Glücklichsein – Ziel der Evolution

Glücklich sein – Ziel der Evolution

Leitsatz: Durch falsches Glücksstreben stirbt die Menschheit aus.

Zunächst eine Übersicht über die bisher probierten und erforschten Wege zum Glücklichsein im  Bericht der Berliner Morgenpost vom 11. März 2011:

Das Glück liegt in den Genen

Für Glück gibt es kein Rezept, heißt es. Oder doch? Seit Jahren nimmt die Zahl der Wissenschaftler zu, die sich mit der Definition, der Genese und Wirkung von Glück für den Einzelnen und die Gesellschaft befassen.

Unter sozialem, ökonomischem oder psychologischem Blickwinkel. Sie alle suchen nach einer griffigen Formel für das, was gemeinhin als flüchtig gilt. Doch ein paar unverzichtbare Grundzutaten für dieses Rezept scheint es weltweit zu geben – ungeachtet aller persönlichen und kulturellen Würzvorlieben. Das zeigt ein interessanter Streifzug durch die Thesen 100 renommierter Glücksforscher, wie sie nun erstmals als Sammelband vorliegen (“Glück – The World Book of Happiness”).

Der Niederländer Professor Ruut Veenhofen von der Erasmus-Universität in Rotterdam, ein Experte auf dem Gebiet der Positiven Psychologie, definiert Glück als “subjektive Wertschätzung des Lebens” und hat die Frage “Wie zufrieden sind Sie, alles in allem, zurzeit mit ihrem Leben als Ganzes?” in 148 Nationen gestellt. Spitzenwerte auf der bis 10 reichenden Skala des Glücksmonitors erzielten dabei Costa Rica (8,5) Dänemark (8,3), Kanada und Schweiz (je 8,0). Am wenigsten glücklich sind die Menschen in Togo (2,6), Tansania (2,6) und Simbabwe (2,8). Deutschland liegt mit 7,1 Glückspunkten im oberen Fünftel – punktgleich mit Nicaragua und deutlich hinter Mexiko.

Das Geld der Superreichen – die jetzt wieder in der Forbes-Liste vorgestellt werden – oder schlicht Wohlstand sind also keineswegs Garanten für das gefühlte Glück, betonen die meisten Forscher. Es wächst keineswegs mit dem materiellen Wohlstand stetig weiter an, wie das Beispiel der (mit 7,9 Punkten nichtsdestotrotz sehr glücklichen) Norweger zeigt, deren Lebenszufriedenheit über Jahre hinweg untersucht wurde. “Wenn Menschen die Armutsgrenze hinter sich gelassen haben, trägt ein höheres Einkommen fast nichts zu ihrem Glück bei”, sagt Professor Robert Lane, der an der Yale University lehrt.

Auch mit bescheidenem Komfort glücklich zu sein bedeutet aber zugleich: sich nicht mit anderen, die mehr haben, zu vergleichen. “Befreien Sie sich von Neid!”, empfiehlt Professor David Watson von der US-Universität Iowa. An diesem Punkt scheiden sich allerdings auch die Geister der Glücksforscher: Je nach kulturellem Hintergrund stellen sie mehr die individuelle Entwicklung und das rein persönliche, sich aktiv zu erobernde Glück in den Mittelpunkt oder aber den Dienst an der Gemeinschaft, das Sicheinbringen in ein funktionierendes Ganzes, das aus verschiedensten, auch gegensätzlichen Einzelteilen besteht.

Letzteres sehen asiatische Wissenschaftler als Schlüssel zum Glück. “Durch das Gleichgewicht zwischen Ying und Yang kann man einen Zustand innerer Harmonie erreichen, der letztendlich ein inneres Gefühl des Glücks fördert”, ist Professor Daniel Shek von der Hongkong University überzeugt. Ein krasser Gegensatz etwa zur Empfehlung von Professor Claudia Senik von der Pariser Sorbonne: “Vergleichen Sie sich nicht mit anderen, konzentrieren Sie sich auf ihre eigenen Pläne und setzen Sie auf Ehrgeiz.”

Vernunft kontra Spiritualität  (VES: Hilfreich sind allein Verstand und Intuition)

Ebenso unterschiedlich sind die Auffassungen, die Glaube und Religion für das Glück des Einzelnen spielen. Viele Wissenschaftler sehen jedoch zumindest den Faktor Spiritualität als wichtig an. Reine Vernunftmenschen, so scheint es, sind weniger glücklich.

