen und danach handeln, führen wir ein Leben mit Krieg, Krankheit, Tod nach kurzer Lebensdauer. Wir haben nur die Wahl zwischen Aufwärts oder Abwärts: Entweder wir streben mit den Weltspielregeln aus Gesetzen und Prinzipien das Evolutionsziel an, oder wir geraten in immer schlimmere Einzel- und Gemeinschaftskrisen, bis der Homo sapiens wie 95% aller entstandenen Arten ausgestorben ist.

Die Schlüsselrolle spielt dabei das Bewusstsein: Bewusstsein, das seine Bedeutung nicht kennt, geht an sich selbst zu Grunde. Wer meint, er/sie steuere sich, sieht nicht, dass das genetisch gesteuerte Verlangen des Organismus und des Bewusstseins nach Bedürfnisbefriedigung und die Anforderungen der Umgebung das Verhalten steuern. Falsche Befriedigung führt in den Tod, richtige zum ewigen Leben. Maß für richtig oder falsch sind die in jeder Bewegung des Fühlens, Denkens, Wollens, Handelns herrschenden physikalischen Gesetze.

Dabei kommt dem Bewusstsein die Schlüsselrolle zu. Das ist so, weil die Energie in der Gestalt ihrer ersten Organismen, den Quanten, ihr vollkommenes Bewusstsein über ihre mathematisch-physika-lischen Eigenschaften erreichen muss, wenn sie die darin enthaltene Möglichkeit paradiesischen Lebens realisieren will. Deshalb ist das Maß für die Selektion in der Evolution, mit der die Energie ihren Erfolg oder Misserfolg auf dem Weg ihrer Bewusstwerdung in den verschiedenen Arten und Individuen bewertet, das erreichte Bedeutungswissen, das wir ‚Bewusstsein‘ nennen: Informationen über die Bedeutung der Erscheinungen und ihre Anwendung bei der Lebensgestaltung. Je mehr Bedeutungsinformationen ein Organismus besitzt und je folgerichtiger er sie bei seinen Innen- und Außenbewegungen in Richtung Evolutionsziel  anwendet, umso intelligenter ist er.

Mit den Bedeutungsinformationen wächst das Verlangen nach der Information über die eigene Bedeutung, den Sinn = Grund des eigenen Lebens. Die Informationen meines Bewusstseins äußern das Sinnverlangen zwanghaft, auch ohne, ja gegen meinen Willen. Sie äußern es unterschiedlich deutlich als eine allgemeine Unzufriedenheit, Unruhe, Suche, oder als eindeutige Aussage.
Ich kann das Sinnverlangen annehmen, indem ich die Existenzfrage stelle und nach der Antwort suche, oder ich unterdrücke es mit einer oder mehrer der verschiedenen Drogen: Substanzen wie Alkohol oder Kokain, Konsum (‚Shopping‘),  Aktionismus, Unterhaltung, Religion, Kunst, Suizid.

Wir befinden uns in der kritischsten Phase auf dem Weg zum Optimum. Einerseits verfügen wir durch unser fortgeschrittenes Bewusstsein = Bedeutungswissen über weitreichende Gestaltungsmöglichkeiten und viel Freizeit, andererseits fehlt uns ohne unsere Existenzinformation die Orientierung für ihren vorteilhaften Gebrauch. Vorteilhaft ist allein, was uns lebensfähiger = weltspielfähiger macht als Voraussetzung, um paradiesisches Leben verwirklichen zu können. Nur so ist Selbstverwirklichung zu verstehen.

Die Existenzinformation liegt als Aussage von Evolution und Konzept für das Weltspiel vor. Solange wir sie nicht zur Kenntnis nehmen, wächst  nicht nur die Gefahr, durch leergefegte Rohstofflager und zerstörten Lebensraum auszusterben, sondern durch Selbstauslöschung durch Drogen, Psychodefekte, wachsende Zahl der Sozialhilfeempfänger, die sich bereits in der Links-Partei organisieren, Kriminalität, Mafia, Terrorismus. Wenn ein Marokkaner in seiner Wohnung regelmäßig 30 Jugendliche und junge Männer zur Unterweisung im Koran versammeln und für die Ausbildung in Terroristenkamps in Pakistan gewinnen kann, dann ist das die logische Folge einer pluralistischen = ziellosen Gemeinschaft. ‚Pluralismus‘ bedeutet: Weil wir kein verbindliches Ziel für die Menschheit kennen, sagen wir, es gibt keins.

