Gott = Weltursache = Paradiesmöglichkeit

Gott = Weltursache = Paradiesmöglichkeit

Übersicht
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Die Weltursache als Basis unserer Lebensgestaltung
1 Gott ist eine leere Tafel
2 Das Wesen Gottes als Weltursache
3 Wo und wie wir Gott finden
4 Gott ist die Paradiesmöglichkeit
5 Gott existiert und wirkt als Energie
6 Gott verwirklicht sich durch uns
7 Die Eigenschaften Gottes
8 Gott und kein Teufel
9 Gott als Schiedsrichter
10 Konseqenz aus 0 – 9: Bewusste Evolution

2 Zitate:
Mathematik ist das Alphabet, mit dem GOTT die Welt beschrieben hat.
(Galilei)
Die Wissenschaft beseitigt GOTT nicht, sie macht seine wahre Existenz sichtbar. Nicht GOTT stirbt durch den Erkenntnisprozess, sondern die falschen Bilder. Deshalb: Wenig Wissenschaft entfernt uns von Gott, viel führt uns zu ihm zurück.
(Louis Pasteur)

Religionsanhänger glauben nicht an GOTT, sondern an den Gott ihrer Religion.
Atheisten lehnen GOTT ab, weil sie die Götter der Religionen ablehnen.

Die Weltursache als Basis unserer Lebensgestaltung
Die folgenden Ausführungen entnehmen die Informationen für eine erfolgreiche Lebens-gestaltung der Quelle, die uns sagt, warum wir leben und wie wir den Grund unseres Lebens verwirklichen können und sollen:  der Ursache unseres Lebens: der Weltursache. Danach bedeutet erfolgreiche Lebensgestaltung: Immer bessere Lebensverhältnisse verwirklichen. Ziel ist das Existenzoptimum, das wir Paradies nennen: Beliebig lange leben mit beliebig viel Freude und beliebig wenig Leid.
„Der Geist erforscht alle Dinge, selbst die tiefen Dinge Gottes.“  so steht es in 1. Korinther 2:10.  
Wir wissen heute genau, wo und wie wir Gott als Weltursache finden, d.h. wo und wie sie sich offenbart:  Sie spricht ständig mit uns über die Folgen unseres Fühlens, Denkens, Wollens, Handelns, um uns zu sagen, was richtig, was falsch ist,  weil sie die Folgen durch ihren gesetzmäßigen Willen bestimmt.  Aus 3 Quellen:
1. Quelle: Das Konzept, nach dem die Welt funktioniert.
Wir nennen seine Art mathematisch-physikalisch: ‚Physikalisch‘ bezieht sich auf die energetischen Bewegungen, ‚mathematisch‘ auf die exakten Gesetze für die Bewegungen, die die Bewegungen zuverlässig berechenbar machen bezüglich Verlauf und Wirkung und damit für die Folgen. Die einzelnen Gesetze bilden ein System, das Konzept für die Welt. Wegen seiner absoluten Vollkommenheit aufgrund seiner inneren Widerspruchsfreiheit = Logik ermöglicht  es bei folgerichtiger = logischer Anwendung der Gesetze den Organismen, mit ihren Innen- und Außenbewegungen das o.g. Existenzoptimum zu verwirklichen.
2. Quelle: Die Weltentwicklung, die die Energie-Quanten seit ihrer Geburt, dem ‚Urknall‘, durch ihre Organisation zu allen Weltstrukturen vollziehen. Wir nennen die Entwicklung Evolution. Was wir als Ergebnis der Höherorganisation der Quanten feststellen, formulierte Erich Jantsch als Buchtitel: Die Selbstorganisation des Universums – Vom Urknall zum menschlichen Geist. Auf diesem Weg sind die Lebensverhältnisse immer besser geworden. Sie sind heute durch unsere Kenntnis und Anwendung  des mathematisch-physikalischen Weltkonzept geradezu paradiesisch gegenüber den Bedingungen, in denen die Menschen vergangener Jahrhunderte und Jahrtausende leben mussten. Mit gezielter Anwendung der heute bereits bekannten Konzeptkenntnis für unsere Existenzoptimierung könnten wir kurzfristig die Paradiesmöglichkeit verwirklichen. Maß für Intelligenz ist, inwieweit wir diese Möglichkeit nutzen.
3. Quelle: Die Ursachensuche des Bewusstseins.
Hier sind zuerst die Griechen zu nennen.So, wie sie mit ihren Mathematikern den Grundstein für exaktes Erkennen und Gestalten gelegt haben, ist ihnen das auch für die Evolution gelungen, der Entwicklung zum Existenzoptimum durch zielgerichtetes Streben. Sie nannten das Optimum nicht Paradies, sondern Eudämonie = Gutgeistigkeit, etwa unser Glücklichsein. Den Zustand erreicht man durch Tauglichkeit = Fitness, diese durch die Tugenden = Verhalten in Übereinstimmung mit unserer Existenzbedingung, der Weltursache. Sie haben damit unsere heutige Evolutionslehre vorweggenommen.
Die Ursachensuche unserer Vorfahren fand auch in Texten ihren Ausdruck,von denen ein Teil in der Bibel zusammengefasst wurde. Selbst an den 5 Büchern Mose waren mehrere Autoren über einen längeren Zeitraum beteiligt. Das wird besonders deutlich an den beiden Schöpfungsgeschichten, 1. Mose 1 und 2. Sie widersprechen sich an mehreren Stellen, insbesondere bei dem, was uns betrifft: die Schaffung des Menschen und sein weiteres Schicksal: In der Genesis sollen wir uns mehren und die Erde und alles darauf untertan machen = zum Paradies gestalten, in der Paradiesgeschichte werden wir in ein fertiges  Paradies gesetzt, das nur einen winzigen Bereich der Erde einnimmt. Von Tiere und Pflanzen auf der Erde untertan machen, ist keine Rede, stattdessen Gartenpflege.
Der Gegensatz zwischen beiden zieht sich in zwei sich widersprechenden Sichtweisen über Gott und die Welt in unterschiedlichen Aussagen durch ganze die Bibel: die realistische Theologie der Genesis und die religiöse Theologie der Paradiesgeschichte.  Theologie = Gotteslehre = Lehre von der Weltursache. Was sich in der Bibel angesammelt hat, sind Bemühungen unserer Vorfahren, aus ihren Erfahrungen und Erkenntnissen, in der Bibel oft Weisheiten genannt,  Vorstellungen über die Weltursache und die Bedeutung unseres Lebens zu gewinnen. Wegen des Informationswertes dieser Vorstellungen sowohl in den richtigen und falschen Aussagen,  lohnt es sich, sie mit dem heutigen Erkenntnisstand zu vergleichen. Die Sprache der Bibel macht mit ihrer einfachen und eindringlichen Ausdrucksweise die Inhalte wissenschaftlicher Erkenntnis zugänglich.
Die Bibel ist natürlich nicht Gottes Werk insoweit,als er die Texte den Autoren in irgendeiner Weise eingab. Wir mit diesem Argument Bedeutung und Wahrheitsgehalt der Bibel als ‚Heilige Schrift‘ begründet, begeht die größte Gotteslästerung. Wenn das Gott wäre, was die religiöse Theoligie sich vorstellt und wenn das der oder auch nur ein Offenbarungsweg Gottes wäre,  wäre Gott eine erbärmliche Karikatur der Weltursache.
Die Bibeltexte sind insoweit Gottes Wort, als sich die Weltursache durch alles in der Welt darstellt und verwirklicht. Also auch durch uns, durch unser Tun und Lassen, wozu auch das Verfassen von Texten gehört.
Die authentische Erkenntnisquelle ist natürlich der Weltprozess,durch den Gott das mathematisch-physikalische Weltkonzept als sein Wesen und Willen den suchenden Organismen mitteilt, sich ihnen offenbart. Gott will sich nicht verstecken, sondern durch jede Bewegung im Weltprozess mitteilen, damit wir ihn möglichst schnell verwirklichen, denn Gott = Weltursache = Paradiesmöglichkeit.
Warum und Wie wird nachfolgend im Einzelnen erklärt.

1„Gott ist eine leere Tafel,
auf der steht, was du geschrieben hast.“
(Martin Luther)
Darauf wird bis heute viel geschrieben:Mehrere Götter, Gott als Welt, als Mann mit Bart auf einem Thron im Himmel, in Gestalt von Tieren und Naturerscheinungen. Es wird auch nichts darauf geschrieben, weil die Frage nach Gott verdrängt wird und einige schreiben darauf ‚Es gibt keinen Gott‘.
In den unterschiedlichen Einstellungen zu Gott spiegeln sich die unterschiedlichen Einstellungen zum Leben.
Der Grund für Gott = leere Tafel ist die Neutralität des Wortes: Es sagt nichts über seine Bedeutung aus wie z.B. das Wort Ursache. Weil das Wort Gott nicht irgendeine Ursache meint, sondern die unserer Welt, ist Weltursache der Begriff mit der vollständigen und eindeutigen Information darüber, was gemeint ist. Wäre das anonyme Wort Gott nie erfunden, sondern das Wort Weltursache benutzt worden, hätten wir durch die Orientierung der eindeutigen Bezeichnung  längst die Ursache unseres Lebens erkannt. Es gäbe z.B. keine Atheisten, denn man kann wohl einen Gott ablehnen, der mit den verschiedensten Phantasien vernebelt wird, aber keine Weltursache.