Aber ist die Fähigkeit zum Glücklichsein vielleicht auch in die Wiege gelegt? “50 Prozent unseres Glückspotenzials sind angeboren. Zehn Prozent sind den Lebensumständen zuzuschreiben. Aber 40 Prozent des Glückspotenzials liegen in unserer Hand”, sagt die US-Sozialpsychologin Professor Sonja Lyubomirsky von der University of California, die seit 20 Jahren zum Thema forscht. Glücksfähigkeit kann erlernt und trainiert werden, sagen auch andere: etwa, indem man Fehler als Lernerfahrungen umdeutet und den Blick auf Positives fokussiert. Kollegen betonen in ihren Arbeiten die Wichtigkeit von Sport, Humor, sinnvoller Arbeit, von Gesundheit oder Sex für ein glückliches Leben. Auch die Fähigkeit, seine Zeit mit Bedacht einzuteilen, wird als Glücksfaktor genannt. Oder das Bestreben, sich ein lebensfrohes “Party-Temperament” anzutrainieren – wie immer das einem introvertierten Menschen auch gelingen soll.

Und ein australischer Forscher glaubt sogar, dass Hirnstimulierung in Zukunft das Glücksempfinden um Quantensprünge voranbringen könnte. Bis es jedoch so weit ist, verspricht eine andere Marschrichtung Aussicht auf Erfolg – und das weltweit: die Fähigkeit des Einzelnen, sich als soziales Wesen zu erleben. Freunde, Partnerschaft, Familie – enge, verlässliche Bindungen zu pflegen, Netzwerke aufzubauen, die einen auch selbst tragen. Etwas für andere zu tun. Interesse und Neugier für seine Umwelt zu hegen. Der Spanier Professor José Zaccagnini von der Universität Madrid fasst zusammen: “Erkennen Sie sich selbst und wenden Sie diese Erkenntnis zum Nutzen anderer an.”

Und was ist nun mit dem Glücksrezept? Die kroatischen Psychologinnen Dubravka Miklovic und Majda Rijavec, die an der Universität Zagreb forschen, nennen sechs unerlässliche Zutaten: Einige gute, zuverlässige Freunde. Eine stabile Liebesbeziehung. Eine Arbeit, die zu den eigenen Fähigkeiten passt. Genug Geld für Grundbedürfnisse. Mindestens drei schöne Erlebnisse am Tag, zählen sie dazu. Dankbarkeit für das alles.

Und dazu fünf mögliche Zutaten: Ein Kind oder mehrere Kinder. Ein Gott. Ein paar Zusatzjahre Ausbildung. Gesundheit. Einige Enttäuschungen. Das alles mit unausgegorenen Überzeugungen mischen und mit mehr positiven als negativen Gefühlen anrichten. Und genießen! (Zitat Ende)

Warum wird Glücklichsein trotz der vielen guten Ratschläge nicht zur Volksgesundheit Nr.1, sind Depressionen Volkskrankheit Nr.1? Weil wir mehr oder weniger gegen unsere Existenzbedingung leben.
Das ist aus 2 Gründen so:
1. Unsere Existenzbedingung ist der Weltprozess. Der funktioniert nicht irgendwie und ohne Grund, sondern nach absoluten Gesetzen, die die Evolution steuern:  Die Entwicklung der Energie von einem Ursprung zu einem Ziel (seine Beschreibung durch Darwin unten). Das Ziel der Höherorganisation der Energie ist der Existenzgrund für alle Organismen, die Gesetze nennen den Weg seiner Verwirklichung. Wer kümmert sich bei seiner Lebensgestaltung  darum? Wir leben nach Gutdünken vor uns hin. Das ist der Grund für unser Tiersein. Das Tierreich verlassen wir erst mit dem Übergang zur bewussten Lebensgestaltung auf der Grundlage unserer Existenzbedingung, wozu wesentlich die Verwirklichung des Evolutionszieles als Existenzgrund gehört. Wir sagen dazu Bewusste Evolution.
Wer sich bei seinen Entscheidungen nicht am Existenzgrund orientiert, sucht sein Glück in allen möglichen Richtungen. Weil die oft vom Existenzgrund abweichen oder dagegen gerichtet sind, bestrafen die Gesetze der Existenzbedingung mit nachteiligen Folgen – auch wenn diese nicht erkannt werden, insbesondere bei subjektiver Zufriedenheit. 