Am gravierendsten äußert sich die Degeneration in der Aussterberate bei den Geburten.

Bewusstsein, das seine Bedeutung nicht früh genug erkennt, geht an sich selbst zu Grunde. Wenn wir den Übergang von der unbewussten zur bewussten Evolution nicht bald schaffen, geht auch der Homo sapiens den Weg aller falsch gelaufenen Arten: Er stirbt aus. Deshalb lautet die zentrale Botschaft von Jesus: Denkt um! (Markus 1:14-15, Mathäus 4:12-17)

Alle Bewusstwerdungen auf anderen Planeten geraten in die gleiche kritische Phase. Weil nicht alle durchkommen, gibt es mehrere solcher Entwicklungen. Damit ist sichergestellt, dass sich der Entstehungsgrund der Welt verwirklicht: Die vollkommene Anwendung des vollkommenen mathematisch-physikalischen Konzepts durch ein weltweites Netz von Intelligenzentwicklun- gen. Wie wir durch unsere Kommunikationsmittel, wissen, ist dazu persönliches Zusammentreffen nicht erforderlich, aufgrund ewiger Lebensdauer aber möglich.

2 besonders dramatische Beispiele für das fehlende Bedeutungswissen ist der Zustand in der Mann-Frau-Beziehung und die daraus erwachsene globale Krise.

Anstatt zu fragen: Welche Bedeutung = Aufgabe = Rolle haben beide auf ihrem gemeinsamen Weg zum Evolutionsziel Paradies, führen die Frauen Krieg gegen den Mann, dem sie ihm Unterdrückung  in einem  Patriarchat vorwerfen. Die Wahrheit ist: Zu allen Zeiten und in allen Völkern hatten und haben die Frauen das sagen: direkt als Matriarchat, indirekt über den Mann als Patriarchat.

Der Mann hat weder sich noch die Frau gemacht, wir sind ein unvollkommener Übergangszustand auf dem Weg zum Optimum – oder zurück zum Pessimum. Dahin führt der Bedeutungsirrtums der Frau: Sie verliert sich in Shopping, Mode, Religion, Kunst, Streit und erwartet vom Mann, dass er Geld und Besitz anschafft und für sie den Krieg führt. Sie stiftet ihn zu allem an, nur nicht zu dem, wozu sie ihn anstiften soll: Forschen und Gestalten, um das Existenzoptimum zu verwirklichen, in dem sie leben möchte. Ihr größter Vorteil wäre, dabei mit dem Mann  zu kooperieren. Vorbilder sind Frauen, die nicht den lebensfeindlichen Feministinnen folgen, sondern mit ihrem Mann Kinder, Haushalt, Beruf meistern. Es sind die glücklichen Frauen . . (Im einzelnen siehe Info Was will die Frau? Die Frage stellt sich der Mann, weil er sich nicht vorstellen kann, dass die Frau das Will, was sie mit ihrem Verhalten anrichtet. Zur Lösung siehe Grund 6)
Ursache der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise ist
unsere Lebensweise, deren Ursache die falsch laufende Mann-Frau-Beziehung. Das, was die  Frau  vom Mann erwartet  und dieser in seiner Beflissenheit zu erfüllen sich bemüht, führt zwangsläufig zur Krisensituation.  Ihr bedrohliches Ausmaß erhält die Krise durch unsere Weigerung, aus Erfahrung zu lernen. Die Regierungen versuchen, die Krise auf die gleiche Weise zu überwinden, die in sie hineingeführt hat: Mit Staatskredit von hunderten Milliarden statt Bankkreditte für den gleichen primitiven Massenkonsum, der ihn verursacht hat.