Das Buch, in und an dem sich die Auseinandersetzung der Menschen über die Gottesfrage kristallisiert, ist die Bibel. Der verbreitete Irrtum über sie ist die Meinung, sie sei insgesamt ein religiöses Buch und die Begründung der christlichen Lehre. Dass das nicht stimmt, geht schon daraus hervor, dass es viele sich widersprechende christliche Lehren gibt und auch Juden und Moslems sich auf die Bibel beziehen.
Die Bibel nur zum Teil ein religiöses Buch ist.Religiös sind nur solche Texte, die ein religiöses Bild von Gott zeichnen, eine Gottesvorstellung, die wegen ihres fehlenden Realitätsbezugs geglaubt werden muss und dogmatisch für wahr gehalten wird. Das jeweilige Glaubenskonzept ist in der Regel der Einfall eines Religionsstifters und der anschließenden Konzeptbearbeitung durch seine Anhänger. Im Fall der christlichen Religion ist die Sache komplizierter: Jesus war nicht ihr Begründer, erst die Evangelienschreiber und speziell  Paulus machten aus ihm den Christus als Basis ihres Glaubenskonzepts. Für Mohammed war Jesus der letzte Prophet Gottes vor ihm.

Schon immer haben Menschen einen realistischen, mit der Wirklichkeit übereinstimmenden Zugang zu Gott gehabt. Viele Aussagen dazu enthält die Bibel. Sie stehen in einem logischen Zusammenhang, obwohl sie über die Bibel im Alten und Neuen Testament verteilt sind. Die realistischen und religiösen Aussagen sind der Grund für die Widersprüche in der Bibel: Zu jeder Aussage findet man eine Gegenaussage. Beispiel: Für die Christen ist Gott ein Mann mit Bart auf einem Thron im Himmel, dargestellt in Kirchen und Bildern, basierend auf Offenbarung 20:11: Ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß; und in 21:1: ich hörte eine laute Stimme vom Thron her sagen: . . Dagegen 1. Johannes 4:12: Niemals hat jemand Gott gesehen. Und 4:24: Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.

Die Ambivalenz bzw. Dualität der Bibel ist bekannt: Die Bibel enthält das ganze Spektrum der Gottessuche von mystisch bis rational. Die mystischen, transzendenten Aussagen bilden die religiöse  Theologie, die realistischen die realistische Theologie. (Brockhaus, Wikipedia ’natürliche Theologie‘) Wenn hier Aussagen der natürlichen Gotteslehre aus der Bibel zitiert werden, dienen sie nicht als Beweis für die richtige Gottesvorstellung, sondern als Information, dass  Menschen schon immer richtig gedacht haben. Außerdem sind den Bibelautoren kurze und prägnante Formulierungen gelungen. Bewiesen werden kann die Weltursache nur aus den mathematisch-physikalisch basierten Weltvorgängen.

2 Das Wesen Gottes als Weltursache
Die wichtigste,die lebensentscheidende Frage für jeden: Was hat die Entstehung der Welt  ausgelöst?
Es ist die Frage nach der Weltursache, damit die Frage nach der Ursache meines Lebens: Warum lebe ich? Was ich an Freuden und Leiden durch mein Fühlen, Denken, Wollen, Handeln verursache hängt davon ab, ob ich damit in Harmonie oder Disharmonie mit der Weltursache Gott bin.
Die Glaubenslehren der Religionen,Vernunftkonzepte der Philosophien, Hypothesen und Irrtümer in der Wissenschaft führen in falsche Richtungen, sie desorientieren und entzweien die Menschen.  Solange wie die Information über die Weltursache ausbleibt, spitzt sich die Lage durch unser Fehlverhalten für den Einzelnen und die Weltgemeinschaft immer weiter zu. Das äußert sich u.a. in der Volkskrankheit Depression und in zunehmender Vereinzelung. Es fehlt der für das Zusammenleben notwendige gemeinsame Nenner: Die Kenntnis der Weltursache und damit der Grund unseres Lebens als Ziel unseres Handelns. Unabhängig von der individuellen Begabung jedes Einzelnen, die für die verschiedenen Aufgaben unserer Lebensgestaltung wichtig sind, ist das Ziel, die Paradiesverwirklichung, und der Weg  dorthin für alle Menschen, ja alle Organismen gleich und der größte Vorteil. In dem Augenblick, wo jeder davon beseelt ist, dieses Ziel zu verwirklichen, beginnt das Paradies. Dazu sagte mir eine Frau:
Ich habe in verschiedenen Arbeitsbereichen im Team gearbeitet und bin zu folgender Erkenntnis gekommen: In den Teams, wo eine gute Arbeitsatmosphäre war und die Menschen freundlich zueinander, konnte ich auch stupide Arbeiten besser erledigen ohne dass mir die Freude gefehlt hat. In vielen Arbeitsbereichen wird Energie gezogen, da das Miteinander nicht stimmt. Ein gutes Arbeitsklima ist daher besonders wichtig, um den nötigen Erfolg zu haben. „

Die fehlende Information über die Ursache unseres Lebens als gemeinsamer Nenner wirkt sich besonders dramatisch im Gegeneinander zwischen den Völkern aus.  Statt Kooperation Konfrontation.   Auch die derzeitige Krise ist die Folge einer Missachtung der Weltursache durch die Politik.  Weil unsere Regierungen nicht wissen, welche Maßnahmen den Willen der Weltursache verwirklichen, versuchen sie auf dem gleichen Weg aus der Unordnung zu gelangen, der in sie hineinführte: Konsumwachstum.
Es ist deshalb nichts dringlicher als die wissenisschaftliche Gott-Erkenntnis
Wenn die Antwort richtig sein soll,muss ich zunächst dafür sorgen, dass meine Gottestafel von subjektiven Vorstellungen leer ist. Auch darf ich kein anderes erkenntnisleitendes Interesse haben als die Wahrheit, z.B. kein Wunschergebnis im Unterbewusstsein. Ich muss Gott unvoreingenommen forschend erkennen, wie es die Bibel in 1. Korinther 2:10 verlangt: Der Geist erforscht alle Dinge, selbst die tiefen Dinge Gottes
Die erste Forscherfrage lautet:
Was meinen wir, wenn wir Gott sagen?

Das Wort selbst sagt nichts aus. Luther bezeichnet es deshalb zu recht als ‚leere Tafel‘.  Deshalb haben wir Gott schon mit den abstrusesten Vorstellungen identifiziert. Alles Gotteslästerungen. Insbesondere deshalb, weil sie mit dem Absolutheitsanspruch verbunden werden. Die vielen unvereinbaren Gottesvorstellungen, die bis heute entwickelt wurden,  meinen trotz ihrer Unterschiede alle das selbe: Das, was die Welt geschaffen hat, also die Weltursache.
Dass es eine Weltursache als Gott gibt,ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Deshalb liegen die Atheisten falsch. Sie fallen auf den Gottesanspruch der Religionen herein und meinen, weil sie deren Gottesauffassungen ablehnen, müssten sie Gott ablehnen.
Die Kirchen beanspruchen ganz bewusst den alleinigen Weg zu Gott und sogar von ihm  beauftragt zu sein. Diese Anmaßung beruht auf Glauben, dessen Wahrheitsanspruch die verschiedenen Kirchen einander streitig machen. Dadurch und durch ihre Irrlehren, die im Widerspruch zu Gottes Werk stehen und Gott zu einem Versager machen, diskreditieren sie Gott. Mit der Folge, dass sich immer mehr Menschen von den Kirchen abwenden. Die wenigsten werden Atheisten, die meisten stellen die Gottesfrage wegen der Schwierigkeit einer Antwort zurück, einige suchen danach.