2. Dreh- und Angelpunkt meines psychischen Zustands ist mein Bewusstsein. Bewusstsein entsteht, weil sich der Energieentstehungsgrund als Weltentstehungsgrund in Organismen aus Energie bewusst werden will, um sich gezielt verwirklichen zu können. Die Bewusstwerdung des Weltgrundes ist als Entwicklungstrieb von Anfang an wirksam. Je weiter Bewusstsein entwickelt ist, umso größer ist sein Verlangen nach seinem Existenzgrund als Lebenssinn. Wird dieses Verlangen von seinem Träger unterdrückt oder nicht erkannt und durch die  Sinnsuche  befriedigt, wendet sich das Bewusstsein gegen sich selbst: Es geht am Unglücklichsein über die Sinnlosigkeit zu Grunde ohne dass es sich über den Grund bewusst sein muss.

Aus den 2 Gründen sind ganze Kulturen ausgestorben. Das kann für die Menschheit insgesamt gelten. Sie kümmert sich nach wie vor  nicht um unsere Existenzbedingung, sieht ihr Glück in sinnlosem Konsum und rüstet zur Zeit für den letzten Krieg um die letzten Ressourcen auf, anstatt alle verfügbaren Kräfte für den Angriff auf  das Evolutionsziel Existenzoptimum zu bündeln.
Alle  Informationen zum Glücklichsein finden wir nur in unserer Existenzbedingung! Sie nennt uns das Rezept: Die 14 Weltspielregeln zum Existenzoptimum.

Zuerst muss geklärt werden:  Welchen Zustand meines Organismus  könnte Glücklichsein bezeichnen und wie kommt er zustande?   Weil das bei allen Veröffentlichungen über Glücklichsein nicht geschieht, wie bei der vorstehenden, stellen sie eine Ansammlung von Verhaltensweisen dar, die erfahrungsgemäß eine positive Wirkung auf unser Befinden haben.

Glücklichsein bezeichnet einen Zustand meines Organismus = Körper =  Energiesystem mit einer  bestimmten Struktur.   Energiestrukturen sind immer Informationsstrukturen, weil sich durch sie Informationen konkret erkennbar darstellen. Durch alle energetischen Weltstrukturen von den Quanten bis zu den Galaxien und mich dazwischen stellt sich die Weltursache Gott erkennbar dar. Deshalb gilt Römer 1:20: Gottes unsichtbares Wesen wird erkannt an seinem Werk von Anfang an, sodass keine Entschuldigung gilt. Die Weltursache, inzwischen durch das vollkommene mathematisch-physikalische Konzept und seine Verwirklichung durch die Weltentwicklung Evolution als Paradiesmöglichkeit erkannt,  verwirklicht sich durch alle Weltstrukturen, auch durch die meines Körpers.

Alle Informationen meines Körpers bilden seine = meine Informationspotenz, wozu wir ‚Seele‘ sagen;  ‚Geist‘ sind darin die Informationen, die die Nervenzellen meiner Gehirnstruktur darstellen. Den Energieprozess ihrer Verknüpfung nennen wir  Denken.
Alle Strukturen = Informationen meines Körpers reagieren auf Einwirkungen von innen und außen gemäß actio = reactio, einem Grundgesetz für die Energie. Die  Einwirkungen verursachen positive oder negative Struktur- = Informationsänderungen. Die äußern sich in einem positiven oder negativen Zustand vom  Optimum bis zum Pessimum, die als ‚Glücklichsein‘ und  ‚Unglücklichsein‘ vom ICH wahrgenommen werden.   Wenn ICH mich verstehen und zum Optimum Glücklichsein entwickeln will, muss ich immer 2 Eigenschaften meines Informationskörpers   im Blick haben:
1. Beim Fühlen, Denken, Wollen, Handeln läuft ein identischer Informations-Struktur-Prozess.
2. Mein Informations-Struktur-Prozess unterliegt den mathematisch-physikalischen Gesetzen meiner Existenzbedingung.