2. Grund: Wir haben keine Vorstellung vom Paradies –  oder eine falsche.
Das ist der Hauptgrund, denn es gilt: Das Ziel muss man eher kennen als die Bahn. Je klarer die Zielvorstellung, umso präzieser und intensiver die Anstrengung, es zu verwirklichen.
Die Bestätigung fand ich in einem Buch über autogenes Training:

Drei Regeln sollten wir uns merken:
1. Im Widerstreit zwischen Willen und Vorstellungskraft siegt letztere ausnahmslos.
2. Sind Wille und Vorstellungskraft gleichgerichtet, multiplizieren sich beide Energien
zur Endkraft.
3. Die Vorstellungskraft ist lenkbar.

Der beste Beweis für die Richtigkeit dieser Aussagen ist die Tatsache, dass wir paradiesisch leben wollen, wegen der fehlenden Paradiesvorstellung nicht zielstrebig darauf hinarbeiten.
Es gibt 4 verschiedene Vorstellungen zum Existenzoptimum:
1. Keine
2. Es gibt keins.
3. Falsche:
3.1 Die der Paradiesgeschichte, die der christlichen Religion zugrunde liegt:
Das Paradies hat es bereits gegeben. Weil Adam und Eva nicht gottgehorsam waren, wurden sie aus dem Garten Eden an die frische Luft gesetzt. Das Paradies kommt als ‚Reich Gottes‘ wieder, wenn Jesus wiederkommt. Seit 2000 Jahren hoffen alle Christen, dass das zu ihren Lebzeiten geschieht.
3.2 Die Vorstellung vom Schlaraffenland: Die gebratenen Tauben fliegen uns in den Mund und Heinzelmännchen richten alles. Die moderne Beschreibung steht in dem Buch Wie wir arbeiten werden: Das Paradies wird normalerweise als ein Ort beschrieben, an dem die Menschen glücklich leben im Genuss einer unendlichen Menge frei verfügbarer Güter. Keinerlei Mühsal, Arbeit oder Produktion wäre nötig. (Club of Rome,1997)
4.
Die richtige Vorstellung: Die erste richtige Paradiesvorstellung hatten die Griechen: Sie sahen die Entwicklung zum Optimum, beschrieben es als Eudaimonia = Zustand der Gutgeistigkeit. Sie erkannten, dass dieser Zustand durch bestimmte Verhaltensweisen erreicht wird, insbesondere: Tüchtigkeit, Wahrhaftigkeit, Gerechtigkeit, Mut, Geduld, Weisheit. Es sind die Tugenden, die tauglich machen, paradiesisch zu leben. Tauglich = mweltspielfähig =
Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert den weltspieltauglichen Menschen über die Gesundheit: Zustand vollkommenen physischen, psychischen und sozialen Wohlbefindens. Ein Mensch mit dieser Gesundheit kann
Beliebig lange leben mit beliebig viel Freude und beliebig wenig Leid. Diesen Zustand meinten die Griechen mit Eudaimonia.

3. Grund: Wir trauen der Weltursache, die wir Gott nennen,
nicht zu, dass sie ein vollkommenes Werk in Gang gesetzt hat.

Der persische Philosoph Omar Khayam (1050 – 1130) brachte diese Weltsicht auf den Punkt:

Als du das Leben schufst, schufs du das Sterben.
Die eig’nen Werke weihst du dem Verderben.
Wenn schlecht dein Werk war, sprich, wen trifft die Schuld?
Und war es gut, warum schlägst du’s in Scherben?

Wir erwarten deshalb von der Weltursaache, dass sie wieder in ihr Werk eingreift, es gewissermaßen repariert, indem sie paradiesiche Verhältnisse ohne Leid und Tod schafft. Das ist die schlimmste Gotteslästerung. Dabei steht in der Genesis: Gott  sah, dass sein Werk sehr gut war. (1.Mose 1:31)
Und wir finden in der Bibel die zur Paradiesverwirklichung entscheidenden Sätze, insbesondere:
Der Geist erforscht alle Dinge, selbst die tiefen Dinge Gottes. (1.Korinther 2:10)   Wie, sagt Römer 1:20:
Gottes unsichtbares Wesen wird erkannt an seinem Werk von Anfang an, sodass keine Entschuldigung gilt. Das Ziel nennt Matthäus 5:48:
Ihr sollt vollkommen sein wie Gott. Wie das geht, steht in Kolosser 3:10:
Kleidet euch mit der neuen Persönlichkeit, die erneuert wird nach dem Bilde des einen, der sie geschaffen. Das entspricht der Genesis in 1. Mose 27:
– Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn.