3 Wo und wie wir die Weltursache Gott finden
Wie wir sie finden, steht in Römer 1:20:Gottes unsichtbares Wesen, seine ewige Kraft und Gottheit, wird mit dem Verstand wahrgenommen an seinem Werk von Anfang an, sodass keine Entschuldigung gilt. Das ist der Weg der Wissenschaft: Alle Erkenntnisse finden wir in den  Vorgängen in und um uns, im Weltprozess selbst. Es kann gar nicht anders sein,  als dass sich die Weltursache durch ihr Werk mitteilt = offenbart.   
Als Weltursache istGott-Erkenntnis das erste und letzte Ziel der Wissenschaft. Denn erst, wenn wir die Weltursache kennen, verstehen wir uns und die Welt, wissen wir, warum wir leben und wie wir den Grund unseres Lebens verwirklichen können bzw. müssen, wenn wir  unsere Existenzmöglichkeiten nutzen wollen.
Einen wichtigen Hinweis auf dieWeltursache gibt die Bibel in Johannes 1:1: Am Anfang war das WORT und das WORT war ein Gott . . Statt WORT nannten die Griechen Gott Logos: Alles fließt, im Werden und Vergehen verwirklicht sich der Logos. Diese von Heraklit erkannte Selbstverwirklichung  Gottes durch eine Aufwärtsentwicklung seines Werkes konnte Darwin 2400 Jahre später bestätigen. Als Fazit seiner Weltentwicklungsforschung formulierte er am Schluss seines Werkes  Die Entstehung der Arten:
Es ist wahrlich etwas Erhabenes in der Auffassung,dass der Schöpfer den Keim allen Lebens nur wenigen oder gar einer einzigen Form eingehaucht hat und dass aus einem so schlichten Anfang eine unendliche Zahl der schönsten und wunderbarsten Formen entstand und noch weiter entsteht. . . Aus dem Kampf der Natur, aus Hunger und Tod, geht also das Höchste hervor, das wir uns vorstellen können: die Erzeugung immer höherer und vollkommenerer Wesen. . . . Wir dürfen deshalb vertrauensvoll eine Zukunft von riesiger Dauer erhoffen.
So erfüllt sich durch die Evolution 3. Mose 19:2 und Matthäus 5:48: Ihr sollt vollkommen sein wie Gott.
Die Griechen nannten den paradiesischen EndzustandEudämonie: Wohlbefinden, inneres Glück, Gutsein. Dieses Ziel = telos erreichen wir als höchstes Gut, indem wir unsere Tauglichkeit = Arete mit Hilfe der Tugenden anstreben. Darwin: Fitness = Tauglichkeit, die die Organismen erwerben, indem sie lernen, das Weltspiel richtig zu spielen.
Mit ihrer wissenschaftlichenErkenntnisleistung durch Forschen im Weltprozess haben die Griechen und Darwin das WORT erkennbar gemacht, das am Anfang war und die Entstehung der weltbildenden Energie ausgelöst hat:

4 Gott ist dieParadiesmöglichkeit
Damit bestätigen Griechen und Darwin die Bibel,denn für sie ist die Herrschaft Gottes das Paradies.
Die religiöse Theologie sieht die Welt statisch als Produkt eines einmaligen Schöpfungsvorgangs, unfähig, sich selbst zur Paradiesfähigkeit zu entwickeln, verurteilt, auf einen erneuten Eingriff Gottes zu warten. Die natürliche Theologie bezieht sich auf die erkennbare Höherorganisation der weltbildenen Energie zu immer paradiesfähigeren Strukturen, insbesondere Sonnensysteme mit paradiesfähigen Planeten, auf denen sich Organismen entwickeln, die mit ihrer Bewusstseinsfähigkeit die Paradiesmöglichkeit Gott erkennen gemäß 1. Korinther 2:10: Der Geist erforscht alle Dinge, selbst die tiefen Dinge Gottes.
Sogar Jesus hat auf die Frage der Pharisäer,wann das Reich Gottes komme, geantwortet: „Es kommt nicht in auffallender Weise, sodass man sagen könne ‚Siehe hier! oder dort!‘ . Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch.“ (Lukas 17:20) In der Tat: Das ‚Reich Gottes‘ = Paradies ist seit dem Augenblick der Weltentstehung durch die Energiebildung in der Welt konzeptionell gegenwärtig und wird durch die Höherorganisation der Energiequanten konsequent verwirklicht. Das haben ja die Griechen und Darwin als Evolution = Weltentwicklung festgestellt.

Die religiöse Theologie hält Gott für eine Person in Menschengestalt, weil sie meint, Gott habe die Welt wie ein Handwerker einmal geschaffen. Sogar die Kleider für Adam und Eva soll er geschneidert haben (1.Mose3:21)  Das wäre aus 2 Gründen ein äußerst dummer und unfähiger Gott:
1. Ein intelligenter Gott macht nichts selbst,er lässt sein Werk wachsen, indem er wie ein Sämann Samen sät, den er mit seinem Konzept programmiert. Darwin drückt das im obigen Zitat so aus: Es ist wahrlich etwas Erhabenes in der Auffassung, dass der Schöpfer den Keim allen Lebens nur wenigen oder gar einer einzigen Form eingehaucht hat. So war es: Schöpfungsaugenblick ist die Entstehung der Samenkörner als unzerstörbare eigendynamisch operierende Quanten in unendlicher Menge. In einem mathematisch-physikalisch nachvollziehbaren Vorgang.
2. Wäre die Welt ein fertiges Werk, wäre sie von größter Unvollkommenheit. Denn über 95% aller Arten sind wegen Lebensunfähigkeit ausgestorben. Leid und Elend, Krieg, Krankheit und Tod herrschen, blinde Naturereignisse zerstören mühsam Entstandenes. Angesichts dieser Fehlkonstruktion fragte  Omar Khayam (1050 – 1130, Philosoph im islamischen Persien):
.                                                              .Als du das Leben schufst,schufst du das Sterben.
.                                                              .Dieeig’nen Werke weihst du dem Verderben.
.                                                              .Wenn schlecht dein Werk war, sprich, wen trifft die Schuld?
.                                                              .Und war es gut, warum schlägst du’s in Scherben?
.                                                              .Die Antwort lautet:
.                                                              .Ach, lieber Omar, das Werk ist noch im Werden!!

Wir wissen heute: Die Vollendung des Werkes läuft noch, was wir als Evolution = Weltentwicklung feststellen. Dadurch wissen wir erstens, dass das Werk vollkommen ist, zweitens, warum Leiden und Sterben herrscht: Die Entwicklung vollzieht sich durch Selbstorganisation der Energie, die Organismen müssen den Weg zu ihrer Vollkommenheit selbst finden. Das Drama: Sie wissen es nicht!! Wüssten sie es, könnten sie den Weg zum Optimum gezielt gehen, schnell und mit wenig Fehlern. Es ist der Weg der Bewussten Evolution (BE).
Weil sie nicht wissen, warum sie leben, suchen sie das Paradies mit der mühsamen, langwierrigen und leidvollen Methode Versuch – Erfahrung dort, wo sie einen Vorteil sehen. Der erweist sich jedoch meistens als Vorteilsirrtum. Es ist der Weg der unbewussten Evolution.
Obwohl wir heute wissen, dass, wie und warum die Weltentwicklung zum Existenzoptimum Paradies läuft, verharren wir in unbewusster Evolution. Mit den Möglichkeiten unseres fortgeschrittenen Bewusstseins nehmen die Vorteilirrtümer und ihre Folgen Dimensionen an, die uns in den Untergang führen.
Wir kennen heute die Basis für die Selbstorganisation = Selbstverwirklichung der Paradiesmöglichkeit: das mathematisch-physikalische Weltkonzept.
Die absolute Volkommenheit seiner gesetzmäßigen Bestimmungen ermöglicht den Organismen bei folgerichtiger = logischer Anwendung die Paradiesmöglichkeit zu verwirklichen. Das Konzept stellt den Willen Gottes dar. Die Verwirklichung der Paradiesmöglichkeit ist das weltbeherrschende Prinzip. Es wirkt als Paradiestrieb in den Quanten, weil die mit ihren mathematisch-physikalischen Eigenschaften über die Paradiesmöglichkeit unmittelbar verfügen und mit ihrem eigendynamischen Verhalten verwirklichen wollen – jedoch vollkommen unbewusst.
Die Frage nach Gott ist die Frage nach der Ursache für die Entstehung der Quanten. Die grundsätzliche Antwort kennen wir: Durch alles in der Welt verwirklicht sich eine Möglichkeit, die ihre Verwirklichung provoziert. Das gilt auch für die Welt als Ganzes. Zuerst war im Raum die Möglichkeit vorhanden, paradiesisches Leben zu verwirklichen. Notwendig dazu war die Entstehung eigendynamsich operierender Einheiten mit Eigenschaften von mathematisch-physikalischer Qualität. Damit können die Einheiten die Möglichkeit verwirklichen, indem sie sich zu den entsprechenden Strukturen organisieren.
Derwissenschaffende  Auftrag an uns alle gemäß Römer 1:20 und 1.Korinther 2:10 lautet nun: Welcher Vorgang im Raum hat die Quanten zur Entstehung gebracht? Die Antwort auf einen sehr wichtigen Teilaspekt kennen wir auch schon: Die Quanten konnten nur in dem Augenblick enstehen, als der Vorgang exakt den Punkt erreicht hatte, als die Feinabstimmung der prozessbestimmenden Naturkonstanten stimmte. Auch die Naturkonstanten sind ein Produkt der Selbstorganisation des Universums, so der Titel des Buches von Erich Jantsch, Untertitel: Vom Urknall zum menschlichen Geist, 1979/92.
Der Physiker und Kosmologe Paul Davies schreibt: „Das Kosmische Drama scheint sich nach einem Drehbuch zu entfalten – als gäbe es einen inneren Zusammenhang … Die Natur ist kein willkürliches, zufälliges Zusammentreffen von Ereignissen, sondern in ihr manifestiert sich das raffinierte Zusammenwirken mathematischer Gestzmäßigkeiten.“
Damit bestätigt er die oben unter Punkt 3 zitierte evolutionäre  Beschreibung von Weg und Ziel der Welt durch Darwin aus Sicht des mathematisch-physikalischen Konzepts.
Nach Evolution und Konzept ist die Welt eindeutig kein Produkt des Zufalls, sie ist ein Zielfall. Gott erweist sich als zielgerichtete weltauslösende Möglichkeit. Weil die mathematischen Gesetze  Leben von paradiesischer Qualität erlauben und die Quanten durch ihre Höherorganisation darauf hinwirken, ist die Paradiesmöglichkeit die Weltursache.