Um Glücklichsein zu erreichen, muss mein erstes Ziel sein, meinen Basiszustand Wohlbefinden zu erreichen.  So definiert die Weltgesundheitsorganisation  WHO Gesundheit: Gesundheit ist nicht Abwesenheit von Krankheit, sondern physisches, psychisches und soziales Wohlbefinden.
Wegen der mathematisch-physikalischen Funktionsweise meines Organismus kann ich mein tatsächliches Wohlbefinden nur  erreichen, wenn ich meinen Organismus im Sinne dieser Funktionsweise behandle und gebrauche. Es geht um das tatsächliche Wohlbefinden, nicht um das gefühlte oder eingebildete, weil das täuschen kann. Deshalb geht man ja zu Untersuchungen, um negative Strukturänderungen wie Krebs, den ich nicht merke, festzustellen.

Wichtig für mein tatsächliches Wohlbefinden/Gesundheit: Weil mein Organismus ein Informationskörper ist, beeinflusse ich meine Informationspotenz Seele über körperliche Vorgänge, z.B. Ernährung oder Bewegung, meine Informationsstruktur Körper über Iinformationsvorgänge des Denkens und der Informationsaufnahme. Um dauerhaft tatsächliches Wohlbefinden zu erreichen, müssen sie mit ihrer gestzmäßigen Funktionsweise übereinstimmen.

Glücklichsein ist ein Zustand des Wohlbefindens. Ich kann schon über  den  Zustand meines Wohlbefindens glücklich sein.  Glücklichsein kann man als besonders positiv erlebtes Wohlbefinden verstehen, als Höhepunkte. Auch im Zustand meines Unwohlseins kann ein Vorgang/Ereignis wegen seiner Mächtigkeit meinen negativen Zustand überlagern und Freude verursachen.

Weil die für mein Wohlbefinden notwendigen Einflüsse auf mein Energiesystem nicht nur von mir kommen, sondern auch von anderen, den nahen oder weiter entfernten Nächsten, allgemein aus der Gemeinschaft, und weil umgekehrt mein Verhalten für oder gegen die anderen wirkt,  trifft eine Aussage im zitierten Bericht den Punkt zum Glücklichsein am besten: Der Spanier Professor José Zaccagnini von der Universität Madrid fasst zusammen:
“Erkennen Sie sich selbst und wenden Sie diese Erkenntnis zum Nutzen anderer an.”

Ohne Selbsterkenntnis kann ich mich nicht gezielt richtig steuern, um mein tatsächliches = mögliches = gewolltes und gesolltes Wohlbefinden/Glücklichsein zu erreichen. Ich muss wissen, warum ich lebe und wie ich funktioniere. Beide Fragen sollen diese und alle anderen Ausführungen des VES beantworten.
Warum lebe ich ist die Frage nach dem Sinn oder Grund meines Lebens, das Wie bezieht sich auf seine Verwirklichung. Beide Antworten finde ich nicht nur durch Umweltforschung, sondern auch durch Selbsterkenntnis, weil ich genauso wie meune Umwelt ein Produkt beider Erkenntnisquellen bin:  Des mathematisch-physikalischen Konzepts und seiner evolutionären Verwirklichung durch die Höherorganisation der Energie. Die Sinninformation ist durch diese beiden Informationsquellen längst erkannt:  Die Energie verwirklicht durch ihre Bewusstwerdung das im mathematisch-physikalischen Konzept enthaltene Existenzoptimum als Evolutionsziel.  Darwin hat es formuliert, Zitat unten.

Ich lebe also nicht, um zu sterben, sondern um das Existenzoptimum zu verwirklichen. Sterben muss ich, weil ich es nicht tue. Nicht auf das Paradies vor oder nach dem Tod warten, sondern selbst verwirklichen. Das bedeutet: Ich muss meine
Selbsterkenntnis nutzen, um die Paradiesmöglichkeit  zu verwirklichen. Das kann ich erstens nicht alleine, das erfordert arbeitsteilige Kooperation; zweitens kann ich es auch nicht nur für mich allein verwirklichen, wenn alle um mich herum noch in einer geringeren Entwicklungsstufe leben. Aus beiden Gründen ist richtig, dass Professor José Zaccagnini als Weg zum Glücklichsein rät,  meine Selbsterkenntnis zum Nutzen aller anzuwenden.