Weil wir eine unvollkommene Welt annehmen mit Leid und Tod, wovon sicih die Organismen nicht selbst befreien können, erwarten wir von der Weltursache, dass sie eingreift, um das Paradies als ‚Reich Gottes‘ einzurichten. Ursache für diese falsche Sichtweise ist der 3. Grund, warum wir noch nicht das möglichen Existenzoptimum erreicht haben:

4. Grund: Wir sehen die laufende Evolution = Weltentwicklung nicht.
Das ist der Grund, warum wir der Weltursache ein unvollkommenes Werk unterstellen.

Obwohl wir seit 1858 mit Darwins Werk Über die Entstehung der Arten wissen, dass die Weltursache als  Baumeister dabei ist, das Werk zu vollenden, ist Omar Khayams Bewusstseinsstand noch verbreitet. Alle Religionen und Philosophien basieren auf dieser falschen Weltsicht.

Wir  sind aber noch nicht die »Krone der Schöpfung«, für die wir uns zu recht halten müssten, wenn es keine Weiterentwicklung gäbe. Wir sind aber erst die auf der Erde am weitesten zum Optimum fortgeschrittenen Organismen. Weil die gleiche Energie nach den gleichen Gesetzen weitere Planeten in milliardenfacher Zahl hervorbringt, entstanden und entstehen nach dem  Gesetz der Wahrscheinlichkeit weitere Paradiesplaneten wie die Erde mit Bewusstseinsentwicklung. Dadurch ist gesichert (ein Beweis für Gottes vollkommenes Werk), dass Organismen Konzeptbewusstesein erreichen und damit paradiesische Verhältnisse weltweit durchsetzen, auch wenn eine Anzahl von Entwicklungen versagen – z.B der Homo sapiens sapiens. Ob wir das Ziel Homo optimus = Homo finis erreichen, ist keineswegs sicher. Wir haben die entscheidende Hürde noch nicht genommen: den Übergang von der unbewussten zur bewussten Evolution. Den meinte Jesus, als er seine Frohbotschaft vom ‚Reich Gottes‘ verkündete und die Voraussetzung nannte: Denkt um! (Matthäus 4:12 -17, Markus 1:14-15)
‚Umdenken‘ bedeutet: Aufhören, nach eigenen Gesetzen zu leben, sondern nach dem Gesetz Gottes, dem mathematisch-physikalischen Konzept. Das sagt Jesus in Matthäus 5:17: Denkt nicht, ich bin gekommen, um das ‚Gesetz‘ oder die ‚Propheten‘ zu vernichten. Nicht um zu vernichten bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen.
Solange wir in unbewusster Evolution verharren, ordnet uns die Wissenschaft zu recht den Tieren zu. Die operieren auch mit der leidvollen und langwierigen Methode Versuch – Erfahrung statt zielgerichteter Höherorganisation durch Forschung und Bildung.

Die falsche Vorstellung einer statischen Welt führt zu der Meinung,  wir könnten uns aus dem bisherigen Zustand aus Unwissenheit,  Leid und Tod  nicht selbst zu den optimalen Lebensverhältnissen befreien, die aufgrund unserer mathematisch-physikalischen Existenzbedingung möglich sind. Um trotzdem Sehnsucht und Hoffnung auf ein von allem Negativen befreites Leben nicht begraben zu müssen, dachten und denken wir uns Konzepte aus, in denen die Weltursache diese Lebensverhältnisse als „Reich Gottes“ schafft. Sie warten auf das Paradies.

5. Grund: Unsere Vergangenheitsprogrammierung.
Im eingangs genannten
September-Heft 2009 von P.M. steht auch ein Bericht über die Gehirnforschung. Unter der Überschrift: Die Zukunft ist schon da, sie steckt in Ihrem Gehirn! Immer, wenn wir an die Zukunft denken, bewegt sich unser Gehirn in der Vergangenheit: Wir bauen das Morgen aus den Steinen des Gestern.
Das ist unser Glück, soweit die ‚Bausteine‘ Informationen sind, die mit unserer Existenzbedingung übereinstimmen.
Das ist unser Pech, soweit es sich um falsche und fehlende Informationen handelt. Weil die noch überwiegen, was sich in Leid und Tod äußert, gilt der Satz von Bernard Shaw: Wir werden nicht durch die Erinnerung an unsere Vergangenheit weise, sondern durch unsere Verantwortung für die Zukunft.

