Bewusste Evolution vermeidet alle Krisen

Bewusste Evolution BE vermeidet alle Krisen
Der ursprüngliche Titel lautete:
Bewusste Evolution führt aus der Krise, weil die Arbeit eine Reaktion auf die letzte globale Wirtschaftskrise war. Der neue Titel berücksichtigt zweierlei:
1.Einzel-und Gemeinschaftskrisen entstehen aus Unkenntnis des Weltspiels. Krisen sind mit Leid und Schaden verbunden. Die Chance, durch Krisen zu lernen ist begrenzt durch die letzte Krise für jeden Organismus und jede Gemeinschaft.
2. Einzel- und Gemeinschaftskrisen können vermieden werden durch Ziele und Wege, die mit Ziel und Weg der Evolution zum Existenzoptimum übereinstimmen. Das zu tun, bedeutet Bewusste Evolution: Es werden
nur Ziele und Wege verfolgt, deren Folgen vom Schiedsrichter  im Weltspiel, der Selektion, positiv bewertet werden, weil sie weiter Richtung Existenzoptimum führen zu unserer Weltspielfähigkeit. Das ist möglich, wenn wir die 14 Weltspielregeln folgerichtig anwenden. Daran hindert uns unsere Willkür bei dem,was wir wollen und wie wir es wollen als Ursache aller Krisen.
Die folgenden Ausführungen bleiben unverändert bezogen auf die letzte Krise als Beispiel.

Alle Arten von Krisen lassen sich nur vermeiden durch Lebensgestaltung in Übereinstimmung mit unserer Existenzbedingung: das mathematisch-physikalische  Konzept und seine Realisierung durch die Evolution = Weltentwicklung. Wir sind auf der Erde das Spitzenprodukt auf dem Weg der Energie zum möglichen Existenzoptimum, sind aber noch nicht über den kritischen Punkt der Bewusstwerdung, dem  Übergang zur Bewussten Evolution, dem gezielten Verwirklichen des Optimums. Die 14 kybernetischen Regeln dafür stehen im Info „Mit den 14 Weltspielregeln zum Existenzoptimum“. Wie wir mit ihrer Hilfe aus der derzeitigen globalen Krise nachhaltig herauskommen, sollen die folgenden Ausführungen erläutern. Fragen und Kritik erwünscht.
Kurzfassung:
1.Wir streben danach, das im mathematisch-physikalischen Konzept enthaltene Existenzoptimum zu erreichen. Dieser Trieb der Organismen bewirkt ihre Höherentwicklung von Quant bis Mensch.
2.Solange dieser Zusammenhang nur wenigen bewusst ist, suchen wir die bessere Lebensmöglichkeit in falschen Richtungen: Der Vorteilsirrtum herrscht vor. Es ist die unbewusste Evolution, die mit der leidvollen und langwieriegen Methode Versuch – Erfahrung nach dem Optimum sucht.
3. Ursache für alle Krisen ist der Irrtum, das Optimum sei möglichst viel Geld für viel  Konsum und Freizeit. Diese Einstellung führt zwangsläufig zum Krieg um das größte Stück vom Kuchen mit allen bekannten Auswüchsen . .
4.Beide Verhaltensweisen führen unvermeidbar in Einzel- und Gemeinschaftskrisen: Der Konsum stößt an seine Grenze,die entstandenen Überkapazitäten bei Produktion und Geld verur-sachen Funktionsstörungen im System mit kritischen Situationen für die Einzelnen. Außerdem leidet das Bewusstsein unter der Sinnlosigkeit der Konsumwelt u.a. mit der Folge zunehmender Depressionen und Zerstörungsverhalten.
Bei gleich bleibendem Verhalten = Unbelehrbarkeit führt die Entwicklung zum Existenzverlust der Menschheit statt zum Existenzoptimum.
5.Die Lösung bietet sich aus Ursache und  Folgen an: Statt mehr Konsum sich selbst, die eigene Lebensfähigkeit optimieren, indem wir unsere Gehirn- und Genom-  Informationen mit denen unserer mathematisch-physikalsichen Existenzbedingung zur Übereinstimmung bringen. Wenn wir einzeln und gemeinsam auf dieses Ziel unsere Nachfrage richten, halten wir den Konsum freiwllig am Minimum, investieren wir alle verfügbaren Ressourcen an Arbeit, Kapital = Produktionsmitteln, Rohstoffen und Umwelt auf die Produktion von Informationen über unsere Existenzbedingung und ihre Anwendung für unsere Existenzfähigkeit = Weltspielfähigkeit.
6.
Damit steht nicht mehr die Produktion von Konsumgütern und damit Waffen im Fokus unserer Wirtschaftstätigkeit, sondern  Forschen – Bildung – Gestalten.
Forschen
:  In unseren Innen- und Außenvorgängen nach den Gesetzen und Regeln für richtiges Operieren im Weltspiel suchen.
Bildung: Mit Lehre und Gentechnik die Erkenntnisse nutzen, um unsere Gehirne bis zum Konzeptbewusstsein und unsere Genome bis zur Überlebensfähigkeit nutzen.
Gestalten: Alle Aspekte unserer Lebensverhältnisse in den Griff bekommen – wir wollen ja schließlich paradiesisch leben . .
In diesen 3 Bereichen bauen wir so viele Produktionskapazitäten wie möglich auf. Überproduktion kann es nicht geben. In dem Maße, wie wir uns der Grenze der Konzepterkenntnis nähern, werden die Forschungskapazitäten abgebaut zugunsten von Bidung und Gestalten, speziell unserer Weltraumbesiedelung . .
7. Weil für jeden und  damit alle der größte Vorteil, ist die Steigerung der eigenen Lebensfähigkeit gleichzeitig die einzig mögliche Solidaritätsbasis. Wir verfolgen dieses Evolutionsziel global in arbeitsteiliger Kooperation. Es gibt dann weder den Konsumkrieg noch den Glaubenskrieg, Waffenproduktion und Terrorismus. Jeder stimmt mit sich, den anderen, der Umwelt und der Weltursache überein. Weil die Weltursache ‚Gott‘ das mathematisch-physikalischen Konzept verursacht hat, will sie, dass wir das Ziel der Evolution erreichen: Die im  Konzept enthaltenen bestmöglichen Lebensverhältnisse. Sie gezielt zu realisieren bedeutet Bewusste Evolution BE.
Einsichtige praktizieren sie bereits.Einer der ersten war der britische Naturforscher Sir Francis Galton, in den USA gibt es die Foundation for Conscious Evolution und Craig Venter (Info über sie im Internet) Unsere Politiker verfolgen weiter die unbewusste Evolution. Mit Staatsschulden für Konsum einschließlich Kunst und Lebensunterhalt haben wir die eigentliche Krise noch vor uns.
Nachfolgend wird im einzelnen erörtert, wie das Überlebensprogramm in unserer Krisensituation zu realisieren ist, wie die bisherigen Maßnahmen zu beurteilen sind.

Ausführung

Warum ist Bewusste Evolution (BE) das Mittel, um persönliche und Gemeinschafts-krisen erst gar nicht entstehen zu lassen? Seit der Weltentstehung durch die Bildung der Quanten aus Energie verfolgen diese ihre Höherorganisation zum existenziellen Optimum, das bei folgerichtiger Anwendung des weltbeherrschenden mathematisch-physikalischen Konzepts möglich ist. Das machen sie als Organismen eigendynamisch mit ihren mathematisch-physikalischen Eigenschaften. Den Prozess ihrer Organisation zu allen Weltstrukturen stellen wir als Evolution fest.  Am Ende seines Werkes  Über die Entstehung der Arten beschreibt Darwin das Evolutionsziel so:
Es ist wahrlich etwas Erhabenes in der Auffassung,dass der Schöpfer den Keim allen Lebens nur wenigen oder gar einer einzigen Form eingehaucht hat und dass aus einem so schlichten Anfang eine unendliche Zahl der schönsten und wunderbarsten Formen entstand und noch weiter entsteht. . . Aus dem Kampf der Natur, aus Hunger und Tod, geht also das Höchste hervor, das wir uns vorstellen können: die Erzeugung immer höherer und vollkommenerer Wesen. . . . Wir dürfen deshalb vertrauensvoll eine Zukunft von riesiger Dauer erhoffen.
Das VES-Info’Weltspielübersicht‘ zeigt diese Entwicklung von den Quanten-Keimen bis zu Organismen mit Konzeptbewusstsein, die die optimalen Lebensverhältnisse verwirklichen, in denen wir als ‚Paradies‘ leben möchten.
Bisher verfolgen alle Organismen ihre Höherorganisation unbewusst,indem sie mit der Methode Versuch – Erfahrung nach den besseren Lebensmöglichkeiten suchen. Die versprechen sie sich von Verhaltensweisen, die sie für vorteilhaft halten. Die Erfahrung durch die Selektion der Evolution: Über 95% der Arten sind ausgestorben an den Folgen, die sie mit ihren Vorteilsirrtümern in ihrem eigenen Organismus und ihrer Umwelt verursachten.
Auch wirverfolgen unsere Höherorganisation immer noch unbewusst. Deshalb zählen wir noch zum Tierreich. Wir suchen unseren Vorteil in Richtungen, die unsere Existenzbedingung negativ bewertet. Die Folge sind alle Einzel- und Gemeinschaftskrisen. Die Gefahr des Aussterbens wächst in dem Maße, wie wir aus den Erfahrungen nicht lernen und uns und unsere Ressourcen weiter für Vorteilsirrtümer verbrauchen, ohne den Übergang zur BE zu finden.
Wenn wir nicht mehr Leiden wollen,müssen wir tun, warum wir hier sind: Alle Kräfte und Mittel darauf konzentrieren,  unsere Existenzbedingung zu erforschen und  für unsere eigene Existenzoptimierung zu nutzen. Dem steht unser konsumbasiertes Wohlstandsstreben entgegen, mit dem wir die Krise verusacht haben. Die Krise will uns sagen
: Denkt um, denkt in Übereinstimmung mit den Gesetzen und Regeln eurer Existenzbedingung, denn die bewerten euer Verhalten.

Der Weg aus der Krise ist also identisch mit der Frage: Wie bringen wir die Optimierungsstaffette schnell und mit den geringsten Opfern ins Ziel?
Wir beachten bei allen Einzel- und Gemeinschaftsentscheidungen die prozessbeherrschenden Gesetze und Regeln, um solche Folgen zu verursachen, die die eigene Lebensfähigkeit und unsere Lebensgestaltung Richtung Existenzoptimum steigern. Was das im Einzelnen und konkret bedeutet, soll nachfolgend entwickelt werden.

Zunächst ist zu klären, was die „Finanz- und Wirtschaftskrise“ bedeutet.
Weil das Geldsystem und der Umgang damit und die Wirtschaftsorganisation und das damit Erwirtschaftete die entscheidenden Kriterien für die Funktionsweise einer Gemeinschaft sind, handelt es sich um eine Systemkrise. Aus ihr folgen Krisen in mindestens 6 Bereichen: Energiekrise, Rohstoffkrise, Klimakrise, Müllkrise, Übervölkerungskrise, Psychokrise.
Letztere nimmt solange zu, wie das Verlangen unseres Bewusstseins nach sinngebender Orientierung und solidarischer Gemeinschaft unbefriedigt bleibt. Allein dieser Psychovorgang würde zum Aussterben unserer Art führen.

Alle 7 Krisen haben die gleiche Ursache: unbewusste Evolution, Vorteilssuche nach eigenen Vorstellungen in falscher Richtung: Wir verwechseln das Paradies mit dem Schlaraffenland, dem konsumbasierten Wohlstand.

Der entscheidende Fehler der Politik: Von den o.g. 7 Krisen wird nur die CO2-Klimakrise hochgespielt, obwohl von ihr die geringste Gefahr ausgeht. Nicht, weil es Stimmen gibt, die bestreiten, dass die CO2-Menge eine Temperaturänderung bewirkt, obwohl sie die Erde wie eine Bettdecke  umhüllt. Vielmehr deshalb, weil sich Organismen anpassen. Das wurde bereits bei Eisbären festgestellt: Eisbären ohne Eis, von Umweltschützern zum Aussterben erklärt, weil sie die Evolution nicht kennen, wurden in wenigen Jahren von 1997-2005 zu Seebären und Landbären. Und der Mensch ist besonders anpassungsfähig.  Mit seiner Informations- potenz, genannt Intelligenz, findet er Lösungen. Die neuste: CO2 soll Rohstoff werden.  RWE und das Biotechnologieunternehmen Brain wollen sich gemeinsam darauf konzentrieren, mit Hilfe von Mikroorganismen CO2 in Biomasse oder direkt in Werkstoffe umzuwandeln.