5 Gott existiert und wirkt als Energie
Die Weltursache existiert nichtselbständig innerhalb oder außerhalb der Welt, sie hat sich als Energie in Gestalt der Quanten konkretisiert. Energie ist leistungsfähige Bewegung. Eine Bewegungsstruktur bildet die Quanten. Darauf beruht ihre Eigendynamik als Organismen mit dem für Organismen typischen statistischem Entscheidungsverhalten. Natürlich ist ihre Entscheidungsfreiheit sehr viel kleiner als unsere.
Weil alle weiteren Organismen aus Quanten bestehen,beginnend mit Elektronen aus 2 Quanten, bringen sie ihre mathematisch-physikalischen Eigenschaften in allen Vorgängen zur Geltung. Deshalb können wir damit überall operieren.  Weil die Quanten aus Energie = Bewegung bestehen und weil sie alle folgenden Organismen durch Bewegungsorganisationen aus sich bilden, gibt es in der ganzen Welt absolut keine tote Materie. So, wie unsere steinharten Zähne keine unbelebte Materie sind, sondern aus besonders dichter Bewegungsstruktur bestehen, gilt das z.B. auch für Stahl. Es sind alles Stoffe mit unterschiedlicher Energiedichte. Die Stoffe mit geringster Dichte sind die Gase. Wenn wir statt Stoffe Materie sagen, sollten wir stets bedenken, dass es sich um eine Form von Energie = Leben handelt. Denn Energie ist Leben, beginnend mit den Quanten. Leben beginnt also nicht erst mit den Bioorganismen, der höchsten Organisationsstufe der Energie,  sondern mit den Quanten, den Basisorganismen.
Die Selbstdarstellung und SelbstverwirklichungGottes durch die Welt schafft Klarheit über das, was wir Seele nennen. Eine Seele haben nur Organismen, keine Mechanismen. Natürlich alle Organismen, beginnend bei den Quanten.
Weil sich Gott als Welt durch die Energie selbst darstellt, existiert nichts von ihm in irgendeiner Form irgendwo gesondert. Deshalb kann auch nichts von den aus Energie = Gott gebildeten Organismen z.B. als Seele  selbständig innerhalb oder außerhalb unseres Energiekörpers sein: Die Weltursache hat sich energetisch konkretisiert, außerhalb existiert nichts in einer nichtenergetischen Art.
Kleinste Energiedarstellung  sind die Quanten. Bestünde daraus Seele, müssten wir sie feststellen können – so wie die Quanten der unsichtbaren Quantenmatrix, die wir durch ihre Erregung zu elekto-magnetischen Schwingungen oder Magnetfeldern erkennbar machen. Trotz intensiver Versuche hat noch nie jemand eine selbständig existierende Seele finden können, die in die Organismen rein und rausfährt und wo die Seelen  für die wachsende Zahl der Menschen herkommen.
Hier ist wieder hilfreich,dass die Bibel die realistische Auffassung vertritt: Körper und Seele sind identisch, wie der Körper, so die Seele, wie die Seele, so der Körper. Wir zitieren das Lexikon zur Bibel, Stichwort ‚Mensch‘: Die Bibel sieht und versteht den Menschen stets als Einheit, wenn auch von verschiedenen Seiten; sie spaltet ihn nicht in einen Widerstreit von Leib und Seele bzw. Geist auf. Der Mensch als Ganzes ist (nicht hat) eine lebendige Seele. (1. Mose 2,7) Geist, Seele, Leib stellen zwar verschiedene Seiten des Menschen, jedoch keine selbständigen Teile dar.
Aus der Einheit von Körper und Seele folgt auch für die Bibel:Im Tod stirbt die Seele. Dazu gibt es in der Bibel viele Zitate, z.B. Jesus in Lukas 6:9 und 3. Mose 24:18  dafür, dass auch Tiere Seelen sind:„Wer die Seele eines Haustieres totschlägt, sollte Ersatz dafür leisten.“ Wenn also ein Pfarrer am Grab von der ’sterblichen Hülle‘ spricht, wobei unausgesprochen bleibt, dass die Seele entweicht, dann kennt er entweder seine Religion nicht oder benutzt die Formel als Konzession an Denkweise oder Redewendung.
Die Körper-Seele-Identität beruht darauf,dass eine Energiestruktur zwangslläufig immer einen strukturbedingten Körper mit einer strukturgemäßen Information über ihre Eigenschaften und Bedeutung darstellt. Wenn sich die Struktur ändert, ändert sich gleichzeitig und gleichwertig mit ihren Eigenschaften die Information; wenn sich die Information ändern will, muss sich der Energiekörper entsprechend ändern.

Wer diesen Zusammenhang kennt, ist nicht verwundert, wenn psychisch genannte Informationsvorgänge gleichartige physisch genannte Körpervorgänge verursachen – und umgekehrt. Dazu werden ständig Erkenntnisse veröffentlicht, z.B. Eine positive Einstellung senkt bei Frauen das Risiko für Herzerkrankungen. Wer dagegen zu Pessimismus und Zynismus neigt, entwickelt eher solche Beschwerden und stirbt früher, ergab eine US-Studie an 97000 Frauen. Oder: Eine Untersuchung an 150 Patienten, die an der Universität Heidelberg wegen Rückenschmerzen behandelt wurden, ergab, dass bei zwei Dritteln seelische Konflikte die Ursache waren.
Dieidentischen körperlichen und seelischen Folgen von Bewegungen in Energiestrukturen sind ein
Indiz für ihre Identität.
Voraussetzungfür die Zuverlässigkeit Gottes ist zweierlei: die Identität von Energiekörper und Energieinformation  und ihre Untrennbarkeit.
Würden beide in einer Energiestruktur von einander abweichen, wäre diese unberechenbar; könnten sich beide trennen und eigene Wege gehen, wobei die Seele nicht erkennbar ist, wäre das Chaos komplett.

Aus dem zuletzt Ausgeführten folgt: Was wir Seele nennen,ist die Informationspotenz der Organismus, denn jeder Organismus ist eine  Energiestruktur. Sie umfasst die 3 Informationsbereiche Genom – Gehirn – Gestalt. Sie bilden natürlich eine Einheit in ständigem Informationsaustausch.  ‚Geist‘ bezeichnet  innerhalb der Seele die Informationstätigkeit  des Gehirns.Was ist wichtiger: Körper oder Seele? Entscheidend ist die Informationspotenz: Information ist alles. „Im Anfang war das WORT“ so Johannes 1:1, für die Griechen der Lgos, für uns heute mathematisch-physikalisches Konzept. Das ist die Informationspotenz der Weltseele als Seele der Weltursache Gott. Die hat sich dann durch die Energie in Gestalt der Quanten konkretisiert .
Dass Informationen entscheidend sind, wissen wir aus Erfahrung: Unsere Fähigkeit, etwas zu bewirken, reicht so weit wie unser Wissen. Wer paradiesisch leben will, muss sich das dafür erforderliche Wissen aneignen. Wissen ist nicht zwangsläufig richtig: Mit falschen Informationen verursachen wir Schaden. Nichts ist deshalb vorteilhafter, als zu forschen, um die falschen Informationen zu eliminieren und die Konzeptinformationen aufzunehmen. Wir sind das  Forschungsergebnis unserer Vorfahren, beginnend bei den Quanten. Wir sollen den Stab übernehmen und ins Ziel bringen: ins Konzeptbewusstsein.

