Degenerieren wir?

Degenerieren wir?

2 Fakten veranlassen zu der Frage:

1. Oswald Spenglers ‚Untergang des Abendlandes‘.
In seinem zweibändigen Werk (1918 -22) entwickelte Spengler seine These, alle Kulturen unterliegen deterministisch der organologischen Folge von Blüte – Reife – Verfall. Er belegt das am bisherigen Untergang der Kulturen. Das könnte letztlich für die Kultur der ganzen Menschheit gelten, weil inzwischen alle Menschen unsere Lebensweise übernommen: Exzessiver Konsum führt zum Verlust unserer Lebensgrundlage durch den Verbrauch der Ressourcen und die Zerstörung der Umwelt.

2. Im Laufe der Evolution sind über 95%  der biologischen Arten ausgestorben.
Alle Organismen werden über die Folgen ihres Verhaltens danach bewertet, ob sie sich Richtung Evolutionsziel höher entwickeln zu immer größerer Fitness bis zur  Weltspielfähigkeit. Alle Arten sterben früher oder später aus, deren Versuche zu mehr Fitness falsch waren. Sie versuchten mit Verhaltensweisen besser zu leben, die in der Situation vielleicht angepasst waren, aber in einer Sackgasse enden mussten, z.B. fliegen statt greifen, was zu Flügeln statt Armen mit Händen führte.

Auf der Erde ist es nur unseren Vorfahren gelungen, auf dem Evolutionsgradienten, dem Weg zu größerer Fitness, fortzuschreiten, weil sie die Verhaltensweisen übten, die die richtige Mutationen in ihrem Organismus auslösten. Wir nennen das Auslösen von Mutationen durch den Gebrauch der Organe Epigenetik.

Alle Bio-Organismen sterben spätestens dann aus, wenn die Lebensbedingungen auf der Erde durch Altern von Sonne und Erde nicht mehr gegeben sind. Eine Ausnahme sind Organismen, die die größte Fitness Weltspielfähigkeit erreicht haben: das Konzeptbewusstsein, die Kenntnis des mathematisch-physikalischen Konzepts. Damit haben sie die Fähigkeit, sich weltweit zu verbreiten – wie vorher auf der Erde. Die Raumfahrt ist der Anfang.

Auch wir sterben aus, der Homo sapiens sapiens. Wir sind durch den falschen Gebrauch des Organs Gehirn in eine Sackgasse geraten. Und zwar zweifach: 1. Anstatt unsere Lebensfähigkeit durch die geeigneten Mutationen zu optimieren, maximieren wir den Konsum. Damit haben wir schon jetzt unsere Existenzbedingung auf der Erde weitgehend zerstört und verbraucht. Ein Umdenken ist nicht in Sicht. Sollte es durch die Folgen fehlender Rohstoffe kommen, ist es zu spät.

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