Die Bibel als Informationsquelle

        Zur Einführung 

Sehr geehrter Herr Professor,
Ihre Reaktion auf den neuerlichen Versuch von Reinhard Junker, Geschäftsführer der
„Studiengemeinschaft Wort und Wissen“ (‚Wort‘ steht für Bibel), die biblische Schöpfungs-
lehre als gleichwertig neben die wissenschaftliche Evolutionslehre zu stellen, veranlasst
mich, Sie auf die zum Thema passenden Titel unserer Webseite hinzuweisen, speziell
Die Bibel als Informationsquelle‘.

Ich bin 83, war nach dem Krieg einige Jahre in der evangelischen Jugend aktiv.
Erkannte da die Realitätsferne von Religion,
offensichtlich Unwirkliches für wahr zu halten, das sich jemand ausdenkt und dann behauptet, von der Weltursache inspiriert zu sein.  Religion dürfte deshalb  nicht an Schulen unterrichtet werden, die den Auftrag haben, für das Leben in der Wirklichkeit fit zu machen. Die Informationen dafür zu liefern ist Auftrag der Wissenschaft.

Wer in der Welt bestehen will, muss sie in ihrer Wirkungsweise verstehen und danach handeln. Dann verhält er sich auch in Übereinstimmung mit der Weltursache. Hilfreich ist deshalb der Verstand,  mit dem man sich und die Welt verstehen lernt. Mit Vernunft und Glauben, mit dem, was ich für vernünftig halte oder glauben möchte, scheitere ich an der Wirklichkeit. Maßgebend ist das tatsächliche Geschehen in mir und um mich herum.  Weil wir von Glauben und Vernunft nicht lassen, vor allem nicht in der Politik, obwohl Religion Privatsache sein soll, sind wir dabei, uns aus der Evolution, dem Weg zum Existenzoptimum, durch Verbrauch und Zerstörung unserer Existenzbedingung zu verabschieden.

Was mich immer weiter interessiert hat ist die Bibel als ein Zeugnis der Vorstellungen
unserer Vorfahren über die Welt, ihre Ursache und unsere Lebensgestaltung nicht nur aus Glauben, sondern aus Verstand.
Weil in der Darstellung unsystematisch, ist ihr Inhalt kaum zugänglich. Deshalb habe
ich Kontakt zu den ‚Bibelforschern‘ aufgenommen, den Zeugen Jehovas. Sie haben
die anerkannt präziseste Bibel-Übersetzung und eine systematische und lexikalische Aufbereitung der Texte. Seit Jahren besuchen mich regelmäßig 2 Damen. Wir haben ein sehr
gutes Verhältnis trotz der gegenteiligen Standpunkte: Sie warten auf das Paradies als Geschenk Gottes irgendwann,  Ich erkläre es ihnen als Ziel der Evolution, das wir forschend und gestaltend selbst verwirklichen können und als Gottes Auftragt sollen. Das erkläre ich ihnen mit Bibelzitaten,  die im folgenden Info zietiert werden.

Ich zitiere die Bibelstellen bei der Behandlung aller Themen zum mathematisch-physikalischen Konzept und seiner evolutionären Realisierung  als Beleg, dass schon vor
2 000 Jahren entscheidende Zusammenhänge richtig gesehen wurden – trotz geringen konkreten Wissens. Außerdem formuliert die Bibel die Inhalte eindringlich.

Die Wissenschaft kann also die Vertreter der religiösen Theologie, die sich auf die
dafür zuständigen Bibelstellen beziehen, mit den widersprechenden Bibelstellen widerlegen, die die Welt und ihre Ursache richtig sehen. Damit bringe ich auch bei den Diskussionen mit meinen beiden Zeugen Jehovas diese in Verlegenheit. Weil sie die Bibel wörtlich nehmen, akzeptieren sie die eindeutigen Aussagen.

Der neuerliche Versuch des VEBS Verband evangelischer Bekenntnisschulen durch
Herrn Junker, die religiöse Theologie einer Gottvorstellung als gleichwertig neben die natürliche Theologie der Gotterkenntnis zu stellen, ist eine Kapitulation vor der Realität der Paradiesentwicklung in einem Prozess.
Deshalb distanziert sich auch die evangelische Kirche vom Kreationismus, weil er ihre
religiöse Lehre durch eine evolutionäre Deutung der Genesis ‚verunklart und verwischt‘ – so die AKES-Vorsitzende Sendler-Koschel (Arbeitskreis Evangelischer Schulen).

Schließlich ist der neue Anlauf der Gleichstellung eine Folge der immer eindeutigeren Erkenntnisse  einer allmählichen Entwicklung der Welt. Wie in der Welt alle Organismen und alle Sonnensysteme nicht plötzlich da sind, sondern aus einem Anfangszustand  durch eine Entwicklung zu ihrer vollkommenen Entfaltung heranwachsen, gilt das auch für die Gesamtentwicklung der Welt.

Dramatisch ist eigentlich die Selbstkastrierung der Evolutionslehre durch ihr Dogma,
die Evolution habe kein Ziel und sei zufällig.
Das widerspricht nicht nur Darwin, der den Zufall als Erklärung ausdrücklich ablehnte, es ist ein Widerspruch in sich: Wenn ein Vorgang kein Ziel hat, darf er nicht Evolution = Entwicklung genannt werden. 

Selbst wenn man den Zufall als Mutationsursache annimmt, gilt, was Manfred Eigen im Buch ‚Das Spiel‘ als Untertitel sagt: ‚Naturgestze steuern den Zufall . Das ist so, weil die Gesetze die Folgen jeder Bewegung aller Organismen bestimmen und damit bewerten, und weil sie dabei absolut konstant sind ohne Ansehung der Person, ergibt sich eine eindeutige Richtung der Evolution im Sinne der Weltursache Gott, die das mathematisch-physikalische Konzept als Existenzbasis für die Welt als ihr Wille eingerichtet hat. Weil jede Entwicklung als  Bewegung ein zielgerichteter Vektor ist, folgt  auch die Evolution einem Vektor, dem Evolutionsgradienten. Er verbindet den Weltursprung, die Entstehung der Quanten, mit ihrer höchsten Organisationsform, dem Homo optimus, im Weltziel.
Wir können deshalb Weg und Ziel der Evolution durch die Gradientenberechunung mathematisch ermitteln.  

Die Evolution beginnt nicht erst mit der Entwicklung der Bio-Organismen auf der Erde. sondern mit der Entstehung der Quanten aus Energie im Weltursprung. Sie sind die ersten eigendynamisch-statistisch operierenden Organismen. Mit ihnen beginnt das Leben. Darauf basiert der Titel des Buches von Erich Jantsch: ‚Die Selbstorganisation des Universums – vom Urknall zum menschlichen Geist.‘

Wir sind nicht das Ende der Entwicklung,die ‚Krone der Schöpfung‘. Das ist der Homo optimus, siehe Info ‚Weltspielübersicht‘. Aus der bisherigen Entwicklung folgt eindeutig das Ziel: Die vollkommene Darstellung der vollkommenen Gesetze in vollkommenen Organismen durch das vollkommene Konzptbewusstsein.
Die Bibel drückt das so aus: Ihr sollt heilig und volkommen werden wie Gott.
Und sie sagt uns auch, wie wir das machen können, wie wir an die Informationen kommen. Das soll das folgende Info nachweisen. Der erste Nachweis ist jedoch der Iirrtum beim Sündenfall, wodurch alle Religionen, die darauf gründen, schon  immer eine ‚Luftnummer‘ waren.

 

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