Viel gefährlicher für die Existenz des Homo sapiens ist das Leerwerden der Rohstofflager, insbesondere der seltenen aber produktionswichtigen Vorräte wie Titan, Gallium, Indium. Über den Zugang zu den letzten Lagerstätten ist der Krieg bereits im Gange. China macht systematisch den USA und Europa überall die letzten Ressourcen streitig. Mit ihrer Potenz und cleveren Methode haben sie die Nase vorn.
Die Monatszeitschrift P.M.berichtet in 8/2010 über die dramatische Situation bei Phosphor. Ohne Phosphor kann nur ein Bruchteil der Menschen ernährt werden, die heutige Zahl von fast 7 Milliarden kann nur ernährt werden, weil die Hälfte der Ernteerträge auf der Phosphordüngung basiert. Die Lagerstätten reichen nur noch für 20 Jahre für das heutige Produktionsniveau. Die Vorboten der Verknappung sind bereits sichtbar: Nach der Preisexplosion vor 2 Jahren von 44 Dollar/Tonne 2006 auf 430 Dollar 2008 kam es zu Hunger-Rebellionen und blutig niedergeschlagenen Plünderungen in Indien.

Den Untergang der Menschheit in einem Gegeneinander um die letzten Ressourcen  verhindert nur der
Übergang von der Verbrauchswirtschaft zur Optimierungswirtschaft
durch die Nachfrageänderung jedes Einzelnen von immer mehr Haben zu immer besserem Sein durch Forschung – Bildung – Gestalten. Wenn diese 3 Befreiungstätigkeiten  Mittelpunkt der Wirtschaft werden, geht der Ressourcenverbrauch allein durch die Umstellung um über 50% zurück. Dann wirkt sich zunehmend unsere eigene Optimierung aus. Z.B. andere  Ernährungsweise. Laut P.M.-Bericht bedeutet kein Fleisch 45% weniger Phosphorverbrauch. Auch um weltraumtauglich zu werden müssen wir uns anders versorgen: Es geht wahrscheinlich mit viel weniger Landwirtschaft.

Aber der Reihe nach, wir kommen auf den Übergang von der Konsummaximierung zur Seinsoptimierung als gleichzeitig einzige Lösung und größten Vorteil für jeden zurück.


Zwei quantitative Fehlentwicklungen müssen wir in den Griff bekommen:
1. Ungezügeltes Wachsen der Menschheit, 2. Ungezügelter Konsum, wozu auch die Waffenproduktion gehört.

Jede der beiden Entwicklungen allein führt zum Aussterben unserer Art.
Zu 1. der folgende Bericht aus der Berliner Morgenpost BM vom 19. 11. 09:

Bevölkerungswachstum und Klimawandel
UN-Bericht: Familienplanung schützt Umwelt

Kurzvor dem Weltklimagipfel in Kopenhagen hat der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) vor den dramatischen Folgen des Bevölkerungswachstums für den Klimawandel gewarnt. Je mehr Menschen auf Erden leben, desto mehr Treibhausgase wie Kohlendioxid (CO2) setzten sie frei. “Das Bevölkerungswachstum der Vergangenheit ist für 40 bis 60 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich“, heißt es im “Weltbevölkerungs-bericht 2009″, der gestern in Berlin vorgestellt wurde.

1960 lebten drei Milliarden Menschen auf der Erde, heute sind es schon fast sieben Milliarden. Bis 2050 wird die Zahl auf mehr als neun Milliarden steigen. Wenn es jedoch gelingen würde, das Wachstum auf acht Milliarden Menschen zu begrenzen, würden bis zu zwei Milliarden Tonnen CO2 weniger ausgestoßen werden, rechnen die UNFPA-Experten im Bericht vor.

Es sei ein “großes Versäumnis”, dass die Bevölkerungsentwicklung in den Debatten über den Klimawandel bislang nicht berücksichtigt wurde, sagte die Geschäftsführerin der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung, Renate Bähr, der Berliner Morgenpost. In Kopenhagen dürfe nicht nur über Technologien zur Minderung der CO2-Emissionen verhandelt werden. Es müsse auch über Bevölkerungspolitik diskutiert werden. Investitionen in Familienplanung könnten helfen, den Klimawandel zu bewältigen.

Stattdessen verhalten wir uns wie die Lemminge. Dümmer noch: Lemminge sind sich weder ihrer hohen Wachstumsrate, noch deren Ursache und Folgen bewusst. Nichts beweist mehr unser Verhaftetsein in  der für Tiere typischen unbewussten Evolution als das gleiche unkontrollierte quantitative Wachsen, bis die Wachstumsbedingungen erschöpft sind und zum Kollabs der Art führen. Die verbrauchten Ressourcen lösen das große Sterben aus, beschleunigt durch das gegenseitige Töten im Kampf um die letzten Quellen.

Dabei hat Professor Frederic Vester vor 30 Jahren in seinen 8 biokybernetischen Regeln die von der notwendigen Begrenzung quantitativen Wachstums durch negative Rückkopplung an die erste Stelle gesetzt.  Welcher Politiker kennt die kybernetischen Regeln und nutzt sie als Basis für seine Entscheidungen? Erfreulich deshalb die Initiative der Ministerpräsidenten Christian Wulff und Matthias Platzek und Bildungsministerin Brigitte Sommer. Durch den Einsatz des Malik Management Zentrums St. Gallen haben sie in 2009 die Schirmherrschaft über einen bundesweiten Wettbewerb zu Vernetztem Denken und Handeln übernommen. (www.Frederic-Vester.de) Würde danach Politik gemacht, hätten wir keine der 7 Krisen. Denn, so Frederic Vester, unsere Welt ist ein vernetztes System, das nach den kybernetischen Regeln funktioniert. Allerdings informieren die von ihm genannten 8 Regeln nur über das Wie unseres Denkens und Handelns. Wir brauchen aber zuerst die Information darüber, was wir verwirklichen müssen, um zu erreichen, was wir wollen: Beliebig lange leben mit beliebig viel Freud und beliebig wenig Leid. Es ist das, was wir als Evolutionsziel erreichen sollen. Wir erreichen es, wenn wir die Frage Welches Wachstum wofür? mit unserem Verhalten richtig beantworten. Die 2 kybernetischen Regeln, die diese Frage beantworten, erhöhen die 8 Regeln mit anderen auf 13 im Info „Mit den Weltspielregeln zum Existenzoptimum“.
Jeder Einzelne und jede Gemeinschaft,die nach diesen Weltspielregeln ihr Leben gestalten, verwirklichen das im mathematisch-physikalischen Weltkonzept enthaltene Existenzoptimum, weil die Regeln die Gesetze des Konzepts in Verhaltensanweisungen transformieren. Die 13 Regeln heißen kybernetisch, weil sie sich in jeder  Innen- und Außenbewegung jedes Organismus über die Folgen und ihre Rückkopplung auf den Verursacher Geltung verschaffen. 

Die Politik lässt den Krisenfaktor Bevölkerungswachstum unberücksichtigt. Damit ist das Klimaschutztheater ein Täuschungsmanöver.  Ohne  rasche globale Verständigung auf eine ‘negative Wachstumsrückkopplung’ sind alle Ressourcen unserer Existenzgrundlage, nicht nur das Klima, in Kürze verbraucht. Sogar Ackerland wird knapp, weil mehr Menschen gleichzeitig mehr Nahrung und mehr Platz brauchen.   Rätselhaft: Unsere Politiker wissen das, unternehmen nichts. Warum verhalten sie sich so?  Dabei hat China mit seiner Ein-Kind-Vorschrift schon ein Beispiel für Maßnahmen zur Wachstumsbegrenzung gegeben.

Mancher wird einwenden: Laut Schöpfungsgeschichte sollen wir fruchtbar sein und uns mehren. Das schrieb der Autor vor 3000 Jahren unter dem Eindruck einer menschenleeren Erde und angesichts einer Lebensdauer unter 30 Jahren.  Außerdem gilt ‘Seid fruchtbar und mehret euch’ unter der Voraussetzung, dass wir nach Maßgabe der  Tugenden leben. Sie stehen als Erfahrungswerte unserer Vorfahren alle in der Bibel. ‘Tugenden’ nennen wir seit den Griechen die Verhaltensweisen, mit denen wir die Gesetzmäßigkeiten unserer Existenzbedingung in unserer Lebensgestaltung zur Geltung bringen. Hätten das unsere Vorfahren seit Bibelzeit getan, wären wir inzwischen  zum Homo optimus mutiert.

Stattdessen vegetieren wir immer noch in der für das Tierreich typischen unbewussten Evolution. Mit der Folge, dass wir das Mehr an Know How gegen uns und die  Umwelt richten. Weil das Know Why fehlt,  haben wir uns statt in immer paradiesischere Lebensverhältnisse in unsere heutige bedrohliche Lage der 7 Krisen manövriert. Die Politiker sind hilflos, steuern mit den alten Denkweisen und Mitteln immer tiefer in die Unordnung. Aber auch die Wissenschaft und Experten bieten nicht das Konzept an, das geeignet ist, das Krisenproblem grundsätzlich zu lösen.

Fest steht: So weiter machen geht nicht, wir müssen umdenken. Das war schon die Botschaft von Jesus: “Die Zeit ist erfüllt! Das Gottesreich ist gekommen! Denkt um! Glaubt an die Frohbotschaft!” (Matthäus 4:12-17 u.a.) Gottesreich steht für Paradies. Als die Pharisäer ihn fragten, wann das Gottesreich komme, sagte er: Es ist mitten unter euch. (Lukas 17:20) Allein Umdenken hilft, um die Paradiesmöglichkeit durch das entsprechende Verhalten zu nutzen.   Jesu Rezept, die Liebe, sagt leider nicht, wie wir wie konkret lieben müssen, um Gottes Reich zu verwirklichen. Deshalb können auch die Kirchen kaum konkrete Angaben zu den konkreten Angaben zur Lebensgestaltung machen.
Mit seinem auf die Armen gerichteten Fokus ist Jesus wenig hilfreich, denn erstens vermehrt man damit leicht die Armut und versäumt, das erste Gebot zu erfüllen: Liebe Gott. Die Weltursache lieben bedeutet, ihren gesetzmäßigen Willen zu erforschen, um ihn erfüllen zu können. In diesem Sinne äußerte Jesus: Denkt nicht, ich sei gekommen, um das ‚Gesetz‘ zu vernichten. Ich bin gekommen, um zu erfüllen: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als dass auch nur ein kleinster Buchstabe oder ein Teilchen eines Buchstabens vom ‚Gesetz‘  verginge, und nicht alles geschähe. (Matthäus 5:17-18)
Weil das ‚Reich Gottes‘ nur verwirklicht wird, wenn Organismen das mathematisch-physikalische Konzept als das absolut vollkommene Gesetz in ihrem Verhalten zur Geltung bringen. So steht in Kolosser 3:10, wie wir weltspielfähig = paradiesfähig werden: Kleidet euch mit der neuen Persönlichkeit, die durch genaue Erkenntnis erneuert wird nach dem Bilde des Einen, der sie geschaffen hat. In Matthäus 5:48 heißt das: Ihr sollt vollkommen sein wie Gott.
Deshalb ist Erkenntnis wichtiger als Glauben: Lehre mich Gutes, Vernünftigkeit und Erkenntnis selbst, denn ich habe Glauben an deine Gebote geübt. (Psalm 119:66) Oder: Ich selbst wandte mich um, um zu erkennen und zu erforschen und nach Weisheit und dem Grund der Dinge zu suchen. (Prediger 7:25)
Verstoßen wir mit unseren ständigen Tun und Lassen gegen das Gesetz, versäumen wir, mit seiner Hilfe unsere Eigenschaften bis zur Weltspielfähigkeit zu optimieren, bestrafen wir uns über die Rückwirkung der Folgen mit Krisen bis zum Tod.
Die
kybernetische Lohn-Strafe-Zuweisung über die  Rückkopplung drückt Galater 6:7 so aus: Was der Mensch sät, wird er ernten.

Dieser kurze Exkurs in die Bibel erklärt bereits die Ursache unserer Einzel- und Gemeinschaftskrisen und dass wir da nur raus- bzw. garnicht erst reinkommen, wenn wir mit dem Gesetz die darin vorgesehenen paradiesischen Lebensverhältnisse verwirklichen. Nichts ist nach unserer Erkenntnis eindeutiger.