Intelligente Menschen handeln deshalb gemäß 1.Thessalonicher 5:21: Vergewissert euch aller Dinge, haltet an dem fest, was vortrefflich ist. Sie setzen alles daran, unsere Existenzbedingung zu erforschen, um alle falschen Information zu beseitigen, bei denen es sich großenteils um eigene Vorstellungen handelt, und die fehlenden aufzunehmen mit dem Ziel, möglichst heute fähig zu sein, die Paradiesmöglichkeit zu nutzen – anstatt dies morgen den Nachfahren zu überlassen.

Leider ist unser Gehirn mit den unter den Gründen 1 und 2 genannten Vorstellungen programmiert:
Wir denken die Zukunft wie die Vergangenheit. Das äußert sich in 2 schädlichen Verhaltensweisen:

1. Was aufgrund unseres Informationsstandes nicht möglich ist, halten wir für unmöglich, obwohl dieser Zusammenhang bekannt ist. Weil wir damit weiterführende Lösungen verhindern, sogar bekämpfen, lebten wir mit gegenteiligem Verhalten längst paradiesisch.  Hier wird die Bedeutung des Todes sichtbar: Damit sich neue Erkenntnisse durchsetzen können, müssen nicht nur die alten Professoren sterben, sondern auch ihre Schüler. (Max Planck)

2. Wir gestalten die Zukunft wie die Vergangenheit. Dazu Roman Herzog als Bundespräsident auf dem 41. Deutschen Historikertag: Die Geschichte wird meist dann zum Argument, wenn man in der Gegenwart nicht so recht weiter weiß. Die verheerenden Folgen:
– Denkmal im Kopf:
Das Landesdenkmalamt wird als neue Institution geschaffen. Seine Bürokratie macht den arbeitenden Menschen zu schaffen, die ihre zukunftgerichteten Vortellungen verwirklichen wollen.
– Museum im Kopf: Endlich bekommen wir unter Bundeskanzler Helmut Kohl das Deutsche Historische Museum und gleich noch eins extra für Bonn. An Stelle einer innovativen Perspektive lautet die Meldung „Kohl erinnert die Jugend an das Erbe der Deutschen“. Meint er den Nationalsozialismus und die beiden Weltkriege?
– Kulturerbe im Kopf: Strukturen der Vergangenheit erhalten läuft heute auch auf internationaler Ebene. Hier hat sich eine besonders regide Institution gebildet, die mit ihren finanziellen Mitteln darauf achtet, dass keine Veränderungen vorgenommen werden.  So durfte in Köln ein Hochhaus nicht gebaut werden, in Dresden geht der Streit um eine Brücke über die Elbe. Weil die feinen Engpass im Lebensprozess der Stadt beseitigt, haben die Dresdner standgehalten und lieber die Aberkennenung als Weltkulturerbe in Kauf genommen. Das Beispiel sollte Schule machen.
– Restauration im Kopf:
Kirchen und Schlösser werden nicht nur restauriert, nicht mehr vorhandene werden wieder neu errichtet. Dafür wurde in Berlin ein wertvolles Bauwerk, ein Unikat,  abgerissen: der Palast der Republik. Ein frevelhafter Vorgang insbesondere deshalb, weil  Berlin hoch verschuldet ist und für Forschung und Bildung die Mittel fehlen.