UnsereWelt ist also der Selbstverwirklichungsvorgang der Weltursache durch Selbstorganisation der Energie-Quanten. Unser Streben nach Selbstverwirklichung ist also kein Zufall, darin äußert sich das Streben der Weltursache über die uns bildenden Quanten.  Wir liegen richtig, wenn das Ziel unseres Strebens mit dem unserer Quanten übereinstimmt. Die Übereinstimmung hat uns Gott leicht gemacht, denn die paradiesischen Lebensverhältnisse beliebig lange leben mit beliebig viel Freude und beliebig wenig Leid sind sein und unser Ziel. Weil die Quanten alle Folgeorganismen bilden,die Elektronen, Protonen, Atome, Moleküle, Pflanzen und Tiere, tragen alle den Paradiestrieb in sich.
Wir sehnen unsalso nicht zufällig nach immer besseren Lebensverhältnissen und machen uns Vorstellungen darüber. Die sind leider überwiegend falsch. Weil die religiösen Theologien von einer statischen Welt ausgehen, die keine Entwicklung zu vollkommenem Sein ermöglicht, sagen sie, wir müssen auf einen erneuten Eingriff Gottes warten, mit dem er das Paradies auf Erden errichtet, was sie ‚Gottesreich‘ nennen.  Damit unterstellen sie Gott Unfähigkeit, ein vollkommenes Werk zu schaffen. Der erneute Eingriff ist nichts anderes als eine notwendige Korrektur.  Weil bis dahin alle Menschen gestorben sind, versprechen die Religionen ein Paradies nach dem Tod. Wer nicht nach ihrer Lehre lebt,  dem drohen sie mit einer Hölle. Beide Lebensverhältnisse gibt es nach dem Tod nicht, beide verwirklichen wir mit unserem Fühlen, Denken, Wollen und Handeln hier und heute. Deshalb sind die Religionen mit ihrer Ausrichtung auf ein Leben nach dem Tod das größte Hindernis bei der Paradiesverwirklichung hier und heute.  Ohne ihre Desorientierung würden wir heute schon unsere Paradiesfähgkeit erreicht.
Die falschen Vorstellungen über das Paradies sind sehr nachteilig,weil wir immer unseren Vorstellungen folgen. Besser ist dann gar keine Vorstellung. Die richtige Vorstellung ist jedoch notwendig, wenn wir mit unseren ständigen Entscheidungen möglichst wenig falsch machen, sondern schnell und mit geringsten Leiden unsere optimalen Lebensverhältnisse  erreichen wollen.

6 Gott verwirklicht sich durch uns
So reimt sich alles zusammen – und die Bibel reimt mit.Denn 3. Mose 19:2 und Matthäus 5:48 verlangen:Ihr sollt heilig / vollkommen sein wie Gott. Weil Gott die weltverursachende Paradiesmöglichkeit ist,  bedeutet Gott werden = paradiesfähig werden. Der Zustand meiner Göttlichkeit ist identisch mit meiner Paradiesfähigkeit = Weltspielfähigkeit durch Fühlen, Denken, Wollen, Handeln nach dem göttlichen Willen, dem Gesetz. Seine Regeln wenden wir dann in jeder Situation richtig an, d.h. so, dass immer Paradies verursachende Folgen entstshen.
Es stellen sich 2 Fragen: Warum sollen wir heilig werden wie Gott?  Wie werden wir heilig wie Gott?
1. Frage:Warum sollen wir vollkommen und sogar heilig werden wie Gott?
DieBibel bestätigt mit ihrem Auftrag an uns die Weltentwicklung Evolution als Vorgang der Selbstverwirklichung der Weltursache Gott. Am Anfang war das WORT (Bibel) = Logos (Griechen) = mathematisch-physikalisches Konzept (heute) als Weltursache. Sie verwirklicht sich, indem sie sich als Energie in Gestalt der ersten Organismen, der Quanten, konkretisiert hat und von da an durch deren Höherorganisation zu allen Weltstrukturen verwirklicht. Weil das Konzept bei folgerichtiger Anwendung paradiesisches Sein ermöglicht und dieses sich evolutionär durch die Höherorganisation der Energie verwirklicht,  ist die Weltursache Gott die Paradiesmöglichkeit.
Der entscheidende Vorgang in derSelbstverwirklichung Gottes durch Selbstorganisation der Energie ist das qualitative Wachsen, d.h. die Zunahme der Organismen an Informationen über das Weltkonzept. Erst  durch Organismen mit der Informationspotenz 1, dem höchsten Intelligenzgrad, kann sich die weltauslösende Paradiesmöglichkeit Gott verwirklichen, weil sie nur in Gestalt solcher Organismen gezielt  ihre Möglichkeit zur Geltung bringen kann.
Dazu mussten sich die Quanten von ihrem vollkommenem Unbewusstsein über das Weltkonzept, das sie mit ihren mathematisch-physikalischen Eigenschaften  besitzen, zu Organismen mit  dem vollkommenem Konzeptbewusstsein Höherorganisieren. Auf diesem Weg ist Gott auf der Erde am weitesten durch uns, den Homo sapiens, gekommen. Wir haben also die größte Verantwortung und größte Chance aller anderen Organismen in unserem Sonnensystem, die Paradiesmöglichkeit zu verwirklichen. Dann haben wir den Bibelauftrag erfüllt:

2. Frage:Wie werden wir heilig und vollkommen wie Gott?
Das steht u.a. in Kolosser 3:10:Kleidet euch mit der neuen Persönlichkeit, die erneuert wird nach dem Bilde des einen, der sie geschaffen. Dazu müssen wir nur unsere Gehirn- und Genominformationen mit  der Weltursache, dem gesetzmäßigen Weltkonzept, in Übereinstimmung bringen.
Das Operationszentrum Gehirnmit den Informationen über unsere Existenzbedingung aus  Ursache = Gott im Möglichkeitsstadium, Ursprung = Konkretisierung der Ursache durch Energiebildung, Entwicklung = Evolution = Höhrorganisation der Energie, Funktionsweise = gesetzmäßige Eigenschaften und Wirkungsweise der Energie,  Aufbau = bilden aller Weltstrukturen der Energie im Weltraum, Ziel = Existenzoptimum Paradies. Mit diesen Operationsinformationen im Kopf kann ich beliebig lange mit beliebig viel Freude und beliebig wenig Leid leben, weil ich damit mein Genom gezielt optimieren kann.
Das Existenzzentrum Genommit den Informationen über Baupläne = Existenzprogramme der Organismen. Dazu strukturiere ich meine DNA = Genommolekül mit den Genen = Informationen, die die Forderung Ihr sollt heilig / vollkommen sein wie Gott erfüllt. Das ist der Fall, wenn die Geninformationen Aufbau und Funktion von Organismen steuern, die über Eigenschaften verfügen, die jede Anforderung an paradiesisches Leben erfüllen. Sie vereinen alle Fähigkeiten in einem Organismus, über die  Menschen bisher nur selten und einzeln verfügen: Sie sind universell begabt zum mathematischen denken, konstruieren, organisieren, komponieren, zu allen praktischen Tätigkeiten; ihre Sinnesorgane sind optimal angepasst, ihre körperliche Leistungsfähigkeit kann die von Leistungssportlern sein; sie kommunizieren und kooperieren.
Die Eigenschaft,nicht zu altern als Voraussetzung zu ewigem Leben, erreichen wir mit einer Korrekturrate unseres Energiesystems, die größer ist als die Fehlerrate – ein Beispiel für die Mini-Max-Regel.
Die Entwicklung in diese Richtung läuft rund um den Globus auf Hochtouren.Zur Einstimmung in das bereits Mögliche folgende Meldung vom 31. 12. 09:
Durchsichtige Goldfische Ein japanisches Forscher-Team hat Goldfische gezüchtet, deren Schuppen und Haut durchsichtig sind – jeder kann ihre Organe und Muskeln sehen. Abläufe im Innern der Fische, z,B. am Herz oder Blut,  sind bei Experimenten gut zu beobachten, ohne dass die Tiere aufgeschnitten werden müssen.
Weiter war am 2.2. 08 der Genforscher Craig Venter: Er konnte damals schon das Genom von Wunschbakterien herstellen und will damit das Energieproblem lösen.

Unsere Schicksalsfrage lautet:Solange wir noch nicht zur Bewussten Evolution übergegangen sind, können wir wie bisher 95% aller Arten auf der Erde aussterben. Gott hat für das Versagen wertvoller Bewusstseinsentwicklungen durch Mehrfachentwicklungen auf mehreren Paradiesplaneten im All vorgesorgt.
Überall läuft die Entwicklung auf die gleiche Weise, grüne Männchen oder sowas gibt es nicht.
Ehe wir zu den Eigenschaften Gottes kommen,noch ein Blick in die Bibel zur Gottverwirklichung durch uns.
Paulus hat nicht nur in Kolosser 3:10 geschrieben:Kleidet euch mit der neuen Persönlichkeit, die erneuert wird nach dem Bilde des einen, der sie geschaffen, sondern auch in Römer 1:23: . . und sie haben verwandelt die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes in ein Bild gleich dem eines vergänglichen Menschen . .
Zwischen beiden Aussagen liegt nur scheinbar ein Widerspruch: In 3:10 sagt Paulus, wir sollen uns aus unserer derzeitigen Vergänglichkeit befreien, indem wir uns zum Existenzniveau Gottes hinentwickeln. In 1:23 stellt er fest, dass heute lebende Menschen als Gottdarstellung dienen. Das ist zweifellos Gotteslästerung, weil wir hier Gott nach unserem Bild schaffen. Trotzdem sind wir auch heute eine Darstellung der Weltursache auf ihrem Weg zum Optimum.
Deshalb ist es kein Zufall, wenn sich Menschen schon immer Gott oder Götter in Menschengestalt vorstellen: Wir sind die fortgeschrittenste Selbstdarstellung Gottes, wir bieten uns deshalb als einzige Alternative gegenüber allen anderen Organismen zur Gottvorstellung an. Und wahrscheinlich sehen wir im Zustand unserer Vollkommenheit nur wenig anders aus als heute.
Unsere Gesundheit hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht wie bisher als ‚Abhandensein von Krankheit‘ definiert, sondern über Vollkommenheit als „Zustand vollkommenen physischen, psychischen und sozialen Wohlbefindens“. Damit stimmen sie mit der Evolution und natürlichen Theologie der Bibel überein.