Dass das mein größter Vorteil ist, bestätigt das Axelrod-Experiment am Ende von Info ‚Die 14 Weltspieregeln zum Glücklichsein‘. Beim Wettbewerb zwischen 40 Strategien um die erfolgreichste Lebensstrategie setzte sich die des Mathematikers Anatol Rapoport in 2 verschiedenen Durchgängen an die Spitze. Sie lautet kurz gefasst: Ich spiele offen ohne Hintergedanken zum Nutzen aller. Daraus folgt:
Das Beste, das ich für mich tun kann, ist, beim Optimierungsprozess mitzuwirken. Es ist meine Bestimmung kraft Geburt.

Was bedeutet  bestimmungsgemäß? Ich bin ein Übergangszustand in der laufenden Evolution, der Höherorganisation der Energie aus ihrem Erstzustand in Gestalt der Quanten zu allen paradiesnotwendigen Weltstrukturen. Dazu gehören notwendig Organismen mit Konzeptbewusstsein. Sie beherrschen das mathematisch-physikalische Weltkonzept und verwirklichen damit die Paradiesmöglichkeit. Darum geht es:  Die Paradiesmöglichkeit will sich als    Weltursache in Gestalt der Energie durch ihre Höherorganisation verwirklichen. Meine Bestimmung = Bedeutung liegt darin, ein Ausdruck Gottes auf dem Weg seiner Selbstverwirklichung zu sein.
Sehr gut hat der Dichter Friedrich Hebbel meine Bedeutung als meine Bestimmung auf dem Weg Gottes zu seiner Verwirklichung formuliert: Jeder Mensch sollte sich immer als ein Experiment der Natur verstehen. Wobei Natur = Gott als gestaltende Ursache. Darauf bezieht sich Römer 1:20 als Informationsquelle, wenn Ich als ein Experiment Gottes positiv verlaufen soll.
Meine Bestimmung lautet also: Dafür sorgen, dass die Paradiesmöglichkeit durch mich verwirklicht wird. 

Die Informationsquellen dafür sind die Evolution mit ihrer Schiedsrichterfunktion der Selektion und  das mathematisch-physikalische Konzept. Es ist in jeder meiner Innen- und Außenbewegungen innen und außen wirksam. Es ist das Gesetz, zu dessen Erfüllung Jesus gekommen ist (Mathäus 5:17), weil damit die Weltursache Gott gemäß actio = reactio die Folgen jedes  Verhaltens der Organismen bestimmt:   mehr Glücklichsein oder Unglücklichsein.
Der Weg zum Glücklichsein führt über Verhalten aus Fühlen-Denken-Wollen-Handeln, mit dem jeder für sich und alle gemeinsam das Konzept zur Geltung bringen. Dann spielen wir das Weltspiel richtig. Wir brauchen dazu im täglichen Leben nicht mit den mathematisch-physikalischen Gesetzen zu operieren, das müssen die Ingenieure beim Gestalten präzieser Produkte. Wenn ich  bei meinen Entscheidungen die 14 Weltspielregeln anwende (siehe dieses Info),   lebe ich in Übereinstimmung mit unserer mathematisch-physikalisch bestimmten Existenzbedingung und damit ihrer Ursache, der Paradiesmöglichkeit. Sie hat sich als Energie konkretisiert und will  den Organismen über die Folgen bei ihrer Suche nach dem Existenzoptimum den Weg weisen, mit welchem Fühlen-Denken-Wollen-Handeln sie den Zustand verwirklichen können.  Fazit:
Das
Rezept zur Lebensfreude sind die 14 Weltspielregeln.

Glücklichsein ist also erlernbar. Weil  Ziel der Evolution und unseres Strebens ist es das wichtigste Unterrichtsfach. Deshalb ist die folgende Meldung eine frohe Botschaft:

Glücklichsein als Schulfach

In der Willy-Hellpach-Schule büffeln Schüler nicht nur Mathe-, sondern auch Glücksformeln. Was in Heidelberg neu ist, wird in England schon länger praktiziert.
Das Fach „Glück“ steht in Deutschland zum ersten Mal auf dem Stundenplan einer Schule. Der Schulleiter der Willy-Hellpach-Schule in Heidelberg, Ernst Fritz-Schubert sagte: „Wir wollen Zufriedenheit, Selbstsicherheit und Selbstverantwortung lehren“.
Das Interesse ist groß. Rund 60 Schüler des Wirtschaftsgymnasiums und der Wirtschaftsschule haben sich bereits angemeldet. In einem Kurs lernen sie Themen wie „Selbstbild und Idealbild“ oder „Seelisches Wohlbefinden“. Auch körperliches Wohlbefinden und soziale Kompetenzen sollen vermittelt werden. Neben den Lehrern leitetet ein Diplompädagoge, ein Schauspieler und eine Entspannungstherapeutin einige Unterrichtsstunden, sagte Schubert.
Das College der Lebenskunst
„Glück als Schulfach“ hieß die griffige Schlagzeile, die schon im Herbst 2006 durch die deutsche Presse ging, als das englische Wellington College westlich von London dieses Fach einführte. Was steckt dahinter? Konzipiert wurden die neuen Unterrichtsstunden am Wellington College nach der Lehre von Nick Baylis, einem Psychologen am neu gegründeten Well-Being-Institut der Universität Cambridge. Dort wird auf der Grundlage der Positiven Psychologie geforscht, die vor rund zehn Jahren von dem amerikanischen Psychologen Martin Seligman etabliert wurde. „Wir unterrichten nicht Glücklichsein, sondern die Kunst des Well-Being“, erläutert Ian Morris, Sozial- und Gesundheitskundelehrer am Wellington College. „Wohlbefinden“, so die deutsche Übersetzung, könne man im Gegensatz zum Glücklichsein durch bestimmte Verhaltensweisen erlernen. (Zitat Ende)

Die beiden Fehler in der Meldung: Matheformeln sind Glücksformeln, denn Lebensbasis ist das mathematische Konzezpt, das bei einer ihm entsprechenden Lebensweise zum ersehnten Zustand immer währender Lebensfreude führt.  Denn unser Organismus ist ein Energiesystem, das nach den mathematisch formulierten physikalischen Gesetzen funktioniert. Glücklichsein ist besonders intensiv erlebtes Wohlbefinden.

Quelle und Weg zu immer währendem Wohlbefinden mit Lebensfreude/Glücklichsein sind damit  benannt. Nachfolgend ergänzende Ausführungen auf der Grundlage unserer Existenzbedingung.

Die zentrale Bedeutung der Freude in unserer Welt hat Friedrich Schiller in seiner Ode “An die Freude” optimal zum Ausdruck gebracht: “Freude heißt die starke Feder in der ewigen Natur. Freude, Freude treibt die Räder in der großen Weltenuhr.”
Wohlbefinden-Lebensfreude-Glücklichsein ist durch die Energie als Grundbedürfnis in allen Organismen  als Evolutionstrieb wirksam. Die Bedeutung des Bewusstseins über dieses Grundbedürfnis für mein Leben   drückte der Autor von Matthäus 5:3 vor 2500 Jahren optimal aus:
“Glücklich sind, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewusst sind.” Das ist leider immer noch unser Problem: Wir laufen umher und versuchen hiermit und damit glücklich zu sein. Erkennen nicht, dass unser geistiges Bedürfnis die Information unseres Existenzgrundes und seiner Verwirklichung ist. Die Folge:  Unser Bewusstsein reagiert gemäß actio = reactio mit Unglücklichsein. Wir sprechen von Depression, inzwischen Volkskrankheit Nr. 1, Psychtherapeuthen haben Hochkonjunktur. Realisiert werden kann das Grundbedürfnis nur durch sein Bewusstsein und die Kenntnis der Möglichkeit seiner Realisierung. Ein Bedürfnis, zu dessen Befriedigung ich keine Möglichkeit sehe, kann kaum glücklich machen.

Lebensfreude und Depression bilden eine funktionelle Einheit:

Optimum = Wohlbefinden  – Lebensfreude – Glücklichsein

Wo stehe ich?

Pessimum = Kranksein – Lebensüberdruss  – Unglücklichsein

Depression beginnt mit Mangel an Lebensfreude – der Weg aus Depression ist der zur Lebensfreude.
Vermeiden von Depression und Erreichen von Glücklichsein ist ein Vorgang. Denn schließlich bezeichnet Depression einen Zustand von Unglücklichsein.  Deshalb ergänzen sich die beiden Infos ‘Glücklich sein’ und ‘Der Weg aus Depression’. Auch alle anderen Infos gehören dazu, weil der VES damit das mit unserer Existenzbedingung übereistimmende Verhalten beschreibt: Ziel und Weg der Evolution als Auftrag = Sinn allen Lebens.