6. Grund: Die Ziele und Wege, von denen wir uns das Paradies versprechen, verursachen die Hölle. Sie erweisen sich als Vorteilsirrtümer, die uns in die falsche Richtung führen, in den Kriegszustand mit uns selbst, den anderen, der Umwelt, der Weltursache.
Für überflüssigen und schädlichen Konsum bei Gütern, Unterhaltung und  Glauben verbrauchen wir in kurzer Zeit unsere Ressourcen = Lebensmöglichkeiten: Rohstoffe, Lebensraum und unsere eigenen Fähigkeiten.Weil für Geld alles zu haben ist, was angeboten wird, beherrscht das Streben danach das Leben. Reichtum ermöglicht Luxus als vermeintliches Paradies.
Kasupke brachte diesen Irrtum in der Berliner Morgenpost zum Ausdruck:

Morjen bin ick villeicht Milljonär. Na ja, ick weeß schon: die Chance, det mir der Funkturm uffn Kopp fällt, is jrößer, als det ick den 30-Milljonen-Jackpot knacke – aba wat wäre wenn … Trude   würde sofort losrennen und teure Klamotten koofen. Allein deswejen müssten wa inne jroße Villa  umziehen, wo wa uns denn jede Nacht vor Einbrechern fürchten. Ick würde mir’n neuen Benz koofen, der vonne Chaoten abjefackelt wird, und Trude würde vorm Kleidaschrank vazwei feln, weil se sich zwischen den janzen Designer-Fummeln nich entscheiden kann. Vamutlich erspart uns Fortuna dieset schwere Schicksal, und wir bleiben, wie wa sind: nich reich, nich janz arm, aba im Jroßen und Janzen jlücklich.

Größtes Rohstoffvernichtungs-, Umweltzerstörungs- und Krisenverursachungsmittel ist das Auto. Hier wurden und werden durch Kreditfinanzierung hohe überkapazitäten aufgebaut. Obwohl die Finanz- und Wirtschaftskrise durch  aufgeblähte Konsumkredite entstand, versucht die Regierung mit Krediten die Krise zu bekämpfen. Der vielleicht noch größere Aufwand der öffentlichen Hände für die Möglichkeit des Autoverkehrs wie Straßen, Regulierung, Überwachung durch Zulassung, TÜV, Polizei, Finanzamt verursacht einen erheblichen Teil der Staatsschulden.

Über die eigene Leistungsfähigkeit hinausgehende Nachfragefinanzierung verursacht natürlich auch in anderen Bereichen, insbesondere dem Wohnanspruch, Insolvenzen bis zum System-kollabs

Nicht ‚Banker‘ haben die Krise verursacht, sondern die Bürger, die meinen, immer mehr Konsum sei  Wohlstand, und die Politiker, die quantitatives Wirtschaftswachstum fördern, weil sie darin die Basis für ein funktionierendes System sehen – obwohl dieser Weg vorhersehbar an seine Grenze und damit zum Kollabs führt – wie die jetzige relativ harmlose Krise signalisiert. Weil der exzessive Konsum  die Klimakatastrophe verursacht, bleiben alle Beschwörungen Lippenbekenntnisse. Am ehrlichsten sind die USA mit ihrem Nein. Sie wissen, dass CO2Reduzierung Konsumreduzierung bedeutet.

An zweiter Stelle nach Konsumgütern steht die Nachfrage nach Unterhaltungskonsum :
Die Szene reicht von Theater und Romanen, möglichst bequem als Hörbuch, über Fernsehen und Kino bis zu Spielen in Stadien. Nicht  Wissenschaftler und  Ingenieure, die die Erkenntnisse über unsere Existenzbedingung  gewinnen und damit unseren Lebensstandard ermöglichen, sind die gefeierten Idole, sondern Unterhaltungskünstler, die Entertainer.
Willkürliches, realitätsfernes Gestalten, genannt  Kunst, wird zum Inbegriff von Kultur – obwohl Maß für Kultur die Lebensgestaltung des Einzelnen und der Gemeinschaft ist und Kunst wegen ihrer Bedeutung für unsere Existenzsicherung und -entwicklung erst zuletzt dazu gehört. Sie dient in gesteigerter Form als Religion. Museen und Galerien sind die Glaubenszentren, Künstler die Heiligen.

