Schönheitsideal Intelligenz

Im Weltspiel geht es um  Intelligenz: Die Fähigkeit, das Weltspiel mit Hilfe der kybernetischen = steuernden Weltspielregeln und -gesetze bei allen Entscheidungen richtig zu spielen. Denn wer das kann, ist weltspielfähig und kann die Möglichkeit nutzen, beliebig lange mit beliebig viel Freude und beliebig wenig Leid zu leben. Es ist der Weltspielgewinn = Evolutionsziel = Sinn des Lebens = Ursache der  Weltentstehung durch Energiebildung.

‚Intelligenz‘ bezeichnet die Informationspotenz eines Organismus. Sie umfasst die Ausstattung eines Organismus mit richtigen = optimierenden und falschen = pessimierenden Informationen. Sie stellen sich durch die Energiestruktur des Organismus körperlich dar. Bei Organismen mit Gehirn umfasst die Struktur Genom-, Gehirn-, Gestalt-Informationen. Sie bilden eine operative Einheit.
Richtige
Informationen machen weltspielfähig, falsche unfähig.

Intelligenz bezeichnet also nicht nur eine bestimmte Gehirnleistung. Deshalb wird auch der zunächst auf rationale Aufgaben begrenzte Intelligenzquotient immer weiter gefasst auf inzwischen intuitive und emotionale Fähigkeiten. Er muss erweitert werden auf körperliche Fähigkeiten und vor allem auf den Grad der Lebensfähigkeit. Die definiert die WHO unter ‚Gesundheit‘: Es geht im Leben nicht um die negative Sicht von Gesundheit als ‚Abwesenheit von Krankheit‘, sondern positiv um „vollkommenes physisches, psychisches und soziales Wohlbefinden“. Wer diesen Zustand erreicht, kann beliebig lange leben mit beliebig viel Freude und beliebig wenig Leid.
Der Dauerzustand ist möglich, wenn man die Steuerprogramme Genom und Gehirn so programmiert, dass sie den Organismus mit dem Mini-Max-Prinzip steuern: die Fehlerrate im Innen-und Außenprozess minimieren, die Korrekturmöglichkeit maximieren.

Den höchsten Intelligenzgrad 1 = Informationspotenz 1 = Fitness 1 haben weltspielfähige Organismen. Sie verfügen über das Konzeptbewusstsein und damit über die Fähigkeit, das mathematisch-physikalische Konzept folgerichtig anzuwenden und die darin enthaltene ParaDiesmöglichkeit zu verwirklichen. Es sind Darwins Organismen mit der größten Fitness, auf die die Evolution =  Höherorganisation der Energie zielt, damit sie die paradiesischen Lebensverhältnisse verwirklichen, die Darwin am Ende von Die Entstehung der Arten beschreibt:

Es ist wahrlich etwas Erhabenes in der Auffassung, dass der Schöpfer den Keim allen Lebens nur wenigen oder gar einer einzigen Form eingehaucht hat und dass aus einem so schlichten Anfang eine unendliche Zahl der schönsten und wunderbarsten Formen entstand und noch weiter entsteht. . . Aus dem Kampf der Natur, aus Hunger und Tod, geht also das Höchste hervor, das wir uns vorstellen können: die Erzeugung immer höherer und vollkommenerer Wesen. . . . Wir dürfen deshalb vertrauensvoll eine Zukunft von riesiger Dauer erhoffen.

Weil sich Informationen gestaltlich = körperlich = förmlich durch Energiestrukturen darstellen, gilt: Wie die Information, so ihre Gestalt – und umgekehrt: Wie die Gestalt, so ihre Information.

Deshalb heißt es in Römer 1.20 richtig: Gottes unsichtbares Wesen wird erkannt an seinem Werk von Anfang an, sodass keine Entschuldigung gilt. Das Werk der Weltursache ist die Welt als ihr Körper, durch dessen Energistrukturen sie ihre mathematisch-physikalische Informationspotenz 1 = Intelligenz 1 darstellt. Deshalb erfüllt, wer diese Intelligenz durch sein Konzeptbewusstsein erreicht hat, die Forderungen in Matthäus 5.48 und 3. Mose 19.2: Ihr sollt vollkommen sein und heilig wie Gott.

Weil sich Informationen körperlich-gestaltlich darstellen, kann man an der Gestalt der Organismen den Grad ihrer Intelligenz erkennen, ihr Wesen, ihren Charakter. Bestimmte Organe wie Gesicht und Hände sind besonders geeignet. Ich erinnere mich, dass ein Engländer die Intelligenz an der Beinform ermittelte. Am vielfältig strukturierten Ohr hat der Chirurg Dr. Walter Hartenbach umfangreiche Studien zur Charakterbestimmung durchgeführt und in seinem Buch „Was Ohren verraten“ eine Anleitung verfasst.

Informationen müssen sich auch deshalb energetisch-körperlich darstellen, weil sie sonst nicht wirksam sein, sich zur Geltung bringen können.  Was würden wir ohne unsere Hände machen? Wegen ihres umfangreichen und diffizielen Einsatzes für die Realisierung unserer Informationstätigkeit benötigen die Hände den größten Teil unserer Gehirnkapazität.

Aus der Information-Körper -Identität folgt: Je vollkommener die Intelligenz, umso vollkommener ihre Gestalt. Mit der Vollkommenheit nimmt zu, was wir ’schön‘ nennen. Z.B. Symmetrie. Oder Harmonie.  Das Erkennen der Intelligenzschönheit erfordert bewusste und intuitive Wahrnehmungsfähigkeit als Teil der Intelligenz.

Was für Organismen gilt, gilt auch für gestaltete Gegenstände. Das sind Gegenstände, in die Informationen geflossen sind. Sie repräsentieren damit eine investierte Intelligenz. Die prägt ihre Schönheit als Ausdruck des Designs ihrer Gestalt.

Wie die geometrische Anwendung der mathematischen Beziehungsregeln die Energie zur Schönheit der Form verbindet, verbindet die algebraische Anwendung sie zur Schönheit der Ereignisse in und zwischen den Organismen.

Vollkommenheit – Schönheit – Wahrheit als Folge mathematischer Beziehungsregeln  veranlasste David Hilbert zu der Aussage: Aus dem Paradies Mathematik lassen wir uns nicht mehr vertreiben.Wir können und sollen es im energetischen Weltprozess realisieren. Das ist deshalb so schwierig, weil man die mathematisch-physikalischen Gesetze vorteilhaft für mehr Paradies und nachteilig für weniger Paradies nutzen kann, z.B. für Atomkraftwerke oder Atombomben,  für Informationswachstum oder Konsumwachstum.  Die  Informationen für die folgerichtige Anwendung der mathematischen Regeln und Gesetze liefern die 14 kybernetischen Weltspielregeln

Anstatt diesen Weg konsequent miteinander zu gehen, laufen wir gegeneinander mit Vorteilsirrtümern  am Leben vorbei in den Tod –  einzeln und gemeinsam.

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