Mit “Glücklichsein” bezeichnen wir den Zustand, in dem wir leben möchten, ohne ihn genau
zu kennen und zu wissen, wie wir ihn erreichen.  Wenn ich in einen Zustand lebe, den ich dafür halte, weiß ich nicht, ob es einen besseren gibt, ob es eine Täuschung ist, die in Unglücklichsein endet.
Wie erreiche ich den mit meiner Existenzbedingung, also den mit menem Sein übereinstimmenden optimalen Lebenszustand?
Die Frage kann ich beantworten, wenn ich weiß, was und warum ich bin.
Das erfahre ich nicht durch eigene Vorstellungen religiöser, philosophischer oder ideologischer Art, sondern allein durch die beiden Informationsquellen meiner Existenzbedingung: Dem mathematisch-physikalischen Konzept für das Weltspiel und seine evolutionäre Verwirklichung durch die Energie.

Eins steht fest:  Weil dem Weltspiel, in dem ich ein Spieler bin, wie unseren Ersatzspielen präziese Bedingungen zugrunde liegen über Raum und Zeit, mit Regeln und einem Gewinn, darf ich Glücklichsein nicht nach Gutdünken willkürlich definieren, wenn die Folgen vorteilhaft sein sollen. Mein ersehntes optimales Befinden erreiche ich wie bei unseren Ersatzspielen mit dem Weltspielgewinn.  Ihn zu verwirklichen, entstand die Energie. Auch ich lebe deshalb  – darin liegt meine Bedeutung und meine Chance.

Geht man davon aus, dass der Weltspielgewinn das Existenzoptimum ist, von Darwin im Zitat unten in allgemeiner Form beschrieben, dann dürfte folgende Formel diesen Seinszustand beschreiben:
Beliebig lange leben mit beliebig viel Freude und beliebig wenig Leid.
Dass dieses höchste Existenzniveau der Weltspielgewinn ist und wie ich ihn erreiche, weiß ich, wenn mir klar ist, was ich bin. Die Kurfassung:
Ich bin ein mit seiner Energiestruktur identischer Informationsprozess, getrieben von der Suche nach der besseren Lebensmöglichkeit.
Was bedeutet das für meinen Weg zum Glücklichsein?

Glücklichsein ist – wie alle Vorgänge meines Organismus – ein Informationsvorgang auf der biologischen Organisationsebene der Quanten, Elektronen, Protonen, Atome, Moleküle.  Diese Kleinstorganismen sind Energiestrukturen nach den mathematisch-physikalischen Gesetzen. Danach bilden sie auch mein Energiesystem durch Selbstorganisation.
Informationsvorgänge sind das, was wir Geist, Seele, Psyche nennen. Informationen geistern nie selbständig herum, es gibt sie nur als Energiestrukturen, wobei Energie = eigendynamische Bewegung. Weil alles Sein aus Energie besteht, gibt es nirgendwo einen Krümel tote Materie. Auch Stahl und Diamanten bestehen aus der Bewegungsstruktur ihrer Atome. Weil dem Wort ‘Materie’ der Irrtum von totem Sein anhaftet, benutzen wir das für Energiestrukturen ebenfalls gebräuchliche Wort ‘Stoff’. Die Atome der Diamanten heißen Kohlenstoff,  Wasserstoff- und Sauerstoffatome bilden Wasser. Die Nahrung, die ich aufnehme, heißen Stoffe, ihre Auswertung im Organismus heißt Stoffwechsel. Auch der metabolische Prozess meines Organismus, die ständige Umwandlung der Molküle durch die Fleißarbeit der Quanten und Elektronen, Protonen und Atome ist ein Stoffprozess. Materie ist da nirgendwo.