7 Die Eigenschaften Gottes
Gott ist die Weltursache, das, was die Weltzur Entstehung brachte. Wer Gott Unvollkommenheit unterstellt, begeht Gotteslästerung. Das machen alle Religionen, indem sie Gott aus mehreren Gründen ein unvollkommenes Werk unterstellen.
Ein Grund ist die Erfindung des Teufels als Widersacher Gottes.Nicht Gott, der Teufel herrscht über die Welt. (Hierzu Punkt 8)
Ein Grund sind die 10 Gebote,mit denen sich die Organismen in der Welt zurecht finden sollen. Mit ihrem Informationsgehalt kann man nur scheitern: Ihr Erkenntniswert für das Weltverständnis liegt nahe Null. Sie sind ein einfacher Versuch, soziales Verhalten erträglich zu machen. Selbst das hat mit den 10 Geboten bis heute nicht funktioniert.
Ein weiterer Grund:Gott hat die Organismen nicht mit der für ein vollkommenes Werk notwendigen Eigenschaften ausgestattet. Nach der Paradiesgeschichte soll Gott selbst die Ursache: Indem er den Menschen verbot, vom ‚Baum der Erkenntnis‘ zu essen, hielt er ihnen die entscheidenden Erkenntnisse über sich und  die Welt vor. Deshalb sind sie auch nicht in der Lage, den Plan Gottes zu erfüllen, paradiesisches Leben zu verwirklichen. Statt dessen handeln sie dagegen, schaffen Unordnung. Um sein Werk in Ordnung zu bringen, muss Gott am ‚jüngsten Gericht’wieder korrigierend aktiv werden.
Seine Unfähigkeit als Schöpfer wird besonders daran erkennbar, dass 95% aller von ihm geschaffenen Arten wegen Lebensunfähigkeit ausgestorben sind.
Eine besondere Erniedrigung Gottes ist die Unterstellung,er hätte einen Sohn, den er von den Menschen töten lassen muss, um den Menschen ihre Sünden vergeben zu können.
Schließlich wird Gott als Person gesehen,obwohl auch laut Bibel noch niemand Gott gesehen hat und obwohl dadurch Gott nicht allgegenwärtig sein kann. Weil er sich mit dem Teufel die Macht teilen und hilflos zusehen muss, wie wir gegen sein Gesetz verstoßen und sein Werk in Unordnung bringen,  ist er auch nicht allmächtig.
So zeichnen die religiösen Phantasien eine jämmerliche Karrikatur Gottes. Dafür bestraft uns Gott durch seine Schiedsrichterwirkung schwer mit Krieg, Krankheit, Tod und Paradiesentgang. (Siehe 9 Gott als Schiedsrichter)

Es gab aber auch immer Menschen mit der richtigen Gottesvorstellung. Es waren und sind die Pantheisten. Für sie ist Gott alles selbst. Das ist der Fall, wenn Gott zuerst als rein ideeller Zustand, als Logos, WORT, Konzept vorhanden war und sich dann als Energie = leistungsfähige Bewegung konkretisiert hat.
Weltursache ist also zuerst die Möglichkeit,im leeren Weltraum, dem ausgedehnten Nichts, konkretes Sein von paradiesischer Qualität zu errichten, wenn eigendynamisch operierende Existenzen, wir nennen sie Organismen, mit mathematisch-physikalischen Eigenschaften entstehen, die dann durch Selbstorganisation die im mathematisch-physikalischen Konzept enthaltene Paradiesmöglichkeit verwirklichen.
Genau das stellen wir durch Forschen gemäßRömer 1:20 im Weltprozess fest: Im Weltraum  entstanden die Organismen in Gestalt der Quanten, wir nennen den Entstehungsaugenblick ‚Urknall‘, die sich seitdem zu immer paradiesischeren Strukturen höherorganisieren. Den Vorgang nennen wir Evolution.
Damit kennen wir das Wesen Gottes, d.h. wir können genau sagen, wer oder was Gott ist und wie er im Weltprozess wirkt.
Seine wichtigste Eigenschaft:Die Weltursache ist alles selbst! Alle Organismen, von den Quanten über Elektronen und Protonen, Atome und Moleküle, Pflanzen und Tiere und ihre Organisationen zu Sonnen und Planeten sind Selbstdarstellungen der Paradiesmöglichkeit, die danach strebt, sich zu verwirklichen. Gott existiert also in keiner Form selbständig, weder als Geist noch als Person.
Aus derabsoluten Vollkommenheit des mathematisch-physikalischen Konzepts, der Basis für die Paradiesmöglichkeit, und aus der Unzerstörbarkeit der Energie-Quanten, die alles bilden, folgen die absoluten und vollkommenen Eigenschaften Gottes:
Ewigkeit, Allgegenwart, Vollkommenheit, Allmacht.
.
Ewigkeit bedeutet:Die Paradiesmöglichkeit besteht ewig, weil die Energie-Quanten ewig leben. Erstens, weil der Raum immer bleibt, weniger als Nichts geht nicht; zweitens, weil die in Römer 1:20 genannte ewige Kraft Gottes die Energie antreibt. In der Physik heißt die Kraft Urkraft. Es handelt sich ganz einfach um eine Raumdichte. Sie treibt die Energie mit einem konstanten Druck.
Allgegenwart bedeutet:Die Paradiesmöglichkeit ist in jedem Weltpunkt wirksam. Damit in jeder Bewegung der Energie.
Vollkommenheit bedeutet:Die Paradiesmöglichkeit ist das Existenzoptimum. Weil die Paradiesmöglichkeit noch dabei ist, sich zu ihrer Vollkommenheit zu entfalten, scheint das Werk unvollkommen zu sein – was es bei der statischen religiösen Weltsicht auch wäre.
Allmacht bedeutet:Die Paradiesmöglichkeit herrscht uneingeschränkt in jedem Weltpunkt durch die uneingeschränkte Gültigkeit des mathematisch-physikalischen Gesetzes.
Mit diesen 4 Eigenschaften verwirklicht sich die Paradiesmöglichkeit,indem sie sich als Energie zu allen paradiesnotwendigen Weltstrukturen organisiert. In diesem System sind Organismen mit Konzeptbewusstsein das Ziel. In ihrer Gestalt kann sich die Paradiesmöglichkeit weltweit verwirklichen.  Weil Paradiesmöglichkeit = Weltursache = Gott, sind die Organismen mit Konzeptbewusstsein die höchste Stufe der Gottverwirklichung. Weil Gott heilig und vollkommen ist und durch uns auf der Erde seiner höchsten Existenzstufe am nächsten gekommen ist, fordert die Bibel von uns: Ihr sollt heilig / vollkommen sein wie Gott. (Siehe 6 Gott verwirklicht sich durch uns)

 

8 Gott und kein Teufel
Wir können entweder irrtümlich,fahrlässig oder absichtlich Schaden anrichten. Das absichtlich Zerstörende nennen wir böse. Es setzt die Fähigkeit zu absichtlichem Verhalten voraus, also ein Informationszentrum Gehirn in einem so weit fortgeschrittenen Zustand, dass sein Besitzer weiß, dass er dem oder den anderen Leid und Schaden zufügt.
Böse ist nicht der Kampf ums Überleben durch ‚Fressen und Gefressen werden‘, darauf basiert die Höherentwicklung. Wohl aber darüber hinausgehendes Töten und Quälen.
Böses Fühlen, Denken, Wollen, Handeln ist die extremste Art von falsch im Weltspiel, wird durch den Schiedsrichter im Weltspiel, die Folgen und ihre Rückwirkung auf den Verursacher, entsprechend bestraft. (Dazu 9. Gott als Schiedsrichter)
Böse beginnt mit Leben auf Kosten anderer.Das kann ganz legal sein. Unser selbst gegebenes Recht ist teils aus Dummheit, teils aus Absicht so verfasst, dass es das legal Böse fördert, dazu verführt. Die beiden folgenreichsten Beispiele sind das Grundgesetz, das personenbezogen nur Rechte, keine Pflichten kennt, und das Unterstützungsrecht, das immer mehr Menschen zum Leben auf Kosten anderer verführt.

