Die Vorteilsethik im Weltspiel am Beispiel Kernenergie

Die folgenden Argumente seit  4/2011 bestätigt die Entwick- lung der Energieversorgung durch die „erneuerbaren Energieen“ Wind und Solar jeden Tag mehr. (5/2017):
– Wind und Solar liefern nicht die erwartete Strommenge;
– Verteilungs- = Netzprobleme + Speicherprobleme
– Klimawandel durch CO2 nicht zu stoppen durch vermehrtes verbrennen fossiler Stoffe;
– Statt Atommüllprobleme, Probleme mit Windanlagen;
– Abhängigkeit von Gas- und Öllieferanten;
– Beschleunigter Abbau der fossilen Vorräte;
– Ständig steigende Strompreise;
– Volkswirtschaftlicher Verlust durch Abbau funktionierender
Kernkraftwerke in Höhe vieler Hundert Milliarden EURO;
– ??
Ursachen dieser Nachteile sind Angst und mangelnde Koopera-tionsbereitschaft bei der Beherrschung des Atommülls.

Eine ‚Ethikkommission‘ sollte herausfinden, wie der Umgang mit der Kernenergie ethisch zu beurteilen ist.
Was hat die Nutzung der Kernenergie mit Ethik zu tun?
Die Antwort: Alles.
Wie die fossilen Stoffe, sind Uran-Atome von der Weltursache konzeptionell vorgesehen als Quelle für die Energievesorgung  der Organismen auf ihrem Weg zum Evolutionsziel, dem Existenzoptimum als größter Vorteil.

Ethik bedeutet Grundeinstellung, von der aus jeder operiert,
einzeln und in Gemeinschaft. Im Weltspiel gilt die Vorteils-
ethik: Jeder Organismus soll das für ihn Vorteilhafteste verfolgen. Aber was ist das Vorteilhafteste? Fakt ist:
Würden wir das nach Maßgabe unserer Existenzbedingung
Vorteilhafteste verfolgen, lebten wir paradiesisch. Weil wir
unsere mathematisch-physikalische Existenzbedingung mit
ihrer Zielvorgabe nur wenig kennen, verursachen wir mit Vorteilsirrtümern ein kurzes Leben mit wenig Freude und viel Leid.
Das Verhalten gemäß der Vorteilsethik
findet man, indem man
nicht subjektiv nach Gutdünken entscheidet, sondern objektiv  durch die Frage nach den Folgen. Denn die bestimme nicht ich, sondern meine Existenzbedingung. Durch Erfahrung mit den Folgen können wir Vorteilsentscheidungen treffen, ohne die
gesetzmäßigen Bedingungen der Vorteilsethik = Weltspielethik
zu kennen. Am vorteilhaftesten ist natürlich, die Bedingungen zu kennen.

Nur mit der  Weltspielethik  können wir den Zustand verwirklichen, in dem wir leben wollen und sollen. Denn dann verfolgen wir die Werte = Ziele und Wege, die das Existenzoptimum realisieren, die Lebens-verhältnisse, auf die die Evolution zielt.

Dazu diese Meldung vom 19. 11. 14:   KLIMAFORSCHUNG
Kohlenutzung führt zur Gefahr für die Menschheit
Der Trend zur Kohlenutzung führt aus Sicht von Energie- und Klimaforschern zu einer existenziellen Gefahr für die Mensch heit. In einer Erklärung widersprachen 27 Experten unter anderem aus Deutschland, den USA, Frankreich, Japan und Brasilien der Sicht, wonach sich das Problem mit emissionsarmen Verbrennungstechnolögien lösen lasse. Zu den Unterzeichnern gehören Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin und Hans-Joachim Schellnhuber vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung.

Das Beispiel besagt: Weil wir mit unserer Angstethik die Klima und Ressourcen schonende Kernenergie abschalten,  müssen wir die selbstmörderische Kohle verbrennen. 

Die Ethikkommission kann mit ihrem bestellten Ergebnis nicht darüber hinwegtäuschen, dass mit der Abschaltung der Kernkraftwerke wissentlich der ethisch falsche Weg gegangen wird. Denn es ist offensichtlich, dass der fehlende Atomstrom nicht gänzlich und schon gar nicht schnell durch Wind und Solar ersetzt werden kann.

Die Kernenergie ist wegen ihrer bekannten Probleme nicht die endgültige Energielösung. Jedenfalls nicht beim derzeitigen Erkenntnis stand. Sie dient dazu, die Zeit zu überbrücken, bis die im Weltspiel mögliche =  vorgesehene Energiequelle für dauerhaft optimale Lebensverhältnisse gefunden ist.
Das ist zweifellos die Gravitationsenergie: 

Zum ethisch falschen Weg der Energiewende dieses  2. Zitat vom 19. 12. 13:
„Die Energiewende ist auch die Entscheidung,
immer stärker vom Wetter abhängig zu sein.“
Alexander Lehmann, Firma Meteomind.
Wir wollen und sollen und können wetterunabhäng sein.
Z.B. durch Kernenergie.

Natürlich ist Kernenergie nicht die optimale Energiequelle.
Aber sie ist als mögliche Quelle vorgesehen, beherrschbar und solange zu nutzen, bis feststeht, dass Alternativen die
Energieversorgung sichern, auch kostenmäßig.

Mit den Kernkraftwerken wurde die gesicherte und preiswerte Energieversorgung eines Volkes ohne Not aufgegeben zugunsten einer neuen, die als Ersatz weder zur Verfügung stand und steht, noch als Möglichkeit sicher war und ist.  Unmoralischer geht es nicht.

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