Unter dem Druck der Krise wird umdenken inzwischen allgemein akzeptiert. Das äußert sich folgerichtig in weniger Konsum. Aber von Falschem ablassen bedeutet noch nicht, die richtige Vorstellung über Ziel und Weg haben. Es kann nur der Übergang zur Bewussten Evolution (BE) sein, mit der wir das Tierreich verlassen und uns gezielt zum Homo optimus entwickeln.  BE bedeutet: Wir streben einzeln und gemeinsam das Evolutionsziel an, das die Energie seit ihrer Entstehung in Gestalt der ersten Organismen, der Quanten, durch ihre Höherorganisation verwirklicht. Wir sind ein Übergangszustand auf ihrem Weg zu Organismen, die das mathematisch-physikalische Konzept gezielt  nutzen,  um das darin enthaltene bestmögliche Sein zu verwirklichen. Ist doch einfach!

Wie wir dieses Ziel erreichen, soll nachfolgend an der
zweiten quantitativen Fehlentwicklung, dem ungezügelten
Konsumwachstum, genannt Wohlstand,
weiter erklärt werden.

Unserem Verhalten nach sind wir Verbraucher, ständig beschäftigt mit der Frage: Was kann ich als nächstes verbrauchen? Statt: Wie kann ich lebensfähiger werden, damit es mir immer besser geht?

Das größte Problem ist die Freizeit – die bequemste Lösung ist die Unterhaltung. Nichtstun strengt an, das selbständig arbeitende Bewusstsein will beschäft werden.  Das hat jemand so ausgedrückt: “Wie schön ist es mal nichts zu tun und dann vom Nichtstun auszuruhn.” Unterhaltung beschäftigt mein Bewusstsein, ohne dass ich mich anstrengen muss. Der Unterhaltungskonsum hat eine gigantische Unterhaltungsindustrie und den Beruf des Entertainers entstehen lassen: Moderatoren und Liedermacher, Reiseführer und Partieunterhalter, Fußballspieler und Schauspieler, Romanschreiber, Bildermaler und Modellierer. Die letzten nennen sich Künstler und beanspruchen mehr zu sein als Entertainer. (Dazu Info ‚Je mehr Kunst, um so weniger Kultur‘) Die Gefahr, sich unterhalten zu lassen, statt zielstrebig forschend, sich ändernd und gestaltend aktiv zu sein, steckt in der Trägheitseigenschaft der Energie: Wenn sie kann, verharrt sie in ihrem Zustand, denn Änderung verlangt Kraftaufwand.  Wir nennen  deshlb Trägheit Bequemlichkeit und Kraftaufwand Anstrengung.

Der Reisekonsum hat eine Inflation der Reiseveranstalter ausgelöst, die Straßen mit Autos, den Himmel mit Flugzeugen, die Urlaubsziele mit Häuserblocks gefüllt. Im Unterschied zur Unterhaltung täuscht Reisen eigene Leistung vor. Die mit Reisen verbundene Erwartung endet meistens mit Enttäuschung. Wo man hinkommt, trifft  man sich selbst. Nicht das Reisen von mir weg bringt mich weiter, sondern die Reise zu mir hin.  Selbstverwirklichung setzt Selbsterkenntnis voraus. Reisen lohnt sich, wenn es zu dieser Einsicht führt.
Konsum an Ge- und Verbrauchsgütern.
Alles wird gekauft – egal, was der Supermarkt anbietet. Shopping dient als Erfolgserlebnis und Glücksmoment. Das Zeug füllt Schränke und Wohnung. Finanzminister Wolfgang Schäuble“entfesselte Märkte”.
bezeichnet die Verführung zum Konsum durch Werbung und immer ausgefallenere Produkte und die Verführbarkeit der Menschen als
Was den Energiekonsum betrifft,scheinen wir es darauf anzulegen, möglichst schnell  die Vorräte zu verbrauchen.  Wir schaffen es, in Jahrzehnten  eine CO2-Menge in das sensible Regelkreissystem unserer Erdatmosphäre zu befördern, die sich in Milliarden Jahren in Kohle, Öl und Gas angesammelt hat.
Konsum auf Kredit
lässt den Verbrauch zum Leben über unsere Verhältnisse ausufern, wie mehrfach zu lesen. und zu hören. ‘Über die Verhältnisse’ bedeutet über die Produktionsleistung.  Mit einer exzessiven Kreditpolitik von Banken und Handel werden die Menschen zum Konsum verführt:  Jetzt kaufen – später zahlen – 0% Zinsen. Sogar Grundstückskauf ohne Anzahlung.

Beide Wirtschaftskrisen, die in den 1920er Jahren und die jetzige, entstanden, weil Verbrauch auch dann an seine Sättigungsgrenze stößt, wenn die Nachfrge über den Versorgungsbedarf hinausgeht.  Wenn dann auch die Kredite mehrfach ungedecktes Geld sind, ist der Kollabs besonders heftig: 1. weil eine besonders hohe Übernachfrage Überkapazitäten beim Angebot bewirkt hat (alle Unternehmen wollen ja am Boom verdienen, wofür die Banken gerne Kredit geben, damit sie mit verdienen),  2. weil  das  Luftgeld  auch die Banken unfähig macht,  ihre Funktion für den Geldfluss zu erfüllen. hoheDeshalb ist der jetzige Einbruch so heftig, er wird verharmlosend als Wirtschafts- und Finanzkrise bezeichnet.  Schon eine  Wirtschaftskrise mit Unternehmensinsolvenzen und Arbeitslosen ist eine Systemkrise. Eine richtig strukturierte und gesteuerte Gemeinschaftsorganisation läuft krisenfrei. ‚Richtig‘ bedeutet immer ‚in Übereinstimmung mit den Weltspielregeln‘.
Obwohl dieKrise wie zuvor beschrieben durch kreditfinanzierten Konsum entstand, versuchen unsere Regierungen, damit aus der Krise zu kommen. Warum tun sie das? Sie sehen keinen anderen Ausweg als quantitatives Konsumwachstum,  das sie mit Wirtschaftswachstum und Wohlstand gleichsetzen.

Wo finden wir die Lösung für Krisen aller Art,die wir einzeln und  gemeinsam verursachen? Nur in den Gesetzen und Regeln unserer mathematisch-physikalischen Existenzbedingung aus Raum – Zeit – Energie.

Das ist aus 2 Gründen so:
1. Grund:
Weil wir und alles um uns Organisationen der einen Energie in Gestalt der Quanten sind, bringt sie mit ihren mathematisch-physikalischen Eigenschaften die Gesetze und Regeln in jeder  Bewegung in und um uns zur Geltung.
(Siehe ‚Mit den Weltspielregeln zum Existenzoptimum‘)

2. Grund:Nicht wir bestimmen die Folgen unseres Verhaltens, sondern die gesetzmäßigen Verhaltensvorschriften. Was im Weltspiel Vorteil und Nachteil,Lohn und Strafe bedeutet, bestimmt die Schiedsrichterfunktion actio = reactio. Ihre kybernetische = steuernde Wirkung heißt in der Evolutionslehre Selektion: Organismen und ihre Systeme belohnen sich mit höherer Lebensqualität, wenn sie im Sinne der Gesetze operieren. Verstoßen sie dagegen, bestrafen sie sich mit Nachteilen bis zum Aussterben. 95% aller Arten sind deshalb wieder ausgestorben.
Beispiel: Anwenden der Gesetze für
Atomkraftwerke erhöht die Lebensqualität, für Atombomben verringert sie bis zur gegenseitigen Auslöschung.
2. Beispiel Krise:Eine wichtige Ursache ist unser Verstoß gegen die Mini-Max-Regel. Sie besagt: Jede Bewegung sollte mit dem geringsten Energieverbrauch bei gleichzeitig größter Wirkung ausgeführt werden. Der ganze Weltprozess funktioniert danach, der eigene Organismus. Verursacht wurde und wird die ‚Systemkrise‚ durch 
Geld – Besitz – Konsummaximierung,überwunden und nachhaltig
verhindert werden kann sie nur durchExistenzoptimierung.
Die Krise ist nicht vorbei. Sie entstand folgerichtig als Warnung vor einem Zusammenbruch des Systems. Weil unsere Politiker, die regierenden und die in der Opposition, nicht wissen, was sie tun müssen, um  da raus zu kommen, haben wir das Schlimmste noch vor uns. Zu ihrer Entschuldigung sei betont, dass auch Wirtschaft und Wissenschaft die Lösung nicht kennen. Es kommt auch von dort nur die alte Meinung von Keynes, wonach das Volkseinkommen vom Konsum abhängt und bei dadurch verursachten Depressionen, die er wohl für unvermeidbar hielt, öffentliche Arbeitsbeschaffung und Defizit-Finanzierung notwendig sei. Damit versuchen unsere Regierungen, die Krise in den Griff zu bekommen.
Von Keynes stammt der Begriff  ‘effektive Nachfrage’.Er denkt dabei fälschlich an Konsum. Konsum = Verbrauch lebenswichtiger Ressourcen kann nicht effektive Nachfrage sein. Maß für effektve Nachfrage sind die Ziele und Wege, die jeder Einzelne und jede Gemeinschaft mit Hilfe der Wirtschaftstätigkeit verwirklichen soll und will, die das Existenzoptimum verwirklichen.

DiesemZiel dienen die 3 Befreiungstätigkeiten Forschung – Bildung – Gestalten. Wenn wir unsere  Wirtschaftstätigkeit darauf ausrichten, haben wir wegen der Dimension
der Aufgabe Vollbeschäftigung, und erreichen kurzfristig unser Existenzoptimum, für das die Formel gilt: Beliebig lange leben mit beliebig viel Freude und beliebig wenig Leid.
Stattdessen geht es mit Keynes
immer tiefer in die Krise:Wirtschaften für eine uneffektive Nachfrage überwiegend überflüssiger bis schädlicher Güter und Dienstleistungen.
In diesem Sinne fiel der Bundesregierung das denkbar schädlichste ein: Mehr Konsum durch die Abwrackprämie.
Es war der Gipfel der Energieverschwendung und Umweltzerstörung. Autos, die wegen ihrer Fahrtüchtigkeit noch Jahre gebraucht worden wären, wurden verschrottet – ein Vorgang so pervers wie die Bezeichnung “Umweltprämie”. Dabei ist das Auto mit seinem Gesamtaufwand für  Herstellung, Instandhaltung, Treibstoff, Autobahnen, Straßen, Verkehrsregulierung, TÜV, Fahrschulen, Bürokratie Ressourcenvernichter Nr.1.  Deshalb setzte sich die ehrliche Bezeichnung im  Sprachgebrauch durch.
Noch schädlicher als derUmweltschaden war der in den Köpfen durch das falsche Signal:  Konsum geht vor Forschung und Bildung. Erziehung zur Wegwerfgesellschaft in übelster Weise. Mal eben 5 Milliarden für neue Autos geschenkt – kein Problem.  Für Mängel im Bildungsbereich kein Geld. In die Forschung investiert, hätten die Milliarden auch Arbeitsplätze geschaffen – jedoch die richtigen für  Existenzoptimierung durch neue Erkenntnisse über die Funktion unseres eigenen Organismus und der Umwelt, statt Existenzgefährdung durch  Verbrauch der Ressourcen mit schädlichen Folgen.
Wohin die perverse Denkweise führt,möglichst viel Konsum sei die Basis für das Funktionieren unserer Lebensgemeinschaft – was letztlich global gesehen werden muss – zeigt die folgende Meldung vom 8. 4. 2010 der Berliner Morgenpost:
Das Bundeswirtschaftsministerium spricht sich aus wirtschaftlichen Gründen gegen die geplante Verkürzung der Wehrpflicht auf 6 Monate aus. Das „Handelsblatt“ zitiert aus einem Vermerk des Ministeriums, wonach schon die geltende Wehrpflichtdauer von 9 Monaten „volkswirtschaftlich nachteiliger und weniger effizient“ erscheine als eine Berufsarmee. Die geplante Verkürzung auf 6 Monate vergrößere den wirtschaftlichen Schaden.
Wie bei der Abwrackprämie praktiziert, ist der nächste logische Schritt, mit der Rüstung Werte zu zerstören. Die Versuchung ist groß, kennen wir doch aus eigener Erfahrung die Wirkung eines kriegszerstörten Landes für den wirtschaftlichen Aufschwung. Als Ersatz für die Ankurbelung der Wirtschaft können auch Zerstörung und anschliießende ‚Entwicklungshilfe‘ für den Wiederaufbau dienen. Deshalb ist Afghanistan gar nicht so abwegig.
Warum lenken unsere Politiker die vielen Rüstungsmilliarden, deren Beibehaltung allein das Schicksal der Menschheit besiegeln, nicht in Einrichtungen und Arbeitsplätze  für Forschung – Bildung- Gestalten? Das doppelt perverse an der irrationalen, von Keynes inspirierten Denkweise: Die in Rüstung und Zerstörung von Werten fließenden Mittel fehlen gleichzeitig in den für  wachsende Lebensqualität  entscheidenden 3 Bereichen. Dabei sind die Investitionen in deren Einrichtungen und Arbeitskräfte
wirtschaftlich ebensorelevant  wie Rüstung – und alle anderen Wertvernichtungsbereiche.
Zum Umdenken zu bewegen ist das Anliegen des VES.
Wegender Konsumförderung bleiben alle Bekenntnisse zu Forschung und Bildung Lippenbekenntnisse. Bundeskanzlerin: Unser Ziel sind 7% vom Sozialprodukt für Forschung –  2015 (!). Hilfreich wäre auch das von ihr verkündete zukunftweisende Haus für Wissen und Bildung – leider kein verbindlicher Ausführungsplan.