An dritter Stelle steht die Nachfrage nach Glaubenskonsum:
Weltanschauungen statt Welterkenntnis haben Konjunktur. Obwohl die Information über das mathematisch-physikalische Weltkonzept und seine evolutionäre Verwirklichung vorliegt, sucht jeder nach der Orientierung, die seiner Mentalität zusagt. Entsprechend vielfältig ist das Angebot von einer nicht zu überschauenden Zahl bei den Religionen. 30 000 verschiedene Gruppen allein bei den Christen. Dann sind da noch die vielen esoterischen Angebote und die ideologischen Vorstellungen. Mit allen vergeuden wir unsere Fähigkeiten und unseren Trieb nach besserem Leben für falsche Aktivitäten, weg vom möglichen Existenzoptimum.

Die Folge der Vorteilsirrtümer Konsumgüter, Unterhaltungskonsum und Glaubenskonsum ist die Hölle: Krieg in allen Lebensbereichen.
Der Krieg mit Waffen verursachte 2008 einen Umsatz der 100 größten Rüstungsbetriebe von 385 Milliarden Dollar – 39 Milliarden mehr, als 2007. (SIPRI, Schweden)
Die Gerichte sind die Kristallisationszentren des Krieges und die Gefängnisse, die über- quellen. Immer mehr Richter und Staatsanwälte schaffen den Krieg nicht. Sie müssen nicht nur kriminelles Verhalten beurteilen, sondern Streit zwischen Eheleuten, Nachbarn, Geschäfts-partnern  . . und in der Politik. Deshalb warnte 1987 Bundespräsident Richard von Weizsäcker, Entscheidungen des Karlsruher Verfassungsgerichts als ‚Ersatz für eigenes politisches Nachdenken und eigene Verantwortlichkeit‘ anzusehen. (Zitat)

Die Sozialgesetze werden genutzt, um an Geld aus der Gemeinschaftskasse zu kommem. Meldung am 7.9.09: Arbeitslose unter 25 Jahren waren im vergangenen Jahr häufiger als Ältere von Sanktionen der Jobcenter betroffen. Mit 225 373 Fällen entfalle ein Drittel aller 2008 verhängten Sperrzeiten auf diese Altersgruppe. Sanktionen wurden verhängt, wenn die Jugendlichen keine Eigeninitiative zeigten oder sich weigerten zu arbeiten bzw.eine Ausbildung zu beginnen. (dpa)  Mit Nichtstun auf Kosten der anderen zu leben ist so unsozial wie unverhältnismäßig hohe Zuwendungen an Manager.

Das Gegeneinander der Einzelnen und ihrer Gemeinschaften beim Krieg um Geld und Macht  äußert seine zerstörende Kraft in Korruption, Mafia, Banden, Piraterie.
Insbesondere der Terrorismus
macht deutlich, dass wir eine mit falschen Zielen selbst-zerstörerisch  dahintreibenden Menschheit sind. Daran hat auch Obama nichts geändert. Der hochgespielten Erwartung  ist Ernüchterung gewichen, die Zustimmung gesunken. Solange „We can!“ nicht bedeutet, wir verfolgen das Ziel, das unserem Existenzgrund entspricht, auf dem dafür vorgesehenen Weg des Erkennens und Gestaltens, sondern weiterhin Konsum-maximierung als Mittel gegen Krisen, bleiben die Bemühungen im Leidensbereich der unbewussten Evolution.
Die Frage:

Was müsssen wir tun, um möglichst schnell paradiesfähig zu werden?

ist unsere Existenzfrage.

Die Antwort: Indem wir die 6Hinderungsgründe auf die dort genannte Weise beseitigen!

Das Info ‚Mit den Weltspielregeln aus der Krise zum Optimum‘ nennt die Prinzipien, mit denen wir bei unseren Einzel- und Gemeischaftsentscheidungen nicht nur Versorgungskrisen von vornherein vermeiden, weil wir dann statt quantitativem das qualitative Wachstum verfolgen:
Alle richten ihre Nachfrage auf die Informationen, die uns noch fehlen, um das Weltspiel richtig zu spielen und den Weltspielgewinn zu verwirklichen: Das Evolutionsziel Existenzoptimum.
Dann wird der Konsum auf das Lebensnotwendige beschränkt, um möglichst viel Mittel an Rohstoffen, Zeit, Kraft und Geld in die Forschung und die Anwendung der Erkenntnisse für unsere Lebensgestaltung zu investieren. Das ist der größte Vorteil für jeden, denn jeder möchte  beliebig lange mit beliebig viel Freude und beliebig wenig Leid leben. Es fehlt uns nur das ‚Gewusst wie‘.

