85 Reiche haben immer mehr, immer mehr leben von Stütze

Auf der einen Seite Besitzen immer weniger immer mehr, auf der
anderen Seite haben immer mehr weniger Geld zum Leben und
werden vom Staat unterstützt. Reiche haben soviel Geld, dass sie,
wie Mark Zuckerberg, Millarden spenden können.

Der Bericht der britischen Hilfsorganisation Oxfam vom 20. 01. 2014,
in dem sie die Verteilung Wohlstands auf der Erde angeprangert,
hat dieses Info ausgelöst.
Danach haben die 85 reichsten Menschen der Welt das gleiche
Vermögen, wie die arme Hälfte der Weltbevölkerung.

Die Hilfsorganisation kritisiert unter anderem die Steuervermeidung
über Steueroasen sowie staatliche Sparpolitik, die vor allem die
unteren Einkommensschichten treffe. Die wohlhabenden
Eliten dominierten die wirtschaftlichen Weichenstellungen.

Richtig an diesen 3 Ursachen für die kontinuierlich einseitige
Vermögens
verteilung sind
Ursache 1 und 2: Die Möglichkeiten der Steuersparnis und die
Dominanz bei den wirtschaftlichen Entscheidungsprozessen.
Anders sieht es bei den staatlichen Einnahmen – Ausgaben aus.
Hier wird nicht gespart, sondern über die Verhältnisse ausgegeben,
sodass sich Schulden anhäufen. Einen wesentlichen Anteil bilden die
Sozialausgaben. Sie stiegen von 2013 bis 2017 von 146 auf 171 Miliar-
den bzw. von 52,7 % auf 55,8 % vom Bundeshaushalt. Mit 37 Milliarden
folgen die Verteidigungsausgaben.

Dritte Ursache sind die Staatsschulden. Hier verdienen die Reichen
an den Zinsen der Staatsanleihen, damit indiirekt an den Steuern, die
wegen der Steuersparmöglichkeiten der Reichen die unteren Einkom-
men zahlen.

Vierte Ursache ist die Möglichkeit der Reichen vom Finanzsystem zu
profitieren, dass auf sie zugeschnitten ist. Die Finanzpolitik des Staates
und vor allem der Notenbanken begünstigen ihre Transaktionen und
Manipulationen. Ein Beispiel ist die US-Notenbank = Fed: „Kritik am
Federal Reserve Systemwird bereits seit seiner Konzeption im Jahre 1913
geäußert. Ihm wird u.a. vorgeworfen, fürdie Great Depression von 1929
und später für die weltweite Finanzkrise 2008 Schuld zu tragen.“
(Wikipedia Fed)

Fünfte Ursache ist die Konsumwut aller Menschen, auch der unteren
Enkommen. Je mehr für Konsum ausgegeben wird, umso mehr verdienen
die Reichen als oberste Gewinnabschöpfer. Deshalb läuft die Werbung
auf Hochtouren. Es ist nicht nur so, dass die Geringverdiener ihr Einkommen
wieder abgeben, sondern sich sogar verschulden und dafür wieder Zinsen an
die Reichen zahlen. Nicht nur in der Bibel steht ein Grundgesetz des Lebens:
Reich ist, wer arm ist an Bedürfnisen.“  Er spart nicht nur sein Einkommen,
er gewinnt viel Zeit und Kraft, die Konsum beim Kaufen und beim anschlie-
ßenden Verwalten erfordert, für profitable Aktivitäten.

Sechste Ursache der immer größeren Differenz zwisch Arm und Reich ist die
immer schnellere Zunahme der Armut unabhängig von der Vermögenskonzen-
tration weniger. Ursache ist eine wirklichkeitsferne Unterstützungspolitik,
deren Gesetze unser naturgesetzmäßiges Verhalten missachten.
Wir sind Energie und Energie ist träge: wenn sie nicht muss, tut sie nichts.
Warum anstrengen, wenn ich unter bestimmten Voraussetzungen gesetzmäßigen
Anspruch auf Lebensunterhalt habe? Dann schaffe ich eben die Voraussetzungen!
Betrug und Korruption stehen Tür und Tor offen.Außerdem kann ich schwarz
zusätzlich an Geld kommen.
Aus dem gleichen Grund ist auch ein Grundeinkommen weltfremd – leider!
Ein anderes Beispiel: Als Bismark die Sozialversicherung einführte, wurde
bereits vorhergesagt, dass von da an die Kinderzahl abnehmen wird. Vorher waren
5 – 7 Kinder üblich.
Info ‚Degenerieren wir?‘ stellt unter den 17 Einzelthemen ‚1 Kontinuierliche
Zunahme der Sozialhilfeempfänger‘
die Armutsentwicklung detailleirt dar.
Besonders aufschlussreich sind der Bericht der Berliner Morgenpost über den Über-
gang Sozialhilfeempfänger als Beruf der Eltern an die Kinder unter der Überschrift
„Einmal Stütze – immer Stütze“,  und der Bericht eines Rechtsanwalts für Sozialhilfe-
empfänger.

Alle, die wie Oxfam den Reichen die Schuld für wachsende Schulden und die Schere
zwischen Arm und Reich zuweisen, sollten mit Finanzminister Wolfgang Schäuble
bedenken:
Das Problem in der Wirtschaft ist der Mensch.“  Der Grund: Wir orientieren uns
nicht an unserer physikalischen Existenz aus Energie, für die die Naturgesetze
die
Folgen ihres Verhaltens bestimmen – nicht wir!

 Wer könnte, würde sich ebenso Verhalten wie die Reichen.
Ursache ist die grundsätzlich falsche Geld-Konsum-Orientierung.
Das äußert sich in der Nachfrage nach Geld und Konsum am Markt.
4 Folgen: 1. Krisenanfälligkeit der Wirtschaft durch Konsumeinbrüche.
2. Gegeneinander der  Menschen durch Krieg um das größte Stück vom
Konsumkuchen.  3. Existenzbedrohung durch Umweltzerstörung und
Ressourcenverbrauch..
Es gibt deshalb nur einen Ausweg aus dem Marsch in die nächste Krise,
den nächsten Krieg und den Kollaps der Menschheit durch Zerstörung
und Verbrauch unserer Existenzgrundlage::Jeder ändert seine Nachfrage:
statt Konsumwachstum,  Informationswachstum und Existenzoptimierung.
Dann bestimmen Güter und Dienstleistungen den Markt,
die unsere   Lebensfähigkeit verwirklichen.
Es ist der Übergang von der heute noch
unbewussten zur Bewussten Evolution.