Wegen der Konsumförderung
wird im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung  Klimaschutz  klein geschrieben. Offiziell wird viel Wind um Klimaschutz gemacht  – aber bitte erst in 10 Jahren: Die notwendigen CO2-Werte werden auf das Jahr 2020 datiert.  Am ehrlichsten waren bisher die USA und China. Weil sie wissen, dass Konsum mit Klimaschutz unvereinbar ist, Konsum aber aus der Krise helfen soll und China zudem beim Konsum aufholen will,  legten sie sich bisher nicht fest.
Nachdem negativen Ergebnis der Klimakonferenz der Finanzminister der G20-Länder Anfang November in Schottland reagierte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) enttäuscht. Über ihn  zitiert am 24. 10. 09 die Berliner Morgenpost den SPD-Finanzexperten Joachim Poß: “Schäuble ist eine seriöse Lösung für eine unseriöse Politik.”  Herr Poß sagt das, weil Wolfgang Schäuble bezüglich Einsicht in Krisenursache und -lösung auf dem richtigen Weg ist. Dazu aus dem gleichen BM-Beitrag eine Aussage von ihm:
“Was man bei der Entfesselung der Märkte nicht so recht bedacht hat, ist, dass damit natürlich auch die Menschen entfesselt wurden.” Das ist eine Absage an den regierungsseits durch die Rahmenbedingungen  und die Konsum-Wohlstand-Propaganda geförderten Konsum.
Wo Wolfgang Schäuble die Lösung sieht,formuliert der BM-Autor so: “Anders als Steinbrück, der den Staat als großen Regulator durch die Krise rehabilitiert sah, setzt Schäuble auf bürgerliche Tugenden: Selbstverantwortung und altmodischer ‘Ethos’ sind seine Stichworte. . . Diese Gesellschaft lebt über ihre Verhältnisse. Schäuble wird ihr das sagen. Dass ihn das unpopulär machen dürfte, nimmt er hin.”
Schäuble
hat recht: Staatliches Regulieren,wie es Steinbrück sieht, mit monetären Maßnahmen und Gesetzen hilft nicht: Die Nachfrage ist eine Entscheidung der Einzelnen. Dass ihn der Aufruf zur Abkehr vom Konsumdenken unpopulär macht, ist eher unwahrscheinlich. In Krisenzeiten sind die Menschen änderungsbereit. Sie wissen, dass es so nicht weitergeht.

So, wie die Regierung die Bürger bisher zur Konsummaximierung ‘entfesselt’ hat, muss sie die Rahmenbedingungen, Maßnahmen und Informationen so ändern, dass die Nachfrage von Habenmaximierung auf Seinoptimierung gerichtet wird.
Mit seinem Appell an das ‘Ethos’ wirdWolfgang Schäuble allerdings wenig erreichen. Das hat unser Papst in Rom als Kardinal Ratzinger so ausgedrückt: “Inwieweit eine moralische Aussage in dieser Welt etwas bringt, bleibt umstritten.” Die Menschen wollen Konkretes! Sie wollen überzeugt werden vom Vorteil, wenn sie mit ihrem Geld solche Güter und Leistungen nachfragen, mit denen sie sich selbst optimieren statt ihres Autos.
Natürlich Wachstum,auch der Wirtschaft. Aber wie und wozu?
Unser Leben hängt davon ab,ob wir diese Frage durch unser Verhalten in Übereinstimmung mit unserer Existenzbedingung beantworten – oder nicht.
Die Antwort ist eindeutig:Qualitatives Wachsen, wachsen bei dem, was mir und allen anderen den größten Vorteil bringt: Wachsen an der eigenen Lebensfähigkeit. Mein Wohlbefinden hängt davon ebenso ab wie meine Fähigkeit, mich selbst und meinen Lebensbereich optimal zu gestalten. Ich erreiche dieses einzig vorteilhafte Ziel selbstverständlich nur, wenn ich mich in Übereinstimmung mit meiner Existenzbedingung verhalte, mit ihren Gesetzen und davon abgeleiteten Regeln, die unser Info Mit den Weltspielregeln aus allen Krisen zu Optimum nennt.

Die Erfahrung mit den Gesetzmäßigkeiten unserer Existenzbedingung ist so alt wie das nach besserem  Leben suchende Bewusstsein. Die Bibel informiert darüber ausführlich in ihren Texten der “natürlichen Theologie”, z.B. in Lukas 12:15: “Hütet euch vor jeder Art von Habsucht, denn wenn jemand auch die Fülle hat, kommt doch sein Leben nicht aus den Dingen, die er besitzt.”   Mit dieser Orientierung gäbe es die Krise nicht. Miit unserer Konsumorientierung verlieren wir unser Leben an die Dinge. Eine Umfrage ergab: Die Sorge um das Auto ist größer als die um die eigene Gesundheit.

Wolfgang Schäuble setzt auf Tugenden. Wer gegen Tugenden ist, hat eine falsche Vorstellung von dieser  gesetzmäßig gesteuerten Welt. Damit schadet er sich ständig, denn ‘Tugenden’ sind die  Verhaltensweisen, die befähigen, das Weltspiel richtig zu spielen, weil sie die darin geltenden Spielregeln  in unser Verhalten transformiern. Das erkannten bereits die Griechen: Wer nach den Anweisungen der Tugenden lebt, erreicht  das Existenzoptimum, das sie Eudämonie nannten. Es ist der Zustand, den die Weltgesundheitsorganisation als vollkommenes physisches, psychisches und soziales Wohlbefinden definiert. Die WHO versteht unter Gesundheit nicht, wie üblich, Abwesenheit von Krankheit, sondern Lebensfähigkeit. Lebensfähig ist heute noch keiner – auch nicht der ‘Gesunde’. denn ‘Gesundheit’ bezeichnet heute einen normal defekten Zustand, ‘Krankheit’ nennen wir eine darüber hinausgehende Unordnung.  Solange wir altern und sterben, ist unser Energiesystem noch  nicht optimiert. Den Zustand der Lebensfähigkeit zu erreichen, fordert Matthäus 5:48: “Ihr sollt vollkommen sein wie Gott.” Es ist das Ziel der Selbstverwirklicheung. Das ist so, weil sich die Weltursache, die wir ‘Gott’ nennen, energetisch verwirklichen will.  Die Bibel lässt uns mit diieser Aufgabe nicht allein. Sie weist auch den Weg. Z.B. in 1. Korinther 2:10:  Der Geist erforscht alle Dinge, selbst die tiefen Dinge Gottes. Und in Römer 1:20 steht, wie wir die Weltursache als unsere Ursache erkennen: Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird erkannt an seinem Werk von Anfang an, sodass keine Entschuldigung gilt.

Den Griechen war klar, dass man sein Optimum nicht mit immer mehr Konsum erreicht.  Zu den Gewinnern im Weltspiel gehört man durch die eigene Tauglichkeit. Darwin nannte sie Fitness. Meine Fitness ist meine Informationspotenz. Sie wird deshalb in Intelligenzgrad gemessen. Intelligenz äußert sich in bestimmten Verhaltensweisen, den Tugenden. Sie folgen aus dem mathematisch-physikalischen Konzept, sind davon abzuleiten.

Spätestens seit Darwins “Die Entstehung der Arten” 1856 kennen wir die im Weltspiel geltende EthiK: Es ist die Ethik der Evolution. Die Evolutionsethik ist darauf gerichtet, das im mathematisch-physikalischen Weltkonzept enthaltene Existenzoptimum weltweit zu verwirklichen. Sie kam mit der Entstehung der Energiequanten ins Spiel und endet, wenn sich diese bis zu Organismen mit Konzeptbewusstsein hochorganisiert haben. Die sind dann durch ihre Weltspieltauglichkeit fähig,  die Lebensverhältnisse zu gestalten, von denen wir als Paradies träumen. (Die gesamte Weltentwicklung von der Ursache, genannt Gott, bis zu ihrer Verwirklichung ist auf www.VES-Paradies.de auf der einen Seite “Weltspielübersicht” dargestellt.)  Sogar Darwin hat trotz seiner vorsichtigen Art am Schluss seines Werkes einen Ausblick auf den paradiesischen Endzustand der Evolution formuliert, nachzulesen auf dem angefangenen Info  Darwins Evolutionstheorie: Zielfall statt Zufall.
Wir befinden uns heute in der kritischstenPhase der Bewusstwerdung.
Solange wir nicht wissen, warum wir leben,richten wir die weitreichenden Möglichkeiten unseres fortgeschrittenen Bewusstseins gegen uns und die Umwelt. Wir versprechen uns Vorteil von Tätigkeiten und Dingen, deren Folgen Nachteil bedeuten.  Die beiden Hauptvorteilsirrtümer sind Konsum und selbst erdachte Weltanschauungen ideologischer, philosophischer und religiöser Art. Weil die Jagd nach dem größten Stück vom Konsumkuchen und der Herrschaftsanspruch der Weltanschauungen die Menschen verfeinden, gehören zu beiden Rüstung und  Krieg.
Aber nicht nur durch Ressourcenverschwendung und Krieg drohen wir zu scheitern:

Bewusstsein mit der Fähigkeit zur Selbstreflektion,das seine Bedeutung nicht kennt, geht an sich selbst zu Grunde.
Mitten im Wohlstand degeneriert es durch psychische Fehlentwicklungen zur Lebensunfähigkeit. Depressionen sind bereits eine Volkskrankheit.  Wegen ihrer Häufigkeit und Langwierigkeit und wegen der Aussichtslosigkeit einer Heilung aus Unkenntnis der einzigen Heilungsmöglichkeit, dem Sinn unseres Lebens, entstehen bei Unternehmen und Kommunen empfindliche Arbeitsausfälle, z.B. Lehrermangel. Deshalb fragt das Land Berlin im Fragebogen für Berufsbewerber nach Art und Dauer psychischer Erkrankungen. Die zerstörende Wirkung der Bedeutungslosigkeit im Bewusstsein wird besonders  sichtbar in den Psychodefekten von Sozialhilfeempfängern. Dazu mehr unten unter Grundeinkommen.
Während Depressionen nach innen gerichtet sind,wirkt Destruktivität zerstörerisch nach außen. Private und öffentliche Einrichtungen werden beschädigt oder zerstört, das Abfackeln von Autos ist schon Normalzustand. Schließlich kommt es zu gewalttätigen Massenausschreitungen wie jetzt wieder in Griechenland.  Die jungen Menschen lassen ihren Frust raus in einer Gesellschaft ohne Hoffnung begründende Perspektive, in der eine unfähige Regierung die Verhältnisse ins Chaos laufen lässt. Nur in Griechenland, wo die EU schon die Notwendigkeit einer Kuratelregierung sieht?
Ein anderes Beispiel für Degeneration ist Kriminalität.Die Gefängnisse sind überfüllt, trotz milder Urteile.  Einzeldelikte bilden nur einen Bereich. Die größere Gefahr geht von den global operierenden mafiotischen Gangs aus. Sie haben leichtes Spiel, wo Wohlstand der einzige Wert ist.  Unter den 83 Mafiosi, die bei einer Razzia in Bari, Süditalien, festgenommen wurden, waren Anwälte, Bankdirektoren, Priester. (BM 2. 12. 09)  In  seine Liste der mächtigsten Männer der Welt hat das Magazin ‘Forbes’ auf Platz 41 der 67 “World’s Most Powerful People” einen Drogenboss gesetzt.