Um Glücklichsein zu verstehen und zu erreichen, muss mir klar sein, dass mein Informationsprozess ein mit seiner Energiestruktur identischer Stoffprozess ist. Energie ist immer gleichzeitig und untrennbar Stoff und Information. Dabei ist Information das Primäre, weil sie als Weltinformation zuerst da war, die Entstehung der Energie als ihr Darstellungsmittel ausgelöst hat und dabei ist, sich evolutionär zu verwirklichen. Ich lebe, um dabei mitzuwirken.
Die Identität von Stoff und Information als Energiestruktur ist die Ursache dafür, dass  stoffliche = physische Vorgänge gleichwertige informatorische = psychische Vorgänge verursachen – und umgekehrt.  Das zu erkennen haben wir lange gebraucht, weil die Vorstellung eines selbständigen Informationsbereichs “Seele” den Zugang zum tatsächlichen Sein versperrt hat. Im Ausdruck “sterbliche Hülle” äußert sich diese falsche Vorstellung. Der Begriff Seele hat Sinn, wenn wir damit die Informationspotenz eines Organismus bezeichnen: Alle Informationen über die Möglichkeit zu leben in Genom, Gehirn und Gestalt. Ihre Energiestruktur bildet meinen Informationskörper als Körper meiner Informationspotenz.

Weil Glücklichsein einen informationsidentischen stofflichen Vorgang erfordert, kann ich durch Aufnehmen von Stoffen, deren Energiestruktur Glücklichsein in meinem Organismus bewirkt, mein Grundbedürfnis künstlich befriedigen. Gemeint sind hier keine Drogen, sondern Medikamente, die den Dopaminausstoß im Gehirn steigern. Künstlich bedeutet: Glücjklichsein kommt nicht aus meiner eigenen Informationspotenz, sondern aus der der zugeführten Moleküle. Weil die nach ihrer Umwandlung verbraucht ist, wirken fremde Stoffe nur kurzzeitig.

Wegen der Identität von Information und ihrer Energiestruktur als Körper stirbt im Tod mit ihrem Körper die Seele. So sieht es übrigens auch die Bibel, sowohl Altes wie neues TestamentKein Organismus will sterben und leiden, alle wollen sich wohlfühlen und freuen.
Deshalb stellen wir als Grundbedürfnis aller Organismen fest:
Beliebig lange leben mit beliebig viel Freude und beliebig wenig Leid.
Es ist der Zustand, den wir als Glücklichsein anstreben.
Dieser Trieb der Energie hat einen Sinn: Tod und Leid sollen dazu veranlassen, das Weltspiel zu lernen bis zum Konzeptbewusstsein. Wenn ich weltspielfähig bin, kann ich die Möglichkeiten des mathematisch-physikalischen Konzepts zum Glücklichsein nutzen.
Darwin formuliert diesen Zusammenhang im Zitat unten so:  Aus dem Kampf der Natur, aus Hunger und Tod, geht also das Höchste hervor, das wir uns vorstellen können: die Erzeugung immer höherer und vollkommenerer Wesen. . . . Wir dürfen deshalb vertrauensvoll eine Zukunft von riesiger Dauer erhoffen.

Indem die Organismen nach der Möglichkeit suchen, das Existenzoptimum zu erreichen, verursachen sie die Evolution: Ihre Höherentwicklung bis zu ihrer Fähigkeit, ihr Grundbedürfnis Glücklichsein zu befriedigen.
Weil sie das unbewusst mit der Methode Versuch – Erfahrung machen, dauert es so lange = viele Milliarden Jahre, bis sie sich zu seltenen Paradiesplaneten und darauf zu seltenen Organismen mit dem Weltinformationsbewusstsein entwickelt haben.
Es steht noch keineswegs fest, ob wir die  höchste Intelligenz erreichen oder aussterben, wie über 95% aller Arten, wobei jede Art ein Versuch war, das Grundbedürfnis zu befriedigen, was sich als Irrtum erwies. Jedes Fühlen, Denken, Wollen, Handeln, mit dem ich vom Weg zum Grundbedürfnis abweiche, macht unglücklich oder es verursacht ein scheinbares Glücklichsein. Das ist wegen seiner Täuschung gefährlich, weil es von der Suche nach dem wahren oder echten Glücklichsein abhält. Das stellt sich ein bei   Erkenntnis, Selbstentwicklung und kreativem Gestalten.

Um mein Grundbedürfnis Glücklichsein zu befriedigen, muss ich von der unbewussten zur  Bewussten Evolution übergehen, vom Experimentieren zum gezielten Verwirklichen. Alle VES-Infos dienen diesem Ziel. Das Info ‘Weltspielübersicht’ zeigt die gesamte Entwicklung von der Weltursache zum Optimum auf einer Seite.