Notizen

1.
Eine entscheidende Hürde
ist die Mann-Frau-Beziehung: Der Mann tut, was die Frau von ihm erwartet: Anshaffen für Konsum. Dafür wieder Kasupke als Beispiel:

Een janz berühmter Zeitjenosse feiert seinen 30. Jeburtstach. Billy heeßta, steht anjeblich in fast jedem deutschen Haushalt und is ’n Rejal von Ikea. Man weeß nich‘ so jenau, warum, aba Billy is seit seina Erfindung een Vakoofsschlager. Dabei muss man det Ding selba zusammenbauen, wie allet bei den Schweden. Nach dem Motto: Schraubste noch, oda wohnste schon …? Trude liebt den Laden und schleppt mir mindestens eenmal im Jahr hin. Denn kooft se jeschätzte zweehundert Kerzen, vierhundert Servietten und Nippes mit komischen Namen. Ick bin imma froh, wenn wa endlich am Ausjang anjekommen sind.

Warum setzt sich der Mann nicht durch, überzeugt die Frau von der Abwegigkeit ihres Verhaltens und weigert sich, mitzufahren und den Packesel zu spielen?  Stattdessen versucht er die Frau mit einer Flut von Werbemittel davon zu überzeugen, dass Konsum doch das richtige für sie wäre – um an ihrem Konsumirrtum zu verdienen.

Wie kommen wir aus der falschen Paradiesvorstellung der Frauen und der Frauenabhängigkeit der Männer heraus auf den direkten Pfad zum Evolutionsziel?  Indem wir uns bewusst machen, dass alle irrtümlichen Wege zum Glücklichsein an ihrer Oberflächlichkeit, kurzen Dauer und negativen Folgen erkennbar sind, umgekehrt die richtigen Wege an dem erstrebten anhaltend positiven Lebensgefühl und dem Erreichten. Für diese Unterscheidungsmöglichkeit sorgt der Schiedsrichter im Weltspiel, die Selektion der Evolution auf der Basis der Weltspielregeln. Sie bewertet unser Verhalten ständig. indem sie unsere Existenzsituation verbessert oder verschlechtert.  Verschlechterung durch Altern  z.B. informiert uns, dass wir da noch Forschungs- und Gestaltungsbedarf haben. Weil Frauen gerne immer jung und schön sein wollen, wäre es doch leicht, sie davon zu überzeugen, wofür sie ihre Mittel an Geld, Kraft und Zeit vorteilhafter einsetzen.

2.
Im September-Heft 2009 von P.M. (www.pm-magazin.de) ist der Bericht über den Stand der Entwicklung beim Verstehen der Tiersprachen überschrieben: Bin ganz deiner Meinung. Mit den Tieren sprechen und sie verstehen: Ein alter Menschheitstraum vom Paradies – kann er wahr werden?
In der gleichen Ausgabe steht unter der Überschrift: Mini-Materie: Der große Baumeister: Macht die Nano-Küche eines Tages die Schlachthöfe entbehrlich? Der Nano-Wissenschaftler Wolfgang Heckl ‚zaubert‘ aus Kohlenstoff und Wasser in der Nanowelle ein leckeres Schnitzel.

3.
Weltursache ‚Gott‘ ist die Paradiesmöglichkeit. Sie hat die Entstehung der Energie
mit ihren mathematisch-physikalischen Eigenschaften ausgelöst, um sich durch einen
Prozeß der Höherorganisation bis zum Optimum zu verwirklichen. Im Menschen ist sie
auf dem Paradiesplaneten Erde am weitesten gekommen. Aber noch nicht da, wo wir
hinkommen sollen: Ihr sollt vollkommen werden wie Gott. ( Matthäus 5:48)
Deshalb lesen wir in der Genesis: Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde.
Es ist das Evolutionsziel: Der Zustand unserer Weltspielfähigkeit.
Wie wir den Zustand erreichen, steht u.a. in Kolosser 3:10, Römer 1:20, 1. Korinther 2:10.