Die Krise hat bestätigt, was längst in Büchern und Artikeln beschrieben ist: Die Welt wird von einer Gang beherrscht! Sie heißt FeD, the central banking system of the United States. Die private (!) Notenbank kontrolliert die Finanzwirtschaft der USA und von dort über den Dollar als Verrechnungsbasis  =  faktische Weltwährung  die Weltwirtschaft. Auch da steht ein Boss an der Spitze. Die Gang ist global vernetzt, z.B. mit unserer ‘Hypo real’. Die FeD kann, wie die Krise gezeigt hat, die Regierungen zwingen, die Folgen ihrer destruktiven  Politik mit Steuergeldern auszugleichen.  Präsident Obama stellte sofort 700 Milliarden Dollar bereit.
Nun hat die Krise gezeigt,dass die FeD nicht nur der US-Herrschaft dient, sondern durch die Unordnung, die sie  auch in den USA anrichtet, diesen letztlich schadet.   Deshalb könnte die Gesetzesvorlage, die Abgeordnete der Demokraten zur Teilentmachtung der FeD in den Senat einbrachten, durchkommen.  Andererseits könnte die FeD zum Wohle aller Menschen und damit auch der USA wirken,  wenn sie von ihrer Politik der unbewussten Evolution, der rücksichtslosen Gewinnmaximierung,  zur Politik der Bewussten Evolution übergeht. Damit würde sie ihre Herrschaft dauerhaft begründen. Sie ist dann angesehen, weil sie über den Geldfluss auf eine immer höhere Ordnung hinwirkt. Weil die Banken aus der von ihnen mitverschuldeten Krise nicht lernen, hat Präsident Obama jetzt einschränkende Maßnahmen eingeleitet. Wann entschließt sich auch in Europa die Politik dazu?
Weitere Degenerations-Beispiele sind Arbeitsunwilligkeit,gefördert durch ‘Sozialhilfe’, und  abnehmende Konsens- und Kooperationsfähigkeit. Der Streit führt zu überforderten Gerichten,  in der Mann-Frau-Beziehung zur Vereinzelung,   in der Politik herrscht der Streit nicht nur zwischen, sondern in den Parteien.
Alle Degenerationsvorgänge nehmen solange zu,wie wir die Bedeutungs- = Sinninformation nicht zur Kenntnis nehmen.
Sie liegt seit Darwins ‘Entstehung der Arten’ 1856 vor, erkennbar an Evolutionsart und Evolutionsrichtung, und ist Aussage des mathematisch-physikalischen Konzepts, u.a. eindeutig durch seine Naturkonstanten. Seine absolute Vollkommenheit ermöglicht bei Verhalten nach Maßgabe seiner Gesetze und Regeln vollkommenes Sein. Genau darauf zielt die Energie mit ihrer Höherorganisation.
Wir verharren immer noch im Zustand der unbewussten Evolution.Die Wissenschaft zählt uns solange zum Tierreich, wie wir wie alle Tiere das Evolutionsziel unbewusst anstreben, indem wir mit der langwierigen und leidvollen Methode Versuch – Erfahrung nach den besseren Lebensmöglichkeiten suchen.   Erst mit dem Übergang zur Bewussten Evolution BE verlassen wir das Tierreich.

In der BE verwenden wir alle Mittel an Arbeit und Kapital für Forschung, Bildung und innovatives Gestalten unserer Umwelt mit dem Ziel, möglichst schnell das Existenzoptimum zu  verwirklichen. An erster Stelle steht die Optimierung der eigenen Existenz durch  Optimieren der Genom- und Gehirninformationen bis zur Weltspielfähigkeit.
Durch die zielgerichtete Verwendung aller Ressourcen,insbesondere der eigenen, verschwinden alle destruktiven Vorgänge im eigenen und Umweltsystem automatisch, denn sie entstehen nur, weil wir das Richtige nicht  tun. Weil man immer etwas macht, macht man immer entweder das Richtige oder das Falsche. Schon Jesus “Eure Rede sei Ja, Ja  – Nein, Nein.”
wusste, dass die Welt digital funktioniert:
Bewusste Evolution ermöglicht dem Einzelnen und der Regierung,die vorteilhaften Entscheidungen zu finden, die das Kulturniveau auf kürzestem Weg bis zum Optimum steigern. Kultur bezeichnet die Lebensgestaltung des Einzelnen und der Gemeinschaft. Weil Kunst dabei eher eine Randbedeutung zukommt, ist es ein Zeichen von Degeneration, wenn wir Kultur auf Kunst reduzieren. Das passt in unsere Gesamtentwicklung. Das Kulturniveau hängt davon ab, wieviel jeder von seinen Möglichkeiten konsumiert und wieviel er für Forschung, Bildung und kreatives Gestalten nutzt,  um seine Lebenssituation zu verbessern.   Das gilt ebenso für die Regierung.

Wachsen muss die Forschungs-, Bildungs- und Gestaltungswirtschaft, weil nur sie unsere Lebensfähigkeit und Lebensqualität optimiert.  Die Konsumwirtschaft muss als Vorteilsirrtum zurückgefahren werden.
Das bedeutet:Die in der hektischen Konsumperiode der ‘entfesselten Märkte’ aufgebauten Überkapazitäten für Konsumgüter müssen abgebaut werden zu Gunsten der Produktion lebensentscheidender Informationen und Produkte.  Das sind leider die Wirtschaftsbereiche, die wir mehrheitlich noch nicht durch unsere Nachfrage finanzieren, obwohl es  für die Lebensqualität die ergiebigsten sind. An erster Stelle Genforschung und -gestaltung, weil wir damit  alle organischen Energiesysteme, insbesondere unser eigenes und unsere Ernährung, in wenigen Jahren zum Optimum bringen können.
Auch die Raumfahrt ist ein wichtiger Wirtschaftszweig auf dem Weg zum Existenzoptimum.

Aufgabe der Regierung ist, die Nachfrage der Bürger auf die Tätigkeiten zu richten, die uns weltspielfähig machen und damit immer höhere Lebensqualität erschließen.
Solange die Bürger nicht von sich aus dieForschungs- und Bildungseinrichtungen  finanzieren – es soll ja alles umsonst sein vom  Kindergarten bis zur Uni –  müssen sie Steuern zahlen. Leider gehen durch die aufwendige Bürokratie weit mehr Mittel für die Befreiungstätigkeiten verloren, als letztlich für diese übrig bleiben.  In den aufwendigen Bürogebäuden könnten statt unproduktiver Bürokraten Forscher, Lehrer und Ingenieure tätig sein. Der  Lastenausgleich hat das 13-fache der ausgezahlten Gelder für Bürokratie verschlungen.
Das Umdenken von Konsum aufSein ist auch die einzig mögliche Friedenspolitik. Der Kampf um das größte Stück vom Kuchen verfeindet jeden mit sich, den anderen und der Umwelt.  Die einzig mögliche Solidaritätsbasis ist in allen drei Fällen die BE, denn die Vervollkommnung der eigenen Existenz durch Forschung und Bildung ist  der größte Vorteil für jeden,  nur durch Kooperation mit allen anderen erreichbar und umweltschonend. In einer Konsumwelt ist jeder unliebsamer Konkurrent. Bei BE wird jeder mit seinen Fähigkeiten gebraucht, erhält jeder seine Bedeutung.
Nur mit Tätigkeiten, die das mögliche Existenzoptimum verwirklichen,sind wir auch mit der Weltursache solidarisch. Denn die will sich durch uns verwirklichen. Das ist der Grund, warum alle Folgen unseres Tuns und Lassens über die kybernetische Rückkopplung nur dann positiv sind, wenn sie uns existenzfähiger machen. Die Bezeichnung ‘Kybernetik’ ist richtig gewählt, denn kybernetes bedeutet griechisch Steuermann. Und das will ja die Weltursache mit der Rückwirkung der Folgen auf den/die Verursacher: Den Einzelnen und die Gemeinschaften in die richtige Richtung steuern. Wie jetzt durch die Krise als Folge  ungehorsamen Verhaltens. Werden wir dieses Mal daraus die richtigen Schlüsse ziehen?  Gottes Geduld ist nicht unbegrenzt.
Offensichtlich ist Konsumreduzierung zuGunsten der drei Befreiungstätigkeiten Forschung – Bildung – Gestalten auch die einzige Freiheitspolitik. Freiheit kann nur frei werden von Unvollkommenheit zur Vollkommenheit bedeuten, wie es Matthäus 5:48 fordert. Der am Haben orientierte Wohlstand führt immer tiefer in Unfreiheit. Mit ihrem Irrtum, nur mehr Konsum könne uns vor Krisen bewahren,  macht uns die Regierung  zu Wohlstandssklaven, weil sie den Freiheitsweg aus der Krise nicht sieht.

Bewusste Evolution verhindert Arbeitslosigkeit.
Arbeitslosigkeit ist die Folge einer falschen Verwendungdes Faktors Arbeit für überflüssigen Verbrauch. Wenn wir bewusst das Evolutionsziel anstreben,  brauchen wir alle verfügbaren Mittel an Arbeit und Kapital. Nicht nur alle Arbeitslosen, sondern die viel größere Zahl der in Bürokratien und überflüssigen und schädlichen Produktionen Fehlbeschäftigten. Und die brach liegenden Rentner. Logisch, dass bei steigender Lebensdauer auch  das Rentenalter erhöht werden muss. 67 ist ein Anfang. Konrad Adenauer hat noch mit 85 Jahren die Bundesrepublik regiert.
In einer BE-organisierten Gemeinschaft erhält jeder seine Bedeutung, weil jeder mit seinen Fähigkeiten gebraucht wird.

Ein Grundeinkommen für eine ausreichende Versorgung kann an jeden gezahlt werden,  der sich auch ohne den Zwang zum Selbstverdienen in den Optimierungsprozes der BE nach Kräften einbringt.   Weil das dafür notwendige Bewusstsein fehlt,  haben schon die heutigen Zuwendungen im ‘Sozialen Netz’ zerstörende Folgen.  Seine gesetzmäßig begründeten Ansprüche verführen zu einem Leben auf Kosten anderer.  Das äußert sich in wachsenden Sozialausgaben, die schließlich die Gemeinschaftskasse sprengen. Noch zerstörender als die finanzielle Sprengkraft wirkt die soziale Sprengkraft. Immer weniger müssen immer mehr arbeiten und gleichzeitig  für immer mehr  Stützebezieher, Fehlbeschäftigte und Rentner mehr zahlen.
Alle Parteien sorgen mit ihrer Politik dafür,dass sich die Schere immer weiter öffnet. Denn alle  wetteifern damit, immer mehr Unterstützungszahlungen zu gewähren.  Das wird von der linken Denkweise als  ’sozial gerecht’ gefordert, obwohl die wachsende Bürokratie  das ca. 20-fache der Auszalungen verschlingt.  Die zunehmende Belastung weniger  führt  zu sozialen Verwerfungen und wird der ideale Hebel für Rechts. So arbeiten die Linken den Rechten in die Hände.
Was in unserer Welt sozial = gemeinschaftsrichtig ist,bestimmen nicht wir. Das ist im Weltkonzept festgelegt. Gemeinschaftsrichtiges Verhalten ist unerläßliche Komponente optimaler, krisenfreier Gemeinschaften.
Wie der Schiedsrichter im Weltspiel,die gesetzmäßigen Folgen von Verhalten und ihre Rückwirkung auf den/die Verursacher, unsoziales = gemeinschaftsfalsches Verhalten bestraft, demonstriert er an der Sozialhilfe: Nicht nur die Gemeinschaft gerät in Unordnung, auch die Sozialempfänger, die es darauf anlegen oder dabei bleiben.
Ihr Bewusstsein sorgt dafür,dass ihr rücksichtsloses Verhalten als Gewissen wirkt und sie krank macht.  Hinzu kommt ihre Bedeutungslosigkeit. Bewusstsein mit der Fähigkeit zur Selbstreflektion verlangt auch gegen den Willen seines Besitzers nach seiner Bedeutung. Bleibt sie aus, geht es an sich selbst zu Grunde. Deshalb werden hier besonders viele psychisch defekte mit Drogenabhängigkeit  festgestellt. Dieses Beispiel zeigt,  dass und wie Arten durch Unfähigkeit aussterben.

Weil wir uns mehrheitlich noch auf der niedrigen Ebene derunbewussten Evolution bewegen, brauchen wir noch die Geißel des Schiedsrichters im Weltspiel: Die nachteiligen Folgen bei Verhalten gegen unsere Existenzbedingung. Sie sind das Selektionsmittel der Evolution. Es ist noch keineswegs sicher, ob wir als Homo sapiens sapiens die ‘enge Pforte’ (Bibel) bzw. das ’schmale Fenster’ (Evolutionslehre) der Bewussten Evolution finden. Nur damit finden wir auf den schmalen Evolutionsgradienten zurück, der zum Evolutionsziel führt.