Als Ausrede für seine Bosheit hat erst der Mensch denTeufel oder Satan erfunden. Er soll in der Welt zuständig sein für das Reich des Bösen. Er gilt als Widersacher Gottes und sogar als  „Herr dieser Welt“ (Johannes 12:31). Besonders ausgeprägt ist die Vorstellung einer Dualität = gegensätzliche Zweiheit zwischen böser und guter Macht bei Zarathustra.
Gott auf diese Weise seinealleinige Macht über die Welt zu bestreiten ist wohl die größte Gotteslästerung. Das haben auch katholische Theologen erkannt, seit 1972 vertreten einige die Meinung, die biblischen Aussagen über den Teufel seien auf das Böse im Menschen zu beziehen. (Brockhaus ‚Teufel‘) Genau so ist es.
Gott ist die Weltursache und aus der einen Ursache können nicht zwei ewesensfeindliche  Erscheinungen kommen, die sich bekämpfen. Dann hätte nicht einmal Chaos entstehen können, weil dafür vorher etwas entstehen müsste, was Chaos möglich macht. Diese Feststellung gilt sowohl für die Ursache aus Sicht des mathematisch-physikalischen Konzepts  wie der Bibel.
Laut Schöpfungsgeschichte der Bibel hatGott die Welt vollständig allein erschaffen und während der Schöpfung ist ihm nichts in die Quere gekommen. Am Ende sah er, dass alles sehr gut war.  Der Teufel kam erst mit unserer Fähigkeit in die Welt, ihn uns auszudenken.
Keiner will der Böse sein.Denn keiner möchte für die Leiden und Schäden verantwortlich sein, die böses Verhalten anrichtet – auch wenn  es von ihm ausgeht.  Wenn wir uns von bösartigem Verhalten befreien wollen, weil wir uns damit die Hölle bereiten in Form der inneren und äußeren Krisen und Kriege, müssen wir zuerst unsere Ausrede abschaffen: den Teufel. Weil mit religiösem Glauben auch der Teufel aus der Mode gekommen ist, ist die Schuldzuweisung die Ausrede: Du bist Schuld! Schuld sind die anderen.
Beliebt ist z.B. beiErwachsenen, Kinder mit dem Vorwurf zu disziplinieren: Du bist aber ein böses Kind! Ein Beispiel mit den schädlichsten Folgen in unserem Leben ist die Schuldzuweisung bei Kriegen. Regelmäßig versucht der Kriegsverursacher, den anderen die Schuld zuzuweisen. Die Folge ist die ewige Kriegsspirale. Sie entzweit auch Mann und Frau im Geschlechterkrieg.
Wie kommen wir aus dembosen Verhalten raus?
Indem wir uns dazu motivieren. Das gelingt nur, wenn wir uns klar machen, welches Verhalten, welche Ziele und Wege Vorteil bedeuten und welche Nachteil. Es geht nicht darum, den Egoismus zu drosseln oder gar abzuschaffen. Weil jeder die Verantwortung für sich hat und auch nur seine Bedürfnissituation kennt, muss er für sich entscheiden können. Es geht darum zu wissen, welche Bedürfnisse ich entwickel und wie ich sie befriedige, um das bestmögliche Leben für mich zu verwirklichen – und welche ich meiden muss, um nicht das schlechteste zu erleben.
Beides geht im Weltspiel nicht irgendwie,sondern nach seinen exakten Regeln, für deren Durchsetzung Gott als Weltspielursache durch seine Schiedsrichterfunktion sorgt. (Siehe Punkt 9)
Das Weltspiel ist so konzipiert, dass das Böse darin keinen Platz hat, denn sonst gäbe es keine Entwicklung zum Existenzoptimum. Das Böse existiert nur als Vorteilsirrtum auf der Suche des  unvollkommenen Bewusstseins nach dem Paradies.
.                                                       .Das Böse ist also Ausdruck von Dummheit.
Das Böse ist raus, wenn jeder für den anderen mitdenkt und mithandelt, das Interesse des anderen berücksichtigt. Wenn das jeder macht leben wir schon paradiesisch.  Das Stichwort lautet Kooperation. Das geht nicht mit der Absicht, den anderen auszunutzen, zu übervorteilen. Wir können aber nur mit Kooperation die Paradiesmöglichkeit verwirklichen, mit Gegeneinander verwirklichen wir die Krisen und Kriege, wie wir sie im großen und kleinen erleben. (Siehe hierzu die Kooperationsstrategie von Axelrod im Info Mit den Weltspielregeln aus der Krise.)
Der Entschluss,böses Verhalten zugunsten richtigen Verhaltens aufzugeben, wird leicht gemacht  durch die vorliegenden Information über das Weltspiel, insbesondere die eindeutigen Regeln  und seine Funktionsweise. Aufgabe des VES ist, mit  Ausarbeitungen = ‚Infos‘ zu allen wichtigen Fragen und hoffentlich bald in Seminaren, beim Umdenken zu helfen.

9 Gott als Schiedsrichter
DerWert eines Organismus richtet sich nach seinem Beitrag für die Paradiesverwirklichung. Mit diesem Maßstab hat der Schiedsrichter im Weltspiel 95% aller Arten aussortiert = selektiert, lässt er alle Bioorganismen sterben.
Wir leben auf einem der seltenen Paradiesplaneten im All,möchten gerne paradiesisch leben: Beliebig lange mit beliebig viel Freude und beliebig wenig Leid. Warum leben wir trotzdem in der Hölle mit Krieg, Krankheit, Tod? Wir haben vom Paradies eine falsche Vorstellung: Die vom Schlaraffenland mit Konsum und Nichtstun. Deshalb erwarten wir von den falschen Dingen Vorteil.  Der Vorteilsirrtum ist der Grund unseres Leidens, unseres Todes.

Wenn ich die Paradiesmöglichkeit nutzen will, muss ich sie mit meinem Fühlen, Denken, Wollen, Handeln verwirklichen durch Forschen, Bildung, Gestalten.
Das ist der Maßstab für die Bewertung der Organismen in der laufenden Entwicklung, die sogenannte Selektion: Organismen, die mit den Änderungen ihrer Genom- und Gehirn-informationen zu mehr Paradiesfähigkeit mutieren kommen weiter, die anderen sterben aus.
Die Bibel formuliert die Selektion in Sprüche 2:21-22 so: „Die Rechtschaffenen sind es und die Untadeligen, die auf der Erde übrig bleiben werden.“

Der Weg zum Evolutionsziel Paradies heißt Evoltionsgradient. Er ist im Info Weltspielübersicht dargestellt. Der Evolutionsgradient ist ein schmaler Grat, der Weg zum Paradies eine Gratwanderung. Mit Vorteilsirrtümern kommt man ganz schnell davon ab, was sich in über 95% ausgestorbene Arten ausdrückt – und in unserem Tod. Die Bibel mahnt deshalb in Lukas 13:24: „Ringt danach, durch die enge Tür einzugehen.“ In der Evolutionslehre heißt es ’schmales Fenster‘.  Natürlich können wir nicht in einer Generation unsere Paradiesfähigkeit und damit ewiges Leben erreichen, bei unserem heutigen Erkenntnisstand aber in zwei. Hätten unsere Vorfahren nur seit Darwin gezielt darauf hin gearbeitet, wie es Francis Galton, ein Vetter Darwins, mit dem in London  1883 gegründeten Eugenik-Institut für hilfreich hielt, wären wir heute bereits paradiesfähig. Stattdessen haben wir zwei Weltkriege verursacht und stecken heute, 2010,  in der zweiten globalen Krise, verbrauchen mit überflüssigem Konsum in kurzer Zeit die für unsere Existenz notwendigen Ressourcen. Streit beherrscht das Leben, zusammenleben ist nicht möglich, Psychiater haben Hochkonjunktur, weil angesichts der Orientierungslosigkeit Depressionen zur Volkskrankheit geworden sind. Diese Entwicklung ist ein Beispiel dafür,

wie die Weltursache Gott als Schiedsrichter im Weltspiel wirkt: mit der einfachen Weltspielregel actio = reactio. Enfachstes Beispiel: Druck erzeugt gleich großen Gegendruck. Die Erfahrung mit actio = reactio fasst der Volksmund in Aussagenwie: Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein; oder: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.
Zurück zum Eugenik-Institut als actio = reactio Beispiel:Wenn wir seit 1883 konsequent unsere genetische Optimierung verfolgt hätten, wären wir längst paradiesfähig, könnten die Paradiesmöglichkeit nutzen, um beliebig lange mit beliebig viel Freude und beliebig wenig Leid zu leben. Das wäre die richtige actio mit der positven reactio gewesen. Die falsche actio für die negative reactio der Krisensituation, in der wir uns einzeln und gemeinsam befinden, sind unsere weltfremdem Vorstellungen über Gott und das, was er von uns erwartet. Die religiösen, philosophischen, esoterischen und sonstigen Vorstellungen sind Karrikaturen der Weltursache! Dafür zahlen wir mit einem kurzen Leben mit viel Leid und wenig Freude.
Nehmen wir als Beispiel die Vorstellung der Religionen,die ein Leben im Paradies nach dem Tod versprechen. Die Menschen greifen nach diesem Glauben als Trost über ihren Tod und sind bereit, dafür zu zahlen. Die reactio: Der Glauben an ein Paradies nach dem Tod hindert uns daran, das Paradies als Lebende zu verwirklichen.
Ein anderes Beispiel sind die Atheisten, wenn sie mit Gott eine Weltursache grundsätzlich ablehnen, lautet die reactio: Ohne Ursache für die Welt und damit ihre Existenz fehlt ihnen die Informationsquelle für den Grund ihres Lebens und den Weg seiner Verwirklichung. Würden sie eine solche Quelle anerkennen, wären sie keine Atheisten.

