‚Mit Herz und Verstand‘ – ohne Vernunft und Glauben

Verstand – Vernunft – Glauben   sind 3 Möglichlichkeiten für Organismen mit Bewusstsein, um im Weltspiel zu operieren. Obwohl die Begriffe die Vorgänge in unserem Leben bezeichnen, die über unsere erfolgreiche oder erfolglose Teilhabe an der Evolution entscheiden, der Entwicklung zum Existenzoptimum, sind sie undefiniert. Das stellte ich fest, als ich bei Wikipedia nachsah. Dort ist unter Vorbehalt und mit der Bitte um Optimierung einiges Zusammengestellt. Die Begriffe sind immer noch eine Domäne der Philosophie, nicht der Wissenschaft.

Das eigentliche Info öffnet durch einen Klick unten auf das PDF-Symbol. Es geht darin um unsere erfolgreiche oder erfolglose Teilhabe an der laufenden Evolution zum Existenzoptimum  mit Verstand, Vernunft, Glauben. Weil eine Definition die Ausführungren ergänzt und die wiederum die Definitionen, sollen hier die Definitionen versucht werden.

Mit unserem Operationsorgan Gehirn haben wir die Möglichkeit, über das bekannte Geschehen hinaus Unbekanntes bis Unwirkliches zu denken und für wirklich zu halten. Die 3 Operationsarten unterscheiden sich im Umgang mit beiden Möglichkeiten: Wie und wofür nutzen sie das Erkannte und noch Unerkannte und unsere Fähigkeit zu erkennen, zu denken und zu gestalten. 

Verstand nutzt Gehirn und Wahrnehmungsorgane, um alle Weltvorgänge in ihrer Bedeutung und Funktionsweise zu verstehen, auf diesem Weg  das mathematisch-physikalische Konzept zu lernen, das durch die Eigenschaften der Weltbildenden Energie operativ dargestellt ist,  um durch seine folgerichtige Anwendung bei der Lebensgestaltung die paradiesische Existenzmöglichkeit zu verwirklichen.
Der Verstand nutzt die Möglichkeit, Vorgänge anders zu denken als bisher, um
Hypothesen für die Forschungsrichtung zu entwickeln. Dabei versucht er mit Hilfe der Wahrscheinlichkeit in der Wirklichkeit zu bleiben..
Der Verstand weiß, dass das der einzige Weg aus Leiden zur Freude ist,  meidet deshalb bewusst Vernunft und Glauben. Es ist der wissenschaftliche Weg, den jeder gehen kann, aus Sicht der Ursache Gott gehen soll.  Denn durch den Weltprozess will sich seine Ursache verwirklichen – wie jede Ursache durch das, was sie verursacht.

Vernunft nutzt Gehirn und Wahrnehmungsorgane, um eigene Vorstellungen über sich, das Weltgeschehen und seine Ursache zu bilden und danach zu handeln. Dafür schafft sie sich mit der Erkenntnistheorie eine eigene Denkgrundlage als Ersatz für die Logik unserer mathematisch-physikalischen Existenzbedingung, die in jeder Bewegung in und um uns gilt und die Folgen bestimmt. Sie spricht auch von ‚Logik‘, die Vernunftlogik ist jedoch nicht die Verstandeslogik!
Vernunft ist die Basis der Philosophie. Es gibt 2 Ebenen:
Die Schulphilosophie und die Alltagsphilosophie. Erstere versucht, Verhaltensorientierung aus einem Gesamtkonzept zu gewinnen, die andere bleibt im Alltäglichen. Für sie
ist Vernünftig, wenn sich Vorstellungen und Handeln zum Vorteil in die Lebensverhältnisse einfügen.  
Vernunft meint, sie könne mit eigener Ideenbildung über die Welt in dieser Welt bestehen.  Jede Idee, die nicht einer Anwendung der mathematisch-physikalischen Existenzbedingung in der jeweiligen Situationsbedingung entspricht, führt zu einem schlechteren bis schlechtestem Ergebnis: dem Untergang.

Glaube(n) nutzt das Bewusstsein für eigene Vorstellungen über sich und die Welt. Als Begründung dienen Offenbarungen, die jeder für sich behaupten, weil keiner kontrollieren kann. Es werden Aussagen und Lehrsätze entwickelt, die zum Dogma erklärt und als absolute Wahrheit geglaubt werden müssen, weil sie in der Wirklichkeit nicht oder als Widerspruch festgestellt werden.  

Warum Glauben?
Mit Glauben versuchen wir, 3 Bedürfnisse zu befriedigen:
1. Das Bedürfnis nach einer konkreten Vorstellung  über die höchste Instanz, die Weltursache, die wir Gott nennen, die in der Bibel mit Jehova sogar einen Namen hat und Vater genannt wird. Der visuell orientierte Mensch schafft sich  zwanghaft Götter- und Götzenbilder und -statuen. Die konkrete Vorstellung über die tatsächliche Weltursache ist mangels wissenschaftlicher Erkenntnis noch nicht möglich. Gott ist der Vorzustand der 3 weltbildenden Komponenten 
Raum – Zeitvorschrift – Energie. Es handelt sich immer um einen Vorgang der Selbstorganisation.
2. Das Bedürfnis nach einem Trost über den Tod durch ein Weiterleben danach in den paradiesischen Verhältnissen, in denen wir eigentlich hier und heute leben möchten.
3. Das Bedürfnis nach Gemeinschaft. Wir leben mehr in der Hölle als im Paradies, weil die Menschheit keine Gemeinschaft bildet, sondern eine Feindschaft im Kampf um die Vortreilsirrtümer Haben, Macht, Glauben. Unter einem Glauben kann sich eine Gemeinschaft Gleichgesinnter vereinen, in der jeder weiß, was er vom anderen zu erwarten hat. Missioniert wird, weil viele Anhänger als  Beweis für die Gültigkeit des Glaubens gelten. Ein Trugschluss, denn über die Wahrheit kann man nicht abstimmen.
Was wir brauchen ist die Gemeinschft der Bewussten Evolution.

Vernunft und Glauben führen immer weiter weg vom möglichen optimalen Sein, dessentwegen die Welt entstand. Das geht nur eine gewisse Zeit gut, Gottes Mühlen mahlen langsam – sinnvoller Weise. Zum vollkommenem Sein kann nur der Verstand befreien, das Verstehen unserer Existenzbedingung, der Funktionsweise unseres Organismus und unserer Umwelt. Die ist von der Art, die wir mathematisch-physikalisch nennen.

 

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