Kant formulierte unsere Situation so: “Die vornehmste Aufgabe des Menschen ist, herauszufinden, wie er seine Stellung im  Weltall gehörig erfülle.” Er selbst wusste es nicht. Sein ‘Imperativ’: Lebe so, dass  dein Verhalten Grundlage für ein allgemeingültiges Gesetz sein kann. Welches Verhalten für welches Gesetz?  Kant begann sein Wirken als Philosoph unter dem Eindruck von Leibniz und Newton mit Gedanken zum mathematisch-physikalischen Konzept, dem allgemeingültigen Gesetz. Folgte aber dann seiner Veranlagung  zum philosophischen, schließlich sogar religiösen Spekulieren, womit man in unserer Welt scheitert.
Weil Kant vor Darwin lebte,kannte er auch dessen Erkenntnisse über unsere Stellung in der Welt nicht: Optimiere dich bis zur Weltspielfähigkeit, damit du die Paradiesmöglichkeit durch folgerichtige Gesetzesanwendung verwirklichen kannst.
Weil wir diese ebnso einfache wie offensichtlicheOrientierung nicht zur Kenntnis nehmen, schon gar nicht  im  Partei- und Regierungskonzept, ist keineswegs sicher, ob die Menschheit den Weg zum Evolutionsziel Existenzoptimum findet oder vom Paradiesplaneten Erde verschwindet – wie über 95% aller Arten, weil sie in die falsche Richtung liefen, weg vom Evolutionsgradienten.

Die wachsende Unordnung dieser Krise ist vielleicht der letzte Prüfstein.
Für den Fall, dass wir da nicht rauskommen, sondern immer tiefer hinein, wie es zur Zeit aussieht, hat die Weltursache vorgesorgt. Die hohe Verlustrate der ungezielt operierenden Organismen wird durch eine genügend große Zahl ausgeglichen. Sie garantiert durch die Entwicklung von Bewusstsein auf Paradiesplaneten in statistisch hinreichender Häufigkeit, dass das Evolutionsziel
erreicht wird:
Vollkommenes Konzeptbewusstsein verwirklicht durch folgerichtiges Anwenden der mathematisch-physikalischen Gesetze und Regeln die vollkommenen Lebensverhältnisse weltweit:
Beliebig lange leben mit beliebig viel Freude und beliebig wenig Leid.

Wie können wir dieses Evolutionsziel, das wir erreichen wollen und sollen, als Gemeinschaft, gesteuert durch unsere Regierungen, zielstrebig verfolgen?
Konzeptionell ist eine Demokratie ziellos = sinnlos.Unsere Verfassung gibt kein Ziel vor, auf das sich die Gemeinschaft hinbewegen soll, geführt durch die gewählte Regierung.  Jeder soll selbst sein Ziel suchen, das er als Sinn seines Lebens verwirklichen will. Die Regierung soll sich darauf beschränken, im Rahmen ihrer Verfügungsmacht für Einhaltung der Rechtsordung sorgen, damit keine Unordnung entsteht, der Einzelne in Gleichheit und  Freiheit  leben kann.
Mit dieser Vorgabe ist unsere Verfassung aus mindestens3 Gründen für die heutige Krisensituation und die Schwierigkeit ihrer Überwindung ursächlich:

1. Weil sie die Weltursache Gott in der Präambel nicht objektiv sieht, sondern subjektiv im Sinne der christlichen Religion, und von da aus auch die Werte für die Lebensgestaltung. Damit gerät sie in Widerspruch zu ihrer erklärten Zielneutralität.

2. Weil sie die laufende Evolution unbeachtet lässt, obwohl seit 1859 bekannt ist, dass wir ein Übergangszustand in der Höherentwicklung sind und unser Verhalten nach den Evolutionsgesetzen positiv  mit Vorteil oder negativ mit Nachteil ’selektiert’ = bewertet wird. Wie die laufende Krise und das fehlende Wissen, da raus zu kommen, beweist, ist noch nicht sicher, ob wir das Existenzoptimum erreichen oder uns aus der Weltentwicklung verabschieden, wie über 95% aller Arten. Voraussetzung für das Weiterkommen ist ein anderes Demokrativerständnis – ein evolutionäres.

3. Wegen ihres idealisierten Menschenbildes. Es geht von Menschen aus, denen man nur Rechte, keine Pflichten zu geben braucht und deshalb darf. Alle Menschen würden sich mit selbstauferlegten Pflichten konstruktiv in die Gemeinschaft einbringen. Diesen Ansatz haben die ‘Väter des Grundgesetzes’ selbst ad ab surdum geführt, indem sie mit dem Pflichtfach Religionsunterricht zu einem bestimmten Glauben erziehen wollten. Womit sie bestätigen, dass es ohne eine Orientierung für die Lebensgestaltung nicht geht.
Die zweite Bestätigung ist der Konsumwohlstand als Orientierung:Weil eine Gemeinschaft ohne orientierendes Ziel nicht regiert werden kann, hat sich zwangsläufig dafür der Konsum als größter gemeinsamer Nenner aller angeboten.
Damit verfolgt die demokratische Regierung 2 Krisen verursachende Ziele:
1. Konsumwachstum:
Wegen seiner Folgen führt es vorhersehbar in die 7-fache Krise.

2. Pluralismus der Werte:
‘Werte’ nennen wir die Ziele und Wege, von deren Verwirklichung wir uns Vorteil versprechen.  Pluralismus der Werte wäre die absolute Unordnung. Nichts wäre möglich, nicht einmal das Chaos. Was in dieser Welt wert ist, verwirklicht zu werden, ist nicht in unser Belieben gestellt.  Das ist auch gut so, denn was aufgrund unserer Existenzbedingung, dem mathematisch-physikalischen Konzept, wert ist, verwirklicht zu werden, ist gleichzeitig unser größter Vorteil: die im Konzept vorgesehen Paradiesmöglichkeit.
Alle Individuen und Gemeinschaften,die mit linken, rechten, religiösen oder sonstigen Vorstellungen davon abweichen, bestrafen sich durch die negativen Folgen, die nicht sie bestimmen, sondern unsere gesetzmäßige Existenzbedingung. Es ist deshalb vorherzusehen, dass Demokratien mit Pluralismus der Werte in Unordnung geraten – wie Diktaturen mit ihren falschen Werten.
Dass der Pluralismus der Werte in unserer nacheinem Konzept mit exakt definierten Werten funktionierenden Welt keinen Bestand hat, mussten wir mit unserer Multi-Kulti-Ideologie erfahren. Unser Demokratieverständnis hindert uns daran, die Konsequenz zu ziehen.  Während die Politik immer noch in Friede-Freude-Eierkuchen macht, anstatt Integration von den Zuwanderern zu verlangen, hat  die  Schweizer  Bevölkerung Minarette abgelehnt. Die Menschen wissen, dass Minarette den alleinigen Herrschaftsanspruch des Islam symbolisieren. Sie wollen nicht, dass in ihrem Land  per Lautsprecher mehrmals täglich dazu  aufgerufen wird.
Die demokratische Ideologie übersieht,dass zwischen und innerhalb der unterschiedlichen Kulturen eine Auseinandersetzung über das Ziel und den Weg läuft, wo alle hin wollen: zum Paradies. Mit diesem Ziel operiert der Islam, gewinnt er seine Selbstmordattentäter, erreicht er seine hohen Geburtenzahlen. Wir sind über Religion intelligenzmäßig hinaus, aber noch nicht in der Bewussten Evolution angekommen. Das Vakuum ist gefährlich . .
Es geht also nicht darum,die vielen Kulturen mit ihren falschen Vorstellungen über uns, die Welt und ihre Ursache Gott zu erhalten. Das verlängert nur die Leiden, führt bei Unbelehrbarkeit zum Untergang der Menschheit.  Wenn wir wollen, dass  es uns jeden Tag besser geht, verzichten alle Weltanschauungen auf ihren Herrschaftsanspruch und  kooperieren nach der Devise:
Das Ziel einer Auseinandersetzung sollte nicht der Sieg sein,sondern der Fortschritt.
Welches Ziel ist lohnender als das Existenzoptimum?  Es gibt nur eine Kultur, die das verwirklicht:  In der das Gesetz mit seinen Weltspielregeln die Orientierungsbasis ist, die Informationsquelle für richtig oder falsch bei jeder Bewegung, also für die Werte, die wir verwirklichen müssen.

Anstatt mit dem Trennenden zwischen den Kulturendas Gegeneinander zu fördern,  müssen wir auf die  eine gemeinsame Kultur aller Menschen hinwirken. Als Organisationszentrum dafür hat Papst Benedikt XVI. kürzlich geraten, eine bei der UNO angesiedelte Weltregierung einzurichten, eine “echte politische Autorität”. Als Bibelkenner weiß er, dass das notwendig ist, wenn sich die Menschheit nicht verzehren will im Gegeneinander der unterschiedlichen Wert- = Ziel- und Wegvorstellungen. Aber auf welche Entscheidungsquelle soll die Weltregierung ihre Autorität stützen?
Dazu äußerte sich Bundespräsident Horst Köhler in der Sixtinischen Kapelle. Er unterstützt die Forderung des Papstes nach der Weltregierung, damit “alle Menschen unserer Erde ein gutes Leben haben können. . . Vernunft und Glaube begründen eine kooperative Weltpolitik.”
Wie kann ein erfahrener Mann das sagen,obwohl alles Leid durch Vernunft und Glauben verursacht wurde, wird und werden muss, weil jeder sein Verhalten für vernünftig und seinen Glauben für den absolut wahren hält!!  Weil man mit Religion an den gesetzmäßigen Bedingungen unseres Lebens scheitert,  sind bei uns nur noch 8%  christlich orientiert. Selbst der Papst stellte 1983 als Kardinal Ratzinger fest: “Inwieweit eine moralische Aussage in dieser Welt zu etwas führt, bleibt umstritten.” Dabei dachte er an weltanschaulich begründete Moral, von der Edith Piaf meinte: “Moral ist, wenn man so lebt, dass es keinen Spaß macht, so zu leben.”

Wie Kant mit seiner “reinen und praktischen Vernunft”,haben sich die Philosophen vergeblich bemüht, eine Verhaltensorientierung zu schaffen, mit der wir in der Welt bestehen können. Hegel meinte: “Notwendig ist das Vernünftige als das Substantielle und frei sind wir, indem wir es als Gesetz anerkennen.” Als ob wir mit unserer Vernunft als dem, was wir für richtig oder zweckmäßig halten, ein Gesetz schaffen können, mit dem wir in dieser Welt bestehen können! Was für eine Anmaßung!
Noch weiter entfernt vonder Realität sind Religionsstifter mit ihren Glaubenslehren. Das dogmatische Fürwahrhalten ihrer Vorstellungen über die Weltursache und ihr Werk hindert uns daran, das Paradies, das sie nach dem Tod versprechen, forschend und gestaltend hier und heute zu verwirklichen.
Wenn wir in den Genuss der Paradiesmöglichkeit kommen wollen
,dürfen uns nichts ausdenken! Der einzige Zugang zu dieser Möglichkeit ist die Erkenntnis unserer gesetzmäßigen Existenzbedingung. Vernunft und Glaube versperren  mit ihren eigenmächtigen Vorstellungen den Zugang zu dieser alleinigen Lebensquelle. Zu  ihr führt die in Römer 1:20 definierte Wissenschaft: “Gottes unsichtbares Wesen, seine ewige Kraft und Gottheit, wird erkannt an seinem Werk von Anfang an, sodass keine Entschuldigung gilt.” Würden wir seine ‘ewige Kraft’ nutzen, es ist die, die die Quanten und ihre Anziehungskraft ‘Gravitation’ verursacht, hätten wir kein Energieproblem mehr.

Im Ziel sind sich alle Menschen schon immer einig: Sie wollen paradiesisch leben: Beliebig lange mit beliebig viel Freude und beliebig wenig Leid.
Weil das eine Ziel als wichtigster gemeinsamer Nenner alle Menschen verbindet, den Papst und den Mafia-Boss, ist die Weltregierung auf der Grundlage der einen göttlich-genialen, absolut vollkommenen Wegvorgabe möglich: Der folgerichtigen Anwendung des mathematisch-physikalischen Konzepts.

Angesichts dieser Lebensbedingung  können einem unsere demokratischen Regierungen Leid tun: Ohne Ziel und Weg als Orientierung und Maßstab kann man nicht regieren.  Und auch nicht, wenn man nur 4 oder 5 Jahre Zeit hat,  die noch von den Wahlen zwischendurch überschattet werden.  Die Fliehkräfte der subjektiven Vorstellungen reichen bis in die eigenen Parteien, die sie durch Autorität, Seilschaft, Appelle zu beherrschen versuchen.

Unsere Politiker sollen Menschen mit auseinander und gegeneinander strebenden Wertvorstellungen so steuern, dass es allen immer besser geht – ohne dass sie mit der dafür maßgebenden Informationsquelle vertraut sind. Renate Künast als Fraktionschefin im Bundestag eine Enquete-Kommission des Bundestages zur Schlüsselfrage Wirtschaftswachstum erreichen will. Die Folgen von Politikerentscheidungensind besonders tief- und weitreichend, weil sie die ganze Gemeinschaft betreffen. Deshalb ist der Beruf des Politikers der wichtigste. Keiner ist aber dafür ausgebildet. Wenn sie studiert haben, sind es Volkswirtschaft, Soziologie, Politologie, Philosophie, selten Naturwissenchaften, überwiegend Jura.