Den Vorgang actio = reactio nennen wir kybernetische Rückkopplung. Das ist eine sehr treffende Bezeichnung, denn ‚kybernetisch‘ kommt von griechisch Kybernetes Steuermann. Das ist die Weltursache Gott. Sie steuert über die Rückkopplung = Rückwirkung der Folgen auf den Verursacher alle Bewegungen nach der Regel actio = reactio. Das ist der Vorgang, den wir in der Evolution Selektion nennen: ‚Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen.‘ So, wie jede einzelne Erbse nach ihrer Tauglichkeit = Fitness bewertet wird, wird auch jeder Organismus danach bewertet: Entwickelt er sich weiter auf dem Evolutionsgradienten Richtung Existenzoptimum, oder befindet er sich mit seiner Vorstellungswelt und der daraus folgenden Verhaltensweise in einer Sackgasse? Bewusste Evolution bedeutet, den Vorgang der hier beschriebenen Rückkopplungssteuerung kennen und gezielt für ihre schnellstmögliche Entwicklung zur Paradiesfähigkeit nutzen.

Basis für actio = reactio ist der durch die mathematisch-physikalischen Gesetze bestimmte Zusammenhang von Ursache und Wirkung. Deshalb sind auch die kybernetischen Vorgänge mathematisch berechenbar. Absolut nichts läuft außerhalb des mathematisch verfassten Konzepts für unsere Welt.
Für die Rechtsprechung in der Welt bedarf es also keiner extra Institution in Gestalt einer Person oder eines Gerichts. Das Weltkonzept ist in allen Bereichen durch die Genialität der Einfachheit geprägt. Im vorliegenden Fall erfolgt die Rechtsprechung ganz einfach über die Wirkung auf die sie erzeugende Ursache.
Diese Schiedsrichterfunktion bei absolut jeder Energiebewegung in der Welt ist nur möglich, wenn Gott in jeder Bewegung gegenwärtig ist. Das ist nur möglich, wenn Gott selber die Energie ist.
Wichtig ist zu beachten, dass die  Folgen gemäß actio = reactio nicht nur für nach außen gerichtete Bewegungen der Organismen und Mechanismen gelten, sondern auch für  ihre Innenbewegungen. Hier wirken sich die Folgen sogar besonders uneingeschränkt und unmittelbar aus,  weil  sie im eigenen System entstehen. Das gilt nicht nur für physische Vorgänge z.B. bei der Nahrungsaufnahme, sondern bei psychischen.

10Konseqenz aus 0 – 9: Bewusste Evolution
Bewusste Evolution heißt,die Paradiesmöglichkeit zielstrebig verwirklichen: Beliebig lange leben mit beliebig viel Freude und beliebig wenig Leid. Es ist das Evolutionsziel.
Obwohl seit 150 Jahren bekannt ist,dass und wie eine Entwicklung zum Existenzoptimum läuft und wir ein Übergangszustand auf dem Weg dorthin sind, leben wir mehrheitlich weiter in unbewusster Evolution wie Tiere. Weil wir uns mit unseren Eigenschaften und Verhalten in keiner Weise grundsätzlich/prinzipiell von dem der Tiere unterscheiden, rechnet uns die Biologie weiterhin zum Tierreich. Wir waren überzeugt, sind es in Unkenntnis der wissenschaftlichen Erkenntnisse immer noch, dass wir mindestens durch unsere Gehirnfähigkeiten (Bewusstsein, Denken, Planen, Vorstellung, Sprache) einzigartig sind. Aber auch das ist nicht der Fall – so die Feststellung der Hirnforschung.
Unbewusste Evolution kennzeichnet ein Verhalten,dessen Organismus sich nicht bewusst ist, dass er ein Vorgang der laufenden Entwicklung ist, in der er mit seinem Verhalten, mit jeder Bewegung seines Fühlens, Denkens, Wollens, Handelns darüber entscheidet, ob er sich gemäß Ziel und Weg der Entwicklung richtig oder falsch verhält, wobei richtig für ihn Vorteil, falsch Nachteil bedeutet.
Bei unbewusster Evolution operieren die Organismen mit der risikoreichen Methode Versuch – Erfahrung. Jeder Versuch soll natürlich Vorteil bringen. Davon bin ich überzeugt. Die Erfahrung lehrt, ob diese Meinung richtig war, oder sich als Vorteilsirrtum erweist, weil mein Verhalten entweder andere Folgen verursacht hat als die erwarteten, oder weil die Folgen zwar entraten, sich aber als nachteilig erwiesen.
Durch Erfahrung lernen müssen ist langwierig und leidvoll. Deshalb sagte jemand: „Der Kluge lässt die Erfahrungen andere machen.“ Aber werden wir durch Erfahrung klug? „60 Jahre und kein bisschen weise, auf dem Weg zum Greise nichts gelernt.“ Nahezu alle Menschen vor uns sind gestorben ohne zu wissen, dass sie hier waren, um darauf hinzuwirken, nicht sterben zu müssen.
Wir nennen das Bemühen der Organismen,mit Versuch – Erfahrung ihre Lebenssituation zu verbessern,  unbewusste Evolution, weil sie damit ohne ihr Wissen die Evolution vorantreiben, die Höherentwicklung zum Optimum. Wegen der hohen Fehlerquote unbewusster Evolution sind über 95% aller Arten ausgestorben. Sie versprachen sich von falschen Zielen und Wegen Vorteil. Und es hat 13 Milliarden Jahre gedauert,bis das werdende Bewusstsein auf der Erde durch uns diesen Zusammenhang erkannt hat.
Das Drama: Anstatt zur Bewussten Evolution überzugehen, machen wir immer noch weiter in unbewusster Evolution mit der Methode Versuch – Erfahrung. Weder als Einzelner noch als Regierung kommen wir auf die Idee zu sagen: Wir richten uns jetzt nicht mehr nach unseren wirklichkeitsfremden Vorstellungen, sondern nach den Regeln der Höherentwicklung, den Weltspielregeln. (Siehe dieses Info)
Wenn man auf die Möglichkeit hinweist,dass wir nicht sterben müssen als Folge des Alterns,  dann wird die Möglichkeit im Zeitalter der Gentechnik nicht  mehr bestritten. Es wird mit der Zeit argumentiert:
Ich erlebe das doch nicht mehr,warum soll ich mich darum bemühen?
Wer das sagt, hat nichts anderes verdient als das, was der Schiedsrichter actio = reactio für solches Verhalten zuweist:  Leid und Tod. Wer das sagt, verzichtet bewusst auf die bewusste Höherorganisation, lebt damit unter Tierniveau. Das ist nicht nur primitiv, sondern auch dumm, denn er verzichtet auf den ständigen Zuwachs an Lebensqualität, der mit dem zielstrebigen Abstellen der Alterungsuhr einhergeht. Stattdessen verursacht die bewusst beibehaltene alte Lebensweise die damit verbundenen alten Unannehmlichkeiten. Hinzu kommt das schlechte Gewissen als reactio auf die actio der Optimierungsverweigerung, die im Gehirn als Information festsitzt und ständig mahnt.
Schließlich
ist es wahrscheinlich,dass schon in 50 Jahren die Genforschung den Durchbruch geschafft hat. Die Zahl beruht auf der Hochrechnung der bisherigen Entwicklung: Erst 1989 wurde das Genomprojekt beschlossen! Nach nur 19 Jahren verkündete Craig Venter 2008, „Ich erschaffe neue Formen von Leben.“ Es war ihm gelungen, künstlich Bakterien zu erzeugen. Auf diesem Weg will er das Energieproblem lösen. Niemand kann ausschließen, dass in den nächsten 19 Jahren das Alterungsproblem gelöst ist. Insbesondere auch deshalb, weil heute weltweit vielfach mehr Forscher daran arbeiten als in den ersten Jahren.
Eugenik = für gute Erbanlagen sorgen,ist die höchste Form der Gottverwirklichung.
Seit 1898 in London das erste Eugenik-Institut gegründet wurde, dümpelte die Erbgesundheitslehre, erst recht ihr Umsetzen in konkrete Ergebnisse, vor sich hin. 1989 wurde sie aus ihrer Schmuddelecke befreit, in die sie weltfremde ethische und religiöse Anmaßungen, mit denen wir so gerne Gott spielen, stellten.