Der Trieb zum ewigen Leben und seine Verwirklichung

Wir leben nicht, um zu sterben,
sondern um die Paradiesmöglichkeit zu verwirklichen,
sterben müssen wir,  solange wir es nicht tun.
Basis dieser Aussage ist das mathematisch-physikalische Konzept,
das bei folgerichtiger Anwendung paradiesisches Leben ermöglicht,
und die Annahme einer vollkommenen Konzeptursache.

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6. Juli. 2010

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Die 7 Leben des Gehirns

Im drittletzten Absatz steht: „Vieles fällt im Alter leichter . . z.B. zu begreifen,
dass ewig leben gruselig ist.“

Eine Aussage, die wie ein Fremdkörper in dem ausgezeichneten Bericht über unser Gehirn steht. Denn daraus geht der Kampf des Gehirns ums Überleben hervor. Z.B. Seite 34 „Die ‚kristalline Intelligenz‘ steigt sogar im Alter weiter an. Sie bringt Weisheit und Lebensübersicht mit. Neuerdings hat man sogar entdeckt, dass selbst im hohen Alter noch ständig Gehirnzellen nachwachsen.“

Das ist kein Zufall, denn dahinter steht der in allen Organismen wirkende Trieb, nicht sterben zu wollen – auch nicht im Alter! Mein krebskranker Vater, der nur noch auf dem Bauch liegen konnte, hoffte noch kurz vor seinem Tod, für den geplanten Hausbau fit zu sein.
Eine ältere Zeugin Jehova auf meine Frage, ob ewig leben gruselig sei: „Aber nein, es gibt doch noch so viel zu erforschen und zu machen und ich möchte doch wissen, wie alles weitergeht.“

Deshalb der Traum von der ewigen Jugend und Versuche, ihn zu verwirklichen.
In 1. Korinther 15:53 und 26 heißt das: „ Das Verwesliche muss Unverweslichkeit anziehen und das Sterbliche Unsterblichkeit. Als letzter Feind wird der Tod besiegt.“
Heute wissen wir, dass der gesuchte „Jungbrunnen“ ständige Regeneration der Zellen bedeutet – was auch im Bericht zum Ausdruck kommt.

Möglich ist das durch die entsprechenden Mutationen der die Zellerneuerung steuernden Genome. Fehlerfreiheit ist keineswegs erforderlich, sondern eine Korrekturfähigkeit, die größer ist als die minimierte Fehlerrate.
Das ist aus 2 Gründen möglich:

1. Die Mykroorganismen, die uns bilden, leben bereits ewig: die Quanten und Elektronen, Protonen und Atome. Sie haben Bewusstsein entwickelt, um sich gezielt mittels Gentechnik optimal organisieren zu können.

2. Die Voraussetzung dafür ist folgerichtiges Anwenden des vollkommenen mathematisch-physikalischen Konzepts.

Der Tod hat den Sinn, alles Unvollkommene auf dem Weg zum Optimum aufzulösen, damit die Energie für einen neuen Versuch zur Verfügung steht.

Die Vorstellung, der Tod sei endgültig, ist der tragischste Irrtum überhaupt –
und sogar Gotteslästerung: Die Weltursache hat einen vollkommenen Prozess in Gang gesetzt, um sich zum
Existenzoptimum zu verwirklichen, in dem jeder leben möchte: Beliebig lange mit beliebig viel Freude und beliebig wenig Leid . .

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Bungenstock
– 1. Vorsitzender –

PS. „Als letzter Feind wird der Tod besiegt“ gehört zu den genialen Aussagen in der Bibel. Nicht sterben müssen darf erst erreicht sein, wenn alle Feinde, die heute noch den Tod verursachen, überwunden sind. Vorher würden wir aufhören, alle für unsere Weltspielfähigkeit notwendigen Eigenschaften, Kenntnisse und Fähigkeiten zu erwerben – insbesondere die Kenntnis des mathematisch-physikalischen Konzepts für das Weltspiel. Denn unsterblich zu werden ist der stärkste oder eigentliche Trieb in allen anderen.
Diese zentrale Botschaft der Bibel macht der christliche Glaube zunichte, indem er das Paradies statt durch eigene Leistung durch Warten auf den Eingriff eines Gottes verspricht, den es in dieser Vorstellung nicht gibt.

Unsere Einstellung zum Tod kann man mit unserem Verhalten an einer Verkehrsampel vergleichen:
Obwohl die Straße frei ist und wir gefahrlos auf die andere Seite gelangen könnten, warten wir bei Rot. So wirkt auch der Tod auf uns: Wir wollen auf die andere Seite der Unsterblichkeit, meinen aber, der Tod sei, wie die Rotstellung der Ampel, von uns nicht beeinflussbar, der Versuch, auf die andere Seite zu kommen, sei sogar, wie im Straßenverkehr, ein Frevel.  So warten wir, bis der liebe Gott die Ampel auf grün stellt. Darüber sterben alle, denn die Weltursache stellt nichts, sie erwartet von uns, dass wir auf die andere Seite gehen, indem wir ihren gesetzmäßigen Willen erforschen und folgerichtig anwenden.

Ursache dafür, dass wir den Tod als ‚rote Ampel‘ im Kopf haben, ist die religiöse Vorstellung, es gäbe irgendwo einen persönlichen Gott, der alles so geschaffen hat, einschließlich Tod und Leid, und nur ein neuer Eingriff könne das missratene Werk korrigieren. Wann befreien wir uns von diesem schrecklichen, selbstzerstörerischen und gotteslästerlichen Irrtum?

Wie wir sofort losgehen können, ja müssen und sollen, um auf die Seite
„Beliebig lange leben mit beliebig viel Freude und beliebig wenig Leid“
zu kommen, steht u.a. in ‚Darwins
Evolutionstheorie: Zielfall statt Zufall.‘