Die Juristerei ist weit weg von der Realität, ohne innere Logik und ohne Übereinstimmung mit unserer gesetzmäßigen Existenzbedingung, obwohl die die Folgen jeder Bewegung bestimmt.  Der Gesetzesdschungel ermöglicht nicht den Gerechten, sondern den Spitzfindigen, mehrdeutige Verträge zu schließen und Prozesse in ihrem Sinne zu entscheiden.
Angesichts dieser unbefriedigenden Situation warDr. Fritz Bauer (siehe Internet) sein Juristenleben lang vom Amtsrichter bis zum Generalstaatsanwalt “Auf der Suche nach dem Recht”. Im gleichnamigen Buch zitiert er den amerikanschen Juristen Cardozo:

“Mit der Logarithmentafel läßt sich’s leichter arbeiten.Dieser Stoßseufzer entringt sich mir ab und zu, wenn ich das Beste, was ich vermag, geleistet habe und dann beim Betrachten des Resultats nicht sagen kann, es sei gut. In solchen Augenblicken der Niedergeschlagenheit stelle ich mir die Gemütsruhe beispielsweise eines Brückenbauers vor. Das Resultat seiner Arbeit steht fertig vor ihm: schön, einfach, absolut wie die Wahrheit selbst. Er hat eine Straße von Küste zu Küste gespannt, damit Männer und Frauen sicher und furchtlos auf ihr gehen können, obwohl unten die Fluten brausen und schäumen.

So rebelliere ich denn oft.Ich frage mich: Warum kann ich nicht dasselbe oder annähernd gleiche tun, um mit meinen Rechtsvorschriften die Wildwasser des Lebens zu überbrücken? Meine Brücken sind nur Experimente, die Logarithmentafel ist noch nicht geschrieben, damit sich die Formel der Gerechtigkeit ergibt.”

Liebe Juristen: Die Basis für die Gesetzestafel, die eine gerechte Rehtsprechung auf der Basis logischer  Gesetze erlaubt, gibt es schon solange wie die Basis für die Logarithmentafel: Es ist das mit den mathematisch-physikalischen Gesetzen gestaltete Konzept für das Weltspiel. Danach werden unsere Entscheidungen, die jeder mit seinen Bewegungen ständig trifft, so objektiv-absolut bewertet, wie  der Ingenieur mit der Logarithmentafel seine Konstruktion bewertet. Den Ingenieuren ist die Logarithmentafel nicht in den Schoß gefallen! Sie haben sie aus dem mathematschen Konzept gewonnen.
Wann erkennen unsere Juristen in ihrem Elfenbeinturm ihrer eigenen Welt,dessen Fundament in der römischen Rechtsauffassung gründet, dass sie solange mit ihrem weltfremden Recht Öl ins Feuer unseres Leidens gießen, wie sie Gesetze schaffen, um die jeweilige Politik zu bedienen. Erst wenn sich Jura zur Wissenschaft mausert und wie Wissenschaftler und Ingenieuere aus der gleichen absolut gültigen Gesetzesquelle schöpft, hört der Krieg auf, geht es  schnurstracks zum Existenzoptimum.

Unsere Gesetze sind richtig,wenn sie unser Verhalten genau so bewerten, wie die Gesetze unserer Existenzbedingung. Dann veranlassen sie uns zu dem Verhalten, das über die Folgen auch von unserem eigentlichen Grundgesetz,
der mathematisch-physikalischen Verfassung für das Weltspiel, positiv bewertet wird, was Weiterkommen Richtung Evolutionsziel bedeutet.

Prof. Frederic Vester hat hier wesentliche Vorarbeit geleistet,indem er im Weltprozess 8 kybernetische Regeln fand, die über unser Verhalten durch die Folgen ständig Recht sprechen.  Wer sich an ihnen bei seiner Lebensgestaltung orientiert, belohnt sich mit höherer Lebensqualität. Sie führen kurzfristig und endgültig aus der Krise. Sie stehen in unserem Info ‘Mit den Weltspielregeln aus der Krise zum Optimum’, ergänzt um 3 weitere auf 11.
Mit ihrem gesetzmäßigen Willen ist die Weltursache die höchste Gerichtsinstanz.Sie urteilt auch über die Urteile unserer Gerichte, indem sie die Folgen der Urteile bestimmt. Daraus sollten die Juristen die Konsequenz ziehen und die selbst gegebenen Normen und Urteile mit dem tatsächlich geltenden Gesetz zur Übereinstimmung bringen.

Mit der willkürlichen Rechtsgestaltungsind wir
auch in die derzeitige Krise geraten. Und wir geraten damit immer tiefer in sie hinein, weil Juristen die falsche Zielvorgabe der Politik rechtlich ‘legalisieren’, z.B. die Unterstützungsgesetze, Fördergesetze wie beim Auto die km-Pauschale,  Verschuldung, Steuersenkung, Abwrackprämie . . .  Zur rechtlichen Basis unserer Konsumwelt äußerte sich Umweltminister Dr. Norbert Röttgen im Gespräch mit der Berliner Morgenpost am 23. 11. 09:

“Die Globalisierung bedeutet das Ende des westlichen Anspruchs,
ein Privileg auf Wohlstand unter den heute geltenden Regeln zu besitzen. Die Ausdehnung unserer derzeitigen Lebensweise auf die ganze Welt überlebt der Planet nicht.”
Die Folgen des Privilegs auf Wohlstand unter den heute geltenden Regelnwollen uns zeigen, dass in unserer Welt niemand durch eigene Regeln eine  Lebensweise legitimieren kann, die von den geltenden Weltspielregeln abweicht. Weil die geltenden Regeln immer vom geltenden Gesetz des Weltspiels abwichen, ist die Geschichte der Menschheit eine Geschichte der Zerstörung aller bisherigen Regierungssysteme.
Das gilt auch, wie oben schon dargelegt,für die geltenden Regeln unserer demokratischen Verfassung. Das Grundgesetz, auf dem sie basiert, ist im entscheidenden weltfremd:  Im idealisierten Menschenbild. Das Gesetz geht von Menschen aus, die sich selbst konstruktiv in die Gemeinschaft einbringen, weshalb im GG nur Rechte gewährt, keine Pflichten gefordert werden. Es geht von Menschen aus, die alle gleich sind, obwohl nichts ungleicher ist als Menschen. Sie unterscheiden sich in ihren Eigenschaften und damit Verhaltensweisen extrem bis ins Gegensätzliche.  Entsprechend reicht ihr Verhalten von planvollem Forschen bis planvollem Morden. Trotzdem weist das GG allen Menschen unabhängig von ihrem Verhalten die gleiche Würde zu. Hier wurde Anspruch auf Leben mit Anspruch auf Würde verwechselt. Anspruch auf Würde muss jeder durch sein Verhalten erst erwerben.
Als Folge der Fehkonstruktion braucht sich kein Zuwanderer zu integrieren,kein Sozialhilfeempfänger einzubringen, kein Straffälliger vor der Staatsgewalt zu fürchten: Er wird als Schutzbefohlener behandelt.  Die  Gleichheitsvorstellung verursacht in der Schule die Gleichbehandlung der intelligenten und dummen Schüler: Weil keiner privilegiert und keiner benachteiligt werden darf, sollen beide gleich behandelt werden. Mit dem  Ergebnis, dass die Intelligenten nicht gefördert werden, sondern die Dummen in Sonderschulen, dem  teuersten Unterricht. Die soziale Marktwirtschaft soll dafür sorgen, das möglichst alle möglichst gleichen Konsumwohlstand genießen können, unabhängig von ihrer Leistung durch Umverteilung. Im Mann-Frau- Verhältnis hat der Gleichheitskult zur  Überprivilegierung der Frau geführt . .
Aus dem irrationalen Menschenbild folgt für die Regierung:Sie darf kein verbindliches Ziel für die Gemeinschaft ansteuern. Sie soll dafür sorgen, dass jeder unbehelligt nach seiner Fasson leben kann, wobei  der gesetzmäßige Anspruch auf das ’soziale Netz’ eine Versuchng darstellt. Damit hat das Grundgesetz den entgegengesetzten Effekt: Indem es den Einzelnen mit lauter Rechten gegen den Staat ausstattet,  weil es davon ausgeht, dass jeder seine Pflichten selbst bestimmt, erzieht es zur Pflichtlosigkeit – gefördert durch den Versorgungsstaat.

Der Erfolg der USA beruht auf dem Grundprinzip:Eigene Leistung zuerst. Dieses Prinzip liegt ihrer Verfassung zu Grunde. Die Politiker scheuen sich nicht, seine Einlösung von den Bürgern zu fordern, wie jetzt wieder Präsident Obama: Frage nicht, was die Gemeinschaft für dich tun kann, frage, was du für die Gemeinschaft tun kannst! Wenn bei uns ein Politiker wagt, Tacheles zu reden, wie Thilo Sarazin, Roland Koch und Bürgermeister Buschkowski, wird er umgehend von den eigenen Leuten zurückgepfiffen, sogar mit Parteiausschluss bedroht.
Weil das GG zum gegenteiligen Verhalten erzieht,ist zur nachhaltigen Krisenüberwindung nichts notwendiger, als das GG an die Gesetze unserer Existenzbedingung anzupassen, damit die Menschen Richtung Existenzoptimum orientiert werden, die Regierung die Möglichkeit erhält, ebenfalls in diese Richtung zu steuern,  die Juristen die  Logarithmentafel des Rechts bekommen.
Unsere Lebensweise muss sich nachhaltig verändern.

In diesem Sinne äußert sich  Norbert Röttgen im obigen  BM-Gespräch: “Unser Lebensstil muss sich ändern.” Das geschieht nicht mit dem bisherigen Recht.  Als Jurist müsste er deshalb auf entsprechende Änderung hinwirken.  Stattdessen wird er wie bisher  die Maßnahmen der Regierung, die wie die Abwrackprämie auf Konsummaximierung gerichtet sind,  rechtlich absichern. Denn er antwortet auf die Frage: Welche veränderte Lebensweise?
“Wir werden anders produzieren, andere Produkte und Technologien haben. Das bedeutet nicht Verzicht, sondern mehr Lebensqualität und Wohlstand.”
Warum sagt der Minister das Gegenteil von dem,was er selbst als notwendig erkennt? 2 Gründe:

1. Grund: Als Regierungsmitglied muss er die Regierungspolitik vertreten. An dieser Loyalität ist  Verteidigungsminister zu Guttenberg ins Straucheln geraten: Obwohl er wusste, dass der Angriff auf die Tanklaster ein Fehler war, erklärte er ihn im Sinne der Lesart der Regierung für angemessen.
2. Grund:
Der Irrtum, Machterhalt verbiete, unangenehme Wahrheiten zu sagen und das offensichtlich Notwendige zu tun. Dieses allgemeine Politikerverhalten ist ein Irrtum, weil die Menschen oft  die bisherige  Politik für falsch halten und Änderung erwarten. Das gilt z.B. für die Aussage von Norbert Röttgen:  Die Bürger haben Konsumreduzierung als notwendig erkannt und  praktizieren sie bereits.
Nicht die bekannte Wahrheit zu sagenund umzusetzen bedeute Machterhalt ist auch deshalb ein Irrtum, weil dadurch die Unordnung immer größer wird und  daran jede Regierung scheitert. Auf Machterhalt gerichtete Politik beschreibt der erfahrene Politiker Walter Scheel so:
“Es kann nicht die Aufgabe eines Politikers sein,die öffentliche Meinung abzuklopfen und dann das populäre zu tun. Seine Aufgabe ist, das Richtige zu tun und es populär zu machen.”
In diesem Fall hätte Norbert Röttgen sagen müssen:Die Nachfrage muss sich ändern! Weil er den Wählern nichts zumuten will, sagt er: Das Angebot muss sich ändern. Das ist aus 2 Gründen eine Illusion:

1.
Wenn die Nachfrage weiter Autos,Flugzeuge, Schiffe, Häuser, Möbel, Kleider, Kosmetik, Nippes, Fernseher  verlangt, ändert sich auch das Angebot nicht.  Welche ‘anderen Produkte’ sollen sie ersetzen?  Da ist nichts in Sicht, auch nichts denkbar.
2. Energieärmere Produkte werden durch den erhöhten Konsum,in den die Regierung die Menschen mit Geld und Propaganda treibt, mehr als wettgemacht.
Dazu stellte China zu Beginn des Klimagipfels in KopenhagenDez. 2009  klar, dass es zugunsten des Lebensstandards den Ausstoß an Treibhausgas erhöhen wird. Weil das auch alle anderen Länder machen einschließlich Deutschland, kann Kopenhagen nur ein Erfolg sein, wenn das mit unserer Existenzbedingung übereinstimmende Ziel für die Weltgemeinschaft definiert wird, das wir erreichen wollen und als Evolutionsziel erreichen sollen. Es ist das einzige Mittel gegen die existenzbedrohende 7-fache Krisenentwicklung, weil damit die notwendige Nachfrageänderung eingeleitet würde: von Konsum auf Forschung – Bildung – Gestalten.
Zunächst geht es weiter mit Konsum,z.B. dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz. Damit soll ohne Rücksicht auf Verluste Geld in die Hände der Menschen gelangen soll, damit sie es für Konsum ausgeben.  Verluste sind:
1.
Die Menschen werden auf das Niveau von Verbrauchern reduziert,denen Geld wie Tieren das Futter vorgeworfen wird, damit sie es nach Shoppingtouren als Konsumgüter fressen.
2. Es wird in Kauf genommen,dass das Betreuungsgeld nicht den Kindern durch den Besuch einer frühkindlichen Bildungseinrichtung zugute kommt, sondern von den Eltern verbraucht wird: Konsum geht vor Bildung. Bildung bleibt Lippenbekenntnis.
3.
Die Steuersenkung lässt die Bürokratiekosten wachsen,so der Normenkontrollrat der Bundesregierung.  Das wird in Kauf genommen oder ist beabsichtigt, Bürokratie als Arbeitsplatzbeschaffung. Die von 19% auf 7% reduzierte Mehrwertsteuer für Übernachtungen soll den Konsum ankurbeln und bedient die Parteispender.
Es wird auch in Kauf genommen,dass die Länder und Kommunen dagegen waren, weil sie wegen fehlender Einnahmen in Schwierigkeiten geraten und dass  Umfragen in der Bevölkerung immer eine Mehrheit gegen die Steuersenkung ergaben. Die Menschen sahen den Widerspruch zwischen Steuersenkung bei rückläufigen Steuereinnahmen und wachsenden Staatsschulden.  Allen war klar: Es geht nur um die Einlösung von Wahlversprechen.
4.
Wachsende Staatsschulden dienen derKonsumfinanzierung auf Kredit – der Weg, der in die Krise führte.

Das ist  Politik Von der Hand in den Mund’:Statt zu agieren, reagieren auf das, was passiert, auf die negativen Folgen bisheriger Maßnahmen. Sie nennen es “Politik nach Lage” oder “auf Sichtweite”. Es ist die für unbewusste Evolution typische Methode Versuch – Erfahrung: Erst hinterher informieren die Folgen über richtig oder falsch. Dabei können wir beim heutigen Wissenstand die Folgen vorher kennen.
Eine Folge diesesRegierens nennt Schriftsteller Robert Harris in seinem Gespräch mit der Berliner Morgenpost am 30. 10. 09 zu der Frage, wie die SPD aus der Opposition wieder in die Regierung kommt: “Die sozialdemokratischen Parteien müssen darauf warten, dass ihre Gegner scheitern. Dass sie scheitern, ist gewiss. Scheitern ist das Wesen aller Politik.” Es muss heißen: . . ist das Wesen aller Politik, die nicht mit der Politik der laufenden Evolution übereinstimmt. Sie wird deshalb negativ selektiert.
Alle Partei- und Regierungsprogramme scheitern,die nicht mit dem einen Partei- und Regierungsprogramm unserer Existenzbedingung übereinstimmen. Das gilt  für alle vergangenen und gegenwärtigen Systeme. Also nicht nur für alle Demokratien, sondern auch für China.
Einerseits
lehnt China unsere Demokratieform zu recht ab.Nicht wenige liebäugeln bei uns  mit seinem Ein-Parteien-System, mit dem China in kurzer Zeit an die Spitze der Staaten strebt. Anstatt China aufzufordern, unseren Pluralismus der Irrtümer zu übernehmen, wie Präsident Obama bei seinem China-Besuch, sollte er sich fragen, ob wir nicht besser unser System ändern angesichts der Tatsache, dass die USA am chinesischen Tropf hängen, von seinem Land die jetzige Krise ausging, das sich im Zustand großer Unordnung befindet mit einer grassierenden Arbeitslosigkeit, von der er nicht weiß, wie sie grundsätzlich verhindert werden kann.

Andererseits
bewegt sichChjna mit seiner exzessiven Konsumpolitik geradenwegs in den Kollabs.  Angesichts der Dimension Chinas nimmt das Land die ganze Menschheit mit: China frisst alle Ressourcen in sich hinein, beschleunigt damit alle 7 Krisen Urschen.

Wie funktioniert Regieren richtig?

Parteien und Mehrheitsentscheidungen sind eine Notlösung. Damit versuchen wir, unsere Unkenntnis der richtigen Entscheidungen zu lindern, mit denen es krisenfrei bergauf geht zu immer höherer Lebensqualität. Die richtigen Entscheidungen sind jedoch nicht mit Mehrheiten zu finden, denn von 100 Menschen kann einer richtig liegen, die anderen 99 können irren. Das ist der Fall, wenn die 99 nach Vernunft und Glauben entscheiden, wie  es Bundespräsident Horst Köhler empfahl (siehe Zitat oben), also nach Parteiprogrammen und Weltanschauungen. Dass das der falsche Weg ist, zeigt allein die Tatsache, dass sich mehrere Parteien gegenseitig die Regierungskompetenz streitig machen mit wirklichkeitsfremden Vorstellungen, die sie ‘links’ oder ‘rechts’ nennen, ‘liberal’  oder ‘religiös’. Damit kann man in dieser Welt mit ihrer gesetzmäßig bestimmten Ziel- und Wegvorgabe nur untergehen – was über die Folgen und ihre Rückkopplung ständig geschieht. Auf die Erfahrung mit dieser Kybernetik gründet der zuvor zitierte Robert Harris seine Aussage: “Dass sie scheitern, ist gewiss. Scheitern ist das Wesen aller Politik.”
Wenn wir nicht aufhören mit dieser aufwillkürliche Vernunft und Glauben gründende Politik der unbewussten Evolution, gilt das Scheitern für das jeweilige Volk, schließlich für die ganze Menschheit.
Bewusste Evolution operiert mit dem Verstand.
Verstand bedeutet verstehen, wie die Welt funktioniert, wo wir die Information finden und wie wir damit das paradiesische Leben gestalten können, das sich alle wünschen. Wie das geht, hat schon 1974  Prof. Fritz Beske als Staatssekretär in Schleswig-Holstein  zum Thema richtiges Regieren in pharma dialog 30 geschrieben:

Leitsätze: Interdependenz von Politik und Wissenschft  –  Entscheidungen wissenschaftlich untermauern.
Politische Entscheidungen haben ihre Eigengesetzlichkeit. Wer politisch entscheidet, sollte deshalb die wissen-schaftlich begründeten Voraussetzungen und Konsequenzen seiner Entscheidungen kennnen.”
Wir lebten heute statt in der globalen Krise vielleicht schon imExistenzoptimum, wenn mit unserer Existenzbedingung als Informationsquelle regiert würde. Anders ist es doch gar nicht möglich! Schon in Römer 1:20 steht, dass für die Folgen des Unterlassens keine Entschuldigung gilt. Dummheit schützt nicht vor Strafe.

Krisen machen bereit für Änderungen. Bisher haben die Große Koalition und die schwarz-gelbe diese Chance ungenutzt gelassen.  Die Menschen reagieren natürlich = logisch mit Einschränkungen beim Kaufen und Reisen. Meldung am 25. 1. 10: Die Nachfrage geht weiter zurück, der Konsumindex ist von 3,4 auf 3,2 gesunken. Die Menschen erwarten von der Regierung gleichgerichtete Entscheidungen. Die machen das Gegenteil: Sie fordern zu mehr Konsum auf. Dafür häufen sie Milliarden Schulden auf. Obwohl Konsum und Schulden die Krise verusacht haben. Gleichzeitig reden sie von CO2-Reduzierung, obwohl Konsum die Ursache ist.

Die notwendige Änderung der Politik folgt aus der Krisenursache: Den Konsum minimieren, Kredite nur gesichert durch Werte und Leistung. Die Folge: Abbau von Überkapazität mit Insolvenzen und Arbeitslosigkeit. Maßnahmen: Nachfrage auf die 3 Befreiungstätigkeiten Forschung – Bildung – Gestalten richten, jeder Einzelne, alle Parteien, die Regierung. Um die Turbulenzen in Grenzen zu halten, werden flankierende Maßnahmen ergriffen. Die kosten viel Geld seitens des Staates. Leider sind für den falschen Weg der Konsumförderung große Summen verbraucht worden. Für die Nachfrageumstellung eingesetzt, wären wir schon ein gutes Stück dabei weiter. Wenn die Regierung weiter den falschen Weg finanziert, kommen wir an den Punkt, wo nichts mehr geht. Der Punkt kommt so sicher wie das Amen in der Kirche, denn während der Aufwand für die  Angebotsumstellung bei Arbeitsplätzen und Ausbildung zeitlich begrenzt ist, hängt Konsumförderung ständig am Subventionstropf. Deshalb ist es eine Illusion, im nächsten Jahr mit Sparen und Schuldenabbau beginnen können.  Das Gegenteil wird passieren.

Wieso führen Forschen – Bildung – Gestalten zu einer krisenfreien Menschheit mit Vollbeschäftigung?
Weil qualitatives Wachsen und Gestalten 1. unbegrenzt ist,  2. der Sinn allen Seins, 3. eine gigantische Aufgabe, die alle verfügbaren Kräfte erfordert: Alle Arbeitslosen, alle in überflüssigen und destruktiven Produktionen wie Rüstung und Tabakwaren und in Verwaltungen Fehlbeschäftigten, alle Rentner.
Forschen bedeutet,alles über unsere Welt herauszufinden, einschließlich ihrer Ursache. “Der Geist erforscht alle Dinge, selbst die tiefen Dinge Gottes.” (1.Korinther 2:10) Vordringlich ist die Nutzung der Gravitationskraft  als unbegrenzte, dezentrale und ohne Abfallprodukte völlig unschädliche Energiequelle. Besonders vorteilhaft ist die Erkenntnis des eigenen Organismus, denn wenn ich seine Funktionsweise kenne, kann ich ihn über die Genom- und Gehirn-Informationen dahin bringen, wo ich hin will: Beliebig lange leben mit beliebig viel Freude und beliebig wenig Leid.

Damit ist bereits erklärt, worauf Bildung zielt:Nicht nur eine gute Schul- und Berufsbildung, um in der globalen arbeitsteiligen Kooperationsgemeinschaft mitzuwirken. Ziel ist meine Entwicklung zum Homo optimus, die mit der Quantenwelt am Anfang begann,  bewusst in Angriff zu nehmen.

Gestalten bedeutet nicht nur immer qualitativ vollkommenre Produkte zu entwickeln, sondern die möglichen paradiesischen Lebensverhältnisse zu verwirklichen, die wir aufgrund des mathematisch-physikalischen Konzepts und unseres Lebens auf einem der seltenen Paradiesplaneten  haben.  Unser Zuhause ist aber nicht  die Erde, sondern die Welt. Unsere Aufgabe deshalb die Paradiesausbreitung weltweit. Stationen sind alle anderen Paradiesplaneten. Das ist aber auch unsere Chance, denn die Erde stirbt eines Tages mit der Sonne.

Wenn wir klug sind, arbeiten wir global auf unser Existenzoptimum hin,  als ob wir einen Krieg gewinnen wollen. Im Krieg mobilisieren wir alle verfügbaren Kräfte auf das Ziel, zu gewinnen.  Wäre es nicht wunderbar, wenn das alte Europa zum Wohle aller Menschen mit dieser Inspiration  seine alte Bedeutung wiedergewinnen würde?

Wir leben nicht, um Frieden und Freiheit zu haben,
sondern um zu tun, was Frieden und Freiheit zur Folge hat.
Krieg und Unfreiheit herrschen solange,
wie wir nicht tun,
was wir tun sollen, wozu wir entstanden sind:
Die Möglichkeit paradiesischen Lebens verwirklichen
durch Verhalten nach Maßgabe unserer Existenzbedingung.


– Mit den 14 Weltspielregeln aus der Krise zum Optimum
– Weltspielübersicht (Von der Weltursache zu ihrer Verwirklichung)
– Darwins Beschreibung der Evolution

VES Verein für angewandte Evolutions- und Spieltheorie e.V.
Tietzenweg 55, 12203 Berlin,  Info@